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Cherry MX-Switches im Test: Widerstand ist nicht zwecklos

Neben teuren Geräten, die auf Spieler zugeschnitten sind, gibt es bei mechanischen Tastaturen auch schlichte Modelle für den Büroalltag. Wir haben in der Redaktion in einem gänzlich unwissenschaftlichen Test ausprobiert, nach welchen Kriterien wir uns für eine von vier Varianten entscheiden.

Artikel veröffentlicht am ,
Cherry MX-Board 3.0 mit entfernten Tastenkappen
Cherry MX-Board 3.0 mit entfernten Tastenkappen (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

"Die flutscht richtig", sagt eine Testerin, ein anderer Proband urteilt über dieselbe Tastatur: "Die ist mir viel zu schwammig". Beide haben ein paar Minuten ein Gerät mit den roten Cherry-MX-Switches ausprobiert, die eine will sie behalten, der andere kommt damit gar nicht zurecht. Diese gegenteilige Einordnung zeigt schon, worauf es bei einer Tastatur, die hauptsächlich zum Schreiben verwendet wird, wirklich ankommt: Sie ist Gefühlssache.

Inhalt:
  1. Cherry MX-Switches im Test: Widerstand ist nicht zwecklos
  2. Wie viel Mechanik steckt in einer Mecha?
  3. Der leichte Klick ist bei Vielschreibern am beliebtesten
  4. Fazit

Deshalb hat sich Golem.de vier Exemplare des Cherry MX-Board 3.0 in die Redaktion geholt. Diese Tastatur stammt von Cherry selbst, der deutsche Hersteller baut seit den 1980er Jahren nicht nur die bekannten Schalter, MX-Switch genannt, sondern auch komplette Eingabegeräte. Das MX-Board 3.0 ist mit den vier verschiedenen Switches erhältlich, die nach ihrer Farbe Red, Brown, Blue und Black genannt werden. Sonst sind die Tastaturen identisch, sie sind äußerlich nicht auseinanderzuhalten.

Darauf kam es uns auch an, denn wir wollten wissen, für welche Switches sich unsere Testpersonen spontan rein nach dem Schreibgefühl entscheiden würden. Die wenigsten Tester hatten zuvor länger auf einer Tastatur mit MX-Switches gearbeitet, und keiner von ihnen wusste, welchen Schaltertyp er gerade verwendete. Dabei standen alle vier Varianten parallel zur Verfügung, die Tester konnten direkt vergleichen. Eine Zeitvorgabe machten wir nicht, und schon dadurch ergaben sich deutliche Unterschiede: Manche Nutzer entschieden sich innerhalb von Sekunden, andere probierten zehn Minuten lang im Wechsel immer wieder alle Modelle aus.

Für unseren Test haben wir insgesamt 20 Personen die Tastaturen ausprobieren lassen. Darunter waren sechs Nutzer, die täglich am PC arbeiten, bei denen der Rechner aber nicht das Hauptarbeitsmittel ist. Dazu kamen zehn Redakteure sowie vier andere Verlagsmitarbeiter von Golem.de. Erwartungsgemäß waren die Redakteure, die jeden Tag mehrere Stunden Texte schreiben, am kritischsten - nur einer, der sonst mit einer gewinkelten Ergo-Tastatur mit völlig flachen Chiclet-Knöpfen arbeitet, kam mit keinem der vier Modelle zurecht, alle anderen fanden mehr oder weniger schnell ihren Favoriten.

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Die spontane Begeisterung oder Ablehnung eines Switches liegt bei drei der vier Modelle an der sehr unterschiedlichen Mechanik, was auch der hauptsächliche Unterschied der MX-Switches ist.

Wie viel Mechanik steckt in einer Mecha? 
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gadthrawn 03. Jun 2014

Ich finde am schlimmsten bei den MX Tastaturen, dass die Tastenkappen oben sehr klein sind.

Casandro 29. Mai 2014

Resonanz ist schmalbandig. Eine Glocke hat zum Beispiel Resonanz. Um was es hier geht ist...

3rain3ug 26. Mai 2014

Danke! Dachte erst es wären keine von Costar aber beim genauen hinschauen sieht man das...

Anonymer Nutzer 22. Mai 2014

Man kann natürlich auch eine Wissenschaft draus machen. Sinnvoller ist es allerdings...

3rain3ug 21. Mai 2014

Hmm OK... naja wären die Kosten nicht so hoch oder hätte ich es wirklich dringend nötig...


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