CHG70 und CHG90: Samsung bringt erste Gaming Monitore unter QLED-Marke

Samsung hat sein erstes Display angekündigt, dass unter der QLED-Marke verkauft werden soll. Die Modelle CHG70 und CHG90 unterstützen Freesync 2, bieten HDR und sind gekrümmt. Entgegen der Werbung arbeiten die Monitore aber nicht mit der noch störanfälligen QLED-Technik.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung weitet die QLED-Marke auf Monitore aus.
Samsung weitet die QLED-Marke auf Monitore aus. (Bild: Samsung)

Die Monitorserien CHG70 und CHG90 sind Samsungs erste Spieler-Displays, die als QLED-Monitore vermarktet werden. Der CHG90 ist dabei mit 49 Zoll für einen Spielemonitor sehr groß und bietet 3.840 x 1.080 Pixel im in dieser Größe ungewöhnlichen 32:9-Format an. Die CHG70-Serie wird mit 27 oder 31,5 Zoll angeboten und bietet üblichere 2.560 x 1.440 Pixel. Allen gemeinsam ist die Verwendung eines 144-Hz-VA-Panels mit schneller Reaktionszeit samt HDR-Unterstützung sowie eines Quantum-Dot-Filters für bessere Farben.

  • Der CHG70 ...(Bild: Samsung)
  • ...  lässt sich auch hochkant betreiben. (Bild: Samsung)
  • Das geht beim CHG90 nicht.(Bild: Samsung)
  • Die neuen Monitore bieten eine rückseitige Beleuchtung an. (Bild: Samsung)
Der CHG70 ...(Bild: Samsung)
Stellenmarkt
  1. Consultant IT-Controlling (m/w/d)
    Mekyska Management Consultants GmbH, Frankfurt am Main, Pforzheim (Home-Office)
  2. Security Manager Analyse und Konzeption (w/m/d)
    EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe
Detailsuche

An diesen Angaben sind allerdings einige Einschränkungen zu erkennen. Die Fähigkeiten rund um das Display werden bei HDR nur in Teilen angegeben. So soll die CHG70-Serie bis zu 600 Candela pro Quadratmeter erreichen. Für das CHG90 fehlt die Angabe. Selbiges gilt für das Kontrastverhältnis von 3.000:1. Angaben zur Farbtiefe je Farbkanal macht Samsung ebenfalls nicht, so dass wir von 8 Bit je Farbkanal ausgehen. HDR10 dürfte also nicht abgebildet werden können.

Samsungs QLED-Monitor ist kein QLED-Monitor

Zudem verwendet Samsung keine QLED-Technik. Erste Displays gibt es zwar schon als Prototyp, doch die QLED-Forscher haben noch Schwierigkeiten mit den blauen QLEDs, die nach wenigen Stunden Betrieb einen Großteil ihrer Helligkeit einbüßen. Trotz der Nichtverwendung von QLEDs werden die Monitore aber als QLED Gaming Monitore vermarktet, die mit einer herkömmlichen LED-Hintergrundbeleuchtung arbeiten.

Alle Displays sind zudem gekrümmt (1800R) und unterstützen AMDs Freesync 2. Für Spieler interessant dürfte eine moderne Menüführung sein, die diverse Optionen für unterschiedliche Spiele bietet. Unter anderem können die Qualitätsfunktionen zur korrekten Farbdarstellung (DCI P3 95 Prozent, sRGB 125 Prozent) deaktiviert werden, um etwa dunkle Stellen aufzuhellen. Zudem lässt sich die Abgabe von blauem Licht limitieren, um ein ermüdungsfreies Spielen zu ermöglichen.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Anschlussseitig unterstützen die Geräte Displayport, HDMI sowie die Verwendung des integrierten USB-3.0-Hubs und eines Headsets. Die Displays können zudem in der Höhe verstellt werden und lassen sich flexibel am Gelenk positionieren (Tilt/Swivel). Nur der CHG90 hat eine Einschränkung: Er lässt sich nicht um 90 Grad drehen und hochkant betreiben.

Samsung will die Monitore im Laufe des dritten Quartals 2017 verkaufen. Der CHG90 wird rund 1.500 Euro kosten. Die kleinen Modelle CHG70 liegen bei 700 (27 Zoll) und 800 Euro (31,5 Zoll).

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


b1n0ry 12. Jun 2017

Alternativ Mal beim MM nach Vorführgeräten schauen. Die bekommt man deutlich günstiger...

derChef 12. Jun 2017

Die Bildschirme als QLED zu bezeichnen ist genauso falsch wie LED bei normalen LCDs mit...

TobiVH 12. Jun 2017

Ich bin ja ein Fan von 21:9. Die Fähigkeit zwei Programme im 4:3 laufen zu lasen ist sehr...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Venturi-Tunnel
Elektro-Motorrad mit Riesenloch auf der Teststrecke

White Motorcycle Concepts testet sein Elektromotorrad WMC250EV, bei dem der Fahrer auf einem riesigen Tunnel sitzt. Später soll es 400 km/h erreichen.

Venturi-Tunnel: Elektro-Motorrad mit Riesenloch auf der Teststrecke
Artikel
  1. Elektroauto: Cadillac Lyriq nach 19 Minuten weg
    Elektroauto
    Cadillac Lyriq nach 19 Minuten weg

    Einen der ersten Cadillac Lyriq zu reservieren, glich mehr einer Lotterie als einem Autokauf. In wenigen Minuten waren alle Luxus-Elektroautos vergriffen.

  2. Autos, Scooter und Fahrräder: Berlin reguliert Sharing-Mobilitätsangebote
    Autos, Scooter und Fahrräder
    Berlin reguliert Sharing-Mobilitätsangebote

    Die Nutzung des öffentlichen Raums durch Autos, Scooter und Fahrräder von Sharing-Unternehmen wird in Berlin reguliert.

  3. Abonnenten verunsichert: Apple hat Hörbücher aus Apple Music entfernt
    Abonnenten verunsichert
    Apple hat Hörbücher aus Apple Music entfernt

    Wer mit einem Musikstreamingabo Hörbücher hören will, muss von Apple Music zu Deezer, Spotify oder einem anderen Anbieter wechseln.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: MM-Club-Tage (u. a. SanDisk Ultra 3D 2 TB 142,15€) • Corsair Vengeance RGB PRO 16-GB-Kit DDR4-3200 71,39€ • Corsair RM750x 750 W 105,89€ • WD Elements Desktop 12 TB 211,65€ • Alternate (u. a. Creative SB Z SE 71,98€) • ASUS ROG Crosshair VIII Hero WiFi 269,99€ [Werbung]
    •  /