Abo
  • Services:
Anzeige
Ermittler von Interpol haben die Internetbetrüger festgenommen.
Ermittler von Interpol haben die Internetbetrüger festgenommen. (Bild: Interpol)

Chef-Masche: Nigerianer nach Internetbetrug in Millionenhöhe verhaftet

Ermittler von Interpol haben die Internetbetrüger festgenommen.
Ermittler von Interpol haben die Internetbetrüger festgenommen. (Bild: Interpol)

Über gehackte E-Mail-Accounts von Firmen hat eine international agierende Bande einen hohen Schaden verursacht. Arglose Mitarbeiter wurden mit einem speziellen Trick hereingelegt.

Mit unterschiedlichen Betrugsmaschen soll ein Hackernetzwerk weltweit hunderte Firmen geprellt haben. Wie die internationale Polizeibehörde Interpol und die nigerianische Kommission für Wirtschaftskriminalität EFCC am Montag mitteilten, wurde der 40 Jahre alte Kopf der Bande inzwischen verhaftet. Der Gesamtschaden durch den Internetbetrug soll sich auf mehr als 54 Millionen Euro belaufen. In einem Fall soll ein Opfer den Kriminellen 14 Millionen Euro überwiesen haben.

Anzeige

Die Bande konzentrierte sich demnach vor allem auf kleine und mittlere Betriebe, unter anderem in den USA, Kanada, Indien, Australien, Südafrika, Thailand und Rumänien. Die Betrüger infiltrierten die Mail-Server von Lieferanten und verschickten gefälschte Zahlungsaufforderungen an deren Kunden. Dem kriminellen Netzwerk sollen 40 Personen in Nigeria, Malaysia und Südafrika angehört haben. Der angebliche Strippenzieher, Mike genannt, wusch das Geld offenbar in China, Europa und den USA.

Eine weitere Masche bestand darin, den E-Mail-Zugang eines hochrangigen Managers zu übernehmen und einen Überweisungsauftrag an die zuständige Buchhaltung zu schicken. Das Geld landete anschließend auf einem vorbereiteten Konto der Kriminellen.

Hoher Schaden weltweit-

Die Ermittler kamen "Mike" durch einen Hinweis des Sicherheitsunternehmens Trend Micro auf die Spur. Neben Spezialisten von Interpol war auch das Unternehmen Fortinet Fortiguard Labs an den Untersuchungen beteiligt. Diese führten im Juni zur Festnahme von zwei Verdächtigen in Nigeria.

Nach Ansicht von Interpol stellen kompromittierte Firmen-E-Mails (BEC, business e-mail compromise) eine bedeutende und wachsende Bedrohung dar, von der in den vergangenen Jahren zehntausende Unternehmen betroffen waren. Sicherheitsprotokolle wie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung oder andere Überprüfungen seien wesentliche Elemente, um die Gefahr durch solche Betrugsmaschen zu verringern. Der US-amerikanischen Bundespolizei FBI zufolge wurde den dortigen Behörden zwischen Oktober 2013 und August 2015 ein Schaden in Höhe von fast 800 Millionen US-Dollar berichtet. Geschädigt wurden demnach mehr als 7.000 Opfer in den USA und mehr als 1.000 Opfer im Ausland.


eye home zur Startseite
Bassa 03. Aug 2016

Man sollte diesen Leuten zwischendurch antworten. https://youtu.be/_QdPW8JrYzQ

Bassa 03. Aug 2016

Das halte ich aber für unwahrscheinlicher. Bei vielen Firmen kann man eigentlich auf den...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. TOMRA Sorting GmbH, Mülheim-Kärlich
  2. LuK GmbH & Co. KG, Bühl
  3. Brockmann Recycling GmbH, Nützen bei Kaltenkirchen
  4. Birkenstock GmbH & Co. KG Services, Neustadt (Wied)


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Sony Alpha 6000 Bundle für 499€ und Lenovo C2 für 59€)
  2. 59,99€
  3. (heute u. a. mit Dremel-Artikeln, Roccat-Mäusen und Sony Alpha 6000 + Objektiv AF E 16-50 mm für...

Folgen Sie uns
       


  1. Liberty Global

    Giga-Standard Docsis 3.1 kommt im ersten Quartal 2018

  2. Apache-Sicherheitslücke

    Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen

  3. Tianhe-2A

    Zweitschnellster Supercomputer wird doppelt so flott

  4. Autonomes Fahren

    Japan testet fahrerlosen Bus auf dem Land

  5. Liberty Global

    Unitymedia-Mutterkonzern hat Probleme mit Amazon

  6. 18 Milliarden Dollar

    Finanzinvestor Bain übernimmt Toshibas Speichergeschäft

  7. Bundestagswahl

    Innenminister sieht bislang keine Einmischung Russlands

  8. Itchy Nose

    Die Nasensteuerung fürs Smartphone

  9. Apple

    Swift 4 erleichtert Umgang mit Strings und Collections

  10. Redundanz

    AEG stellt Online-USV für den 19-Zoll-Serverschrank vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

  1. Re: Und mit welcher Hardware? Connect Box Kacke 2?

    Tobi1051 | 20:30

  2. Re: Giga-Standard und Giga-Preise?

    MysticaX | 20:23

  3. Re: Jeder, dessen politische Meinung ich nicht...

    piratentölpel | 20:16

  4. Eggaaaart... die Russe komme!

    twothe | 20:15

  5. Re: Als Android-Nutzer beneide ich euch

    NaruHina | 20:14


  1. 18:10

  2. 17:45

  3. 17:17

  4. 16:47

  5. 16:32

  6. 16:22

  7. 16:16

  8. 14:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel