Chevrolet Bolt: GM plant Tests mit Tausenden von autonomen Elektroautos

General Motors (GM) will laut einem Medienbericht zusammen mit seinem Partner Lyft ab 2018 Tausende von automatisiert fahrenden Chevrolet Bolt auf die Straßen schicken. Bisherige Testflotten sind deutlich kleiner.

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Chevy Bolt: Elektrische Kompaktklasse soll autonom fahren.
Chevy Bolt: Elektrische Kompaktklasse soll autonom fahren. (Bild: GM)

Die ersten automatisiert fahrenden Chevy Bolt sollen offenbar ab 2018 unterwegs sein. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei Quellen, die mit den Plänen von GM vertraut sind. Die Testflotte solle größer werden als alle bisherigen, die Autohersteller auf die Straße geschickt hätten. Wie stark automatisiert die Fahrzeuge sein werden, ist nicht bekannt. Offiziell kündigte General Motors die Pläne noch nicht an, auch Lyft lehnte gegenüber Reuters eine Stellungnahme ab.

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Im März 2016 hatte GM das kalifornische Unternehmen Cruise Automation für eine Milliarde US-Dollar übernommen. Cruise Automation darf in Kalifornien seit Herbst 2015 Fahrzeuge mit autonomer Steuerung erproben.

Der Fahrdienstleister Lyft will einen Großteil der Fahrzeuge betreiben, bei denen es sich um umgebaute Versionen des Elektroautos Chevrolet Bolt handelt. General Motors und der Mitfahrdienst Lyft kooperieren bei der Entwicklung autonom fahrender Autos. Dafür investierte GM im Januar 2016 eine halbe Milliarde US-Dollar in das US-Startup. Die Tests sollen in mehreren Bundesstaaten durchgeführt werden. Die Fahrzeuge sollen aber nicht direkt an Endkunden verkauft werden.

Opel will den Bolt noch in diesem Jahr als Ampera-e verkaufen. Das Fahrzeug muss allerdings konventionell von einem Fahrer gelenkt werden. Es soll auf eine reale Reichweite von über 300 km kommen.

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Konkurrent Ford tätigte eine Großinvestition in die Entwicklung selbstfahrender Autos , um bis 2021 vollautonome Fahrzeuge in Serie fertigen zu können. Der zweitgrößte US-Autobauer will in den nächsten fünf Jahren eine Milliarde US-Dollar in das auf künstliche Intelligenz spezialisierte Startup Argo AI aus Pittsburgh stecken. Auch die auf selbstlernende Systeme spezialisierte Firma SAIPS aus Israel hat Ford übernommen und rund 75 Millionen US-Dollar in Velodyne investiert. Das Unternehmen entwickelt ein Abstandsradar.

Googles Mutterkonzern Alphabet testet mit seiner Tochtergesellschaft Waymo aktuell etwa 60 Prototypen autonom fahrender Vans in vier US-Bundesstaaten.

Laut einer Analyse von Barclays werden Autoverkäufe in den nächsten 25 Jahren durch den Einsatz von fahrerlosen Fahrzeugen um bis zu 40 Prozent einbrechen, weil sich dann immer mehr Nutzer ein Auto teilen können.

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