Suche

Chia-Währung: Mining-Farmen decken sich mit HDD/SSDs ein

Auf Grafikkarten folgen Profi-SSDs und große Festplatten: Die Kryptowährung Chia erfordert Speicherplatz statt Rechenleistung.

Artikel veröffentlicht am ,
Allerhand HDDs und SSDs (Bild: HKEPC)

Nachdem Mining-Farmen bereits riesige Kontingente an Grafikkarten für das Schürfen der Ethereum-Währung kaufen, trifft es mittlerweile auch SSDs und Festplatten: Die Chia-Währung setzt auf Proof of Space statt auf Proof of Work, benötigt also Speicherplatz statt Rechenleistung.

Anzeige
Stellenmarkt
  1. IT-Professional/IT-Administr- ator (m/w/d)
    PETER BREHM GmbH, Weisendorf / Metropolregion Nürnberg
  2. IT-Projektleiter (w/m/d) in der Logistik
    SSI SCHÄFER IT Solutions GmbH, Dortmund
Detailsuche

Chia wird bisher noch gar nicht gehandelt, das hält Mining-Farmen aber nicht davon ab, bereits Hardware zu bunkern. Laut HKEPC sind vor allem Festplatten mit 4 bis 18 TByte deutlich knapper und damit teurer geworden. Auch die Nachfrage nach schnellen NVMe-SSDs steigt: So berichtet My Drivers, dass bei Jiahe Jinwei in China die Asgard- und die Gloway-Modelle ausverkauft sind.

Einige Händler setzen daher auf Restriktionen und limitieren die Menge an Festplatten sowie SSDs, die von einer einzelnen Person gekauft werden dürfen. Jiahe Jinwei wiederum hat angekündigt, eine spezielle Mining-SSD auf den Markt bringen zu wollen. Hinter der Chia-Währung steht Bram Cohen, welcher auch das Bittorrent-Protokoll erfunden hat.

Das Plotfile belegt viele TByte

Die Idee von Chia und Proof of Space statt Proof of Work ist es, freien Speicherplatz für das Plotfile zu verwenden. Das soll vor allem Energie sparen, denn das Schürfen von Währungen wie Ethereum verschlingt Unmengen an Energie, da teils Abertausende von Grafikkarten in Reihe geschaltet werden. Das Schürfen von Bitcoin benötigt noch mehr Strom, wenngleich hier mit ASIC-basierten Systemen gearbeitet wird, da CPUs oder GPUs längst zu wenig Leistung aufweisen.

Anzeige

Auch aufgrund des Ethereum-Booms sind aktuelle und selbst ältere Grafikkarten seit Monaten schwer bis gar nicht erhältlich und wenn doch, dann zu stark überzogenen Preisen. Die Kurse von Bitcoin und Ethereum sind in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen, weshalb diese Kryptowährungen stark nachgefragt werden.