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Chillen: Netflix bringt eigene Cannabis-Serie heraus

Endlich der passende Joint zur Serie: Netflix hat in Kalifornien eigene Cannabissorten vorgestellt, die zu Shows wie Orange is the new Black passen. Kunden in Deutschland dürften höchstens über Umwege an die Produkte kommen.
/ Hauke Gierow
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Cannabis-Sorten von Netflix (Bild: Netflix)
Cannabis-Sorten von Netflix Bild: Netflix

Der Videostreamingdienst Netflix versucht sich an einem neuen Geschäftsfeld, um Kunden eine möglichst gute Erfahrung zu bieten: Cannabis. Das Engagement des Unternehmens ist allerdings sowohl zeitlich als auch örtlich begrenzt, denn die auf die selbstproduzierten Serien abgestimmten Cannabis-Pflanzen gibt es nur auf einer Messe im US-Bundesstaat Kalifornien zu erwerben – wo der Konsum und Verkauf unter bestimmten Umständen legal ist.

Auf der Herbal-Health-Services-Messe in Los Angeles gibt es unter dem Namen "The Netflix Connection" verschiedene Cannabis-Sorten, die jeweils einen Bezug zu den Inhalten haben sollen. Netflix schreibt dazu: "Jeder Stamm wurde mit der jeweiligen Serie im Hinterkopf kultiviert, um die Tonlage der jeweiligen Show zu komplementieren." So sollen Comedy-Shows eine stärkeren Indica-Anteil aufweisen, wohingegen Dramen stärker auf Sativa setzen. Wer in die Details der Cannabis-Zusammensetzung einsteigen will, kann sich hier informieren(öffnet im neuen Fenster) .

Die Unterschiede von Indica und Sativa (Herstellervideo)
Die Unterschiede von Indica und Sativa (Herstellervideo) (01:08)

Eigens für die Serie Orange is the new Black wurde die Sorte Poussey Riot entworfen, der Name spielt auf eine der Hauptpersonen an. Prickly Muffin hingegen spielt auf die Serie BoJack Horseman an. Die Sorte Banana Stand Kush soll perfekt für einen "großen gelben Joint" geeignet sein.

Zum normalen Sortiment werden die neuen Produkte aber trotz aller Innovation nicht werden: Die Cannabis-Sorten werden ausschließlich in Kalifornien auf der Messe angeboten. Und auch eine Gewinnabsicht verfolgt Netflix, das sieben Milliarden US-Dollar in eigene Shows investiert , nach eigenen Angaben nicht.

Obskure Tipps aus dem Darknet
Obskure Tipps aus dem Darknet (01:18)

Wer sich im Darknet nach entsprechenden Substanzen umsieht, der sollte beachten, dass die Anonymitätstipps auch dort nicht immer gut sind . Und dass die Plattform mit den fragwürdigen Tipps mittlerweile nicht mehr am Netz ist .

Ob Cannabis eine Gefahr für die Gesundheit ist, oder nicht, wird seit langem kontrovers diskutert(öffnet im neuen Fenster) . Anders als andere Drogen ist Cannabis selbst in größeren Dosen nicht toxisch, kann aber gerade bei Heranwachsenden zu Störungen der Persönlichkeitsentwicklung führen. Erwachsene können in Deutschland bei bestimmten, medizinisch indizierten Voraussetzungen Cannabis zur Schmerzbehandlung bekommen.


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