Children of Morta angespielt: Mit Familie Bergson in die Tiefe ...

Ein Hack-and-Slay fast wie Diablo, aber mit einer Kleinfamilie im Mittelpunkt: Das ist die Grundidee hinter Children of Morta. Golem.de konnte das Indiegame der 11 Bit Studios (Frostpunk) anspielen.

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Artwork von Children of Morta
Artwork von Children of Morta (Bild: 11 Bit Studios)

Kevin ist das mittlere Kind der Familie Bergson. Er fühlt sich schon immer ein bisschen überflüssig und ist daher eher der leise Typ. Aber das hat auch Vorteile: Wenn wir ihn in Children of Morta steuern, können wir uns besonders gut an Feinden vorbeischleichen oder einen Angriff aus dem Hinterhalt durchführen. Das Indiegame ist wie Diablo ein Hack-and-Slay, in dem wir beim Anspielen auf der Gamescom 2018 durch dunkle Höhlen tapsen und dabei Skelettkrieger und riesige Fledermäuse abmurksen.

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Anders als bei Diablo müssen wir uns aber nicht zu Spielbeginn auf eine Klasse festlegen, sondern können an Ruhestellen das eine Mitglied der Familie Bergson gegen ein anderes austauschen. Wenn wir mit Kevin nicht so richtig klarkommen, dürfen wir stattdessen etwa die achtjährige Lucy ausprobieren, die als Feuermagier nur zu gerne für Tod und Zerstörung sorgt. Wer einen klassischen Nahkämpfer möchte, entscheidet sich für Papa Bergson, der am ehesten der Klasse Barbar entspricht.

Wir konnten eine frühe Version von Children of Morta auf der Nintendo Switch ausprobieren, was vom Start weg problemlos geklappt hat. Die Steuerung ist ähnlich unkompliziert wie die von Diablo 3 auf Konsole, Fortbewegen und Angriffe gehen flott von der Hand.

Spieler treten in prozedural generierten und deshalb bei jedem Durchgang etwas anders angelegten Umgebungen an, und zwar allein oder im Koopmodus mit bis zu drei weiteren Mitstreitern - das soll lokal oder online funktionieren. Die Kampagne soll rund 10 bis 20 Stunden lang sein, aber auf übermäßiges Grinding und Spielzeitstrecker wie Permadeath verzichten.

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Über die Handlung haben wir noch nicht allzu viel erfahren, es geht wohl um eine mysteriöse "Korruption", die über die Spielewelt niedergegangen ist und sie in ihrem Innersten bedroht. Neben der Familie Bergson spielt ein sagenumwobener Baum eine größere Rolle, der irgendwie mit seinen Wurzeln immer neue Höhlen in der Tiefe freischaltet. Die Grafik setzt auf eine sehr eigenwillige, aber schöne Mischung aus Pixelart und persisch angehauchten Farben und Mustern.

Hinter dem Projekt steckt das polnische Unternehmen 11 Bit Studios (Frostpunk, This War of Mine) als Publisher, für die eigentliche Entwicklung ist ein Team namens Dead Mage zuständig. Das Programm soll voraussichtlich Anfang 2019 für Nintendo Switch und etwas später für Playstation 4, Xbox One und Windows-PC erscheinen - das ist aber noch nicht final entschieden und könnte sich noch ändern.

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