• IT-Karriere:
  • Services:

Chemnitz: Telekom und Energiekonzern bieten 200-MBit/s-Zugänge

Die Deutsche Telekom lässt einen Gas- und Elektrizitätsversorger ein Fibre-To-The-Home-Netzwerk bauen. Das fertige Glasfasernetz wird die Telekom dann mieten und auch für Konkurrenten öffnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom-Monteur Peter Wagner zeigt Niek Jan van Damme, Telekom, (r.) und Reiner Gebhardt, Chef von Eins, wie Glasfaserkabel zusammengeschweißt werden.
Telekom-Monteur Peter Wagner zeigt Niek Jan van Damme, Telekom, (r.) und Reiner Gebhardt, Chef von Eins, wie Glasfaserkabel zusammengeschweißt werden. (Bild: Eins)

Die Deutsche Telekom und Eins Energie bauen ein Glasfasernetzwerk, um Internetzugänge mit 200 MBit/s anzubieten. Das haben die beiden Unternehmen am 12. März 2012 in einem Kooperationsvertrag vereinbart. Später "werden noch höhere Geschwindigkeiten möglich sein", erklärten die Partner.

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Frankfurt
  2. Schaeffler Automotive Buehl GmbH & Co. KG, Bühl

Ab Herbst 2012 sollen die ersten Bürger von Chemnitz, die an das Glasfasernetz angeschlossen sind, das Internet mit einer Datenübertragungsrate von 200 MBit/s im Download nutzen können. Bis Ende 2014 sollen bis zu 60.000 Haushalte mit Fibre-To-The-Home (FTTH) angeschlossen werden.

"Dies ist das größte Glasfaserprojekt der Deutschen Telekom bundesweit und hier in Chemnitz ist es uns zum ersten Mal gelungen, eine Glasfaser-Kooperation mit einem regionalen Versorger zu verwirklichen", sagte Niek Jan van Damme, Chef der Telekom Deutschland. "Eins ist der Energiedienstleister vor Ort, den die Menschen in Chemnitz kennen."

Die Ausbauarbeiten beginnen im April 2012. Für die Netzarbeiten bis ins Haus und bis hinter die Wohnungstür benötigt Eins die Zustimmung der Eigentümer. Dieser Anschluss wird kostenlos sein. Doch der Ausbau hängt davon ab, ob es genügend Kunden gibt: Nur wenn sich 80 Prozent der Wohnungseigentümer im ersten Ausbaugebiet für einen Glasfaseranschluss entscheiden und zehn Prozent der dortigen Haushalte ein über den Glasfaseranschluss vermarktetes Produkt wählen, werden weitere Gebiete in Chemnitz in den Jahren 2013 und 2014 ausgebaut. In 602.000 Haushalten oder Gebäuden in Deutschland lag Ende 2010 Glasfaser. Doch nur 25 Prozent der Versorgten wollten oder konnten für FTTH/B auch zahlen.

Ist das Glasfasernetz fertig, mietet die Telekom das von Eins gebaute Netz und werde es "diskriminierungsfrei" betreiben. "Wettbewerber erhalten über Vorleistungsprodukte der Telekom die Möglichkeit, das Netz ebenfalls für ihre Produkte zu nutzen", erklärte die Telekom.

Für den Ausbau des Glasfasernetzes nutzt Eins vorhandene Leitungswege, Schächte, Leerrohre oder Sammelkanäle. Tiefbauarbeiten würden nur dort stattfinden, wo es nötig ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-57%) 12,99€
  2. ab 1€

CharlieB 13. Mär 2012

Vermutlich 1 Mbit, so kenne ich das bei EWE TEL. Für mehr gibt's ja noch SDSL :-)

jocoes 13. Mär 2012

Die Idee einer anderen Firma, welche eh schon Leitungen und Kabel im Boden verlegt, über...

corvoozid 12. Mär 2012

Da könnte man ja über einen Umstieg zur Telekom nachdenken ;) Freut mich, das sich hier...


Folgen Sie uns
       


Wo steige ich in Star Citizen ein? - Tutorialvideo

Der Start in Star Citizen ist nicht für jeden Menschen einfach: Golem.de erklärt im Video, wo Neulinge anfangen können, was diese bereits erwartet und verrät ein paar Tipps zur Weltraumsimulation.

Wo steige ich in Star Citizen ein? - Tutorialvideo Video aufrufen
5G: Neue US-Sanktionen sollen Huawei in Europa erledigen
5G
Neue US-Sanktionen sollen Huawei in Europa erledigen

Die USA verbieten ausländischen Chipherstellern, für Huawei zu arbeiten und prompt fordern die US-Lobbyisten wieder einen Ausschluss in Europa.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Smartphone Huawei wählt Dailymotion als Ersatz für Youtube
  2. Android Huawei bringt Smartphone mit großem Akku für 150 Euro
  3. Android Huawei stellt kleines Smartphone für 110 Euro vor

Maneater im Test: Bissiger Blödsinn
Maneater im Test
Bissiger Blödsinn

Wer schon immer als Bullenhai auf Menschenjagd gehen wollte - hier entlang schwimmen bitte. Maneater legt aber auch die Flosse in die Wunde.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Mount and Blade 2 angespielt Der König ist tot, lang lebe der Bannerlord
  2. Arkade Blaster 3D-Shooter mit der Plastikkanone spielen
  3. Wolcen im Test Düster, lootig, wuchtig!

Onboarding in Coronazeiten: Neu im Job und dann gleich Homeoffice
Onboarding in Coronazeiten
Neu im Job und dann gleich Homeoffice

In der Coronakrise starten neue Mitarbeiter aus der Ferne in ihren Job. Technisch ist das kein Problem, die Kultur kommt virtuell jedoch schwerer an.
Ein Bericht von Manuel Heckel

  1. Onlineshopping Weiterhin mehr Pakete als vor Beginn der Coronapandemie
  2. Corona IFA 2020 findet doch als physisches Event statt
  3. Corona Pariser Polizei darf keine Drohnen zur Überwachung verwenden

    •  /