Abo
  • Services:
Anzeige
Chemputer baut Drohne: Entwicklung in Wochen statt in Jahren
Chemputer baut Drohne: Entwicklung in Wochen statt in Jahren (Bild: BAE Systems)

Chemputer: Chemischer 3D-Drucker züchtet Drohnen im Tank

Chemputer baut Drohne: Entwicklung in Wochen statt in Jahren
Chemputer baut Drohne: Entwicklung in Wochen statt in Jahren (Bild: BAE Systems)

3D-Druck ist bekannt - jetzt kommt die 3D-Züchtung: Das britische Rüstungsunternehmen BAE Systems will Drohnen künftig von einem chemischen 3D-Drucker aufbauen lassen. Den entwickelt ein Wissenschaftler aus Schottland.

Eine Maschine baut mit Hilfe von chemischen Prozessen in einem Tank in kurzer Zeit eine Drohne. Das klingt wie aus dem Drehbuch eines Science-Fiction-Films. Aber daran arbeiten der britische Rüstungskonzern BAE Systems und Forscher der Universität von Glasgow.

Anzeige

In Zukunft, so die Idee, sollen Drohnen entsprechend den Aufgaben, die sie übernehmen sollen, gebaut werden. In das System werden die Eigenschaften, die für den Einsatz nötig sind - beispielsweise Geschwindigkeit oder Tarntechnik gegen Radar -, eingegeben. In einem Tank sollen die Drohnen dann auf chemischem Wege hergestellt werden. So soll sich laut BAE Systems die Entwicklung beschleunigen lassen: Ein maßgeschneidertes Flugzeug zu erschaffen soll eher eine Sache von Wochen denn von Jahren sein.

Chemputer baut Flugzuge

Aufgebaut werden dabei nicht nur der Rumpf und die Tragflächen, sondern auch ein Teil der Bordelektronik. Für die Herstellung könnten auch umweltfreundliche Materialien eingesetzt werden, sagt BAE Systems. Auf diese Weise sollen auch Teile für bemannte Flugzeuge gebaut werden.

Chemputer heißt das Gerät, das die Drohnen produzieren soll. Vom Konzept her ähnelt es einem 3D-Drucker. Der Unterschied ist allerdings, dass ein herkömmlicher 3D-Drucker mit physischen Prozessen arbeitet - Material wird lagenweise aufgeschichtet. Der Chemputer hingen züchtet ein Werkstück mit Hilfe von chemischen Prozessen.

Chemputer ist für Arzneimittel gedacht

Entwickelt wird das Gerät von Lee Cronin von der Universität von Glasgow. Cronin arbeitet schon seit einigen Jahren an dem Gerät. Es soll aus verschiedenen Stoffen komplexe Moleküle erzeugen und daraus wiederum ein Objekt. Ursprünglich war der Chemputer aber für wenige martialische Zwecke gedacht: Damit sollen Arzneimittel hergestellt werden.

"Das ist eine spannende Zeit in der Entwicklung der Chemie", sagt Cronin. "Wir haben Wege entwickelt, um die synthetische und Materialchemie zu digitalisieren und hoffen, dass wir irgendwann in der Zukunft in der Lage sind, komplexe Objekte von Grund auf in einer Maschine oder mit minimaler menschlicher Unterstützung aufzubauen."


eye home zur Startseite
freddypad 07. Jul 2016

Das wäre mein Tod. Ich habe bereits drei vollkommen gescheiterte Diätversuche hinter...

edoe96 07. Jul 2016

Die Entwicklungszeit von technischen Produkten, also auch Drohnen, wird i.a. nicht durch...

avon 06. Jul 2016

Dann wäre es doch aber nicht viel anders als bei herkömmlichen SLA-Druckern?

Eheran 06. Jul 2016

+1 Das ist vergleichbar realistisch wie die Vorstellung von Fliegenden Autos oder Kasinos...

bienenkönigin 06. Jul 2016

Besonders eindrucksvoll sind die " virtuellen" Mitarbeiter im Camouflage Outfit "was...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ifm electronic gmbh, Tettnang, Essen
  2. Trescal GmbH, Esslingen bei Stuttgart
  3. SQS Software Quality Systems AG, deutschlandweit, Köln, Frankfurt, Hamburg, Wolfsburg, München
  4. über HRM CONSULTING GmbH, Saarbrücken


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,99€
  2. 69,99€
  3. 53,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Cloud Native Con

    Kubernetes 1.6 versteckt Container-Dienste

  2. Blizzard

    Heroes of the Storm 2.0 bekommt Besuch aus Diablo

  3. APT29

    Staatshacker nutzen Tors Domain-Fronting

  4. Stellenanzeige

    Netflix führt ausgefeilten Kampf gegen illegale Kopien

  5. Xbox One

    Neue Firmware mit Beam und Erfolgsmonitoring

  6. Samsung

    Neue Gear 360 kann in 4K filmen

  7. DeX im Hands On

    Samsung bringt eigene Desktop-Umgebung für Smartphones

  8. Galaxy S8 und S8+ im Kurztest

    Samsung setzt auf langgezogenes Display und Bixby

  9. Erazer-Serie

    Medion bringt mehrere Komplett-PCs mit AMDs Ryzen heraus

  10. DJI

    Drohnen sollen ihre Position und ihre ID funken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Vikings im Kurztest: Tiefgekühlt kämpfen
Vikings im Kurztest
Tiefgekühlt kämpfen
  1. Nier Automata im Test Stilvolle Action mit Überraschungen
  2. Torment im Test Spiel mit dem Text vom Tod
  3. Nioh im Test Brutal schwierige Samurai-Action

WLAN-Störerhaftung: Wie gefährlich sind die Netzsperrenpläne der Regierung?
WLAN-Störerhaftung
Wie gefährlich sind die Netzsperrenpläne der Regierung?
  1. Telia Schwedischer ISP muss Nutzerdaten herausgeben
  2. Die Woche im Video Dumme Handys, kernige Prozessoren und Zeldaaaaaaaaaa!
  3. Störerhaftung Regierung will Netzsperren statt Abmahnkosten

In eigener Sache: Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
In eigener Sache
Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
  1. In eigener Sache Golem.de geht auf Jobmessen
  2. In eigener Sache Golem.de kommt jetzt sicher ins Haus - per HTTPS
  3. In eigener Sache Unterstützung für die Schlussredaktion gesucht!

  1. Re: Was wurde eigentlich aus dem HDMI-In?

    Siliciumknight | 06:25

  2. Re: Und nach 1,5 Jahren auch wieder Schrott wegen...

    jack56 | 06:24

  3. Re: Bitte ein anderes Ende...

    My2Cents | 06:13

  4. Re: JavaScript abschalten reicht nicht? (Kt)

    franky_79 | 06:09

  5. Re: Hauptsache es kommt in den Massenmarkt...

    Rulf | 05:52


  1. 18:40

  2. 18:19

  3. 18:01

  4. 17:43

  5. 17:25

  6. 17:00

  7. 17:00

  8. 17:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel