Cheetah 2 Ultra: Amazfit bringt nochmals bessere Sportuhr nach nur einem Monat
Wer sich Mitte April 2026 die Cheetah 2 Pro gekauft hat, könnte sich nun durchaus etwas ärgern: Amazfit bringt mit der neuen Cheetah 2 Ultra schon wenige Wochen später ein noch leistungsstärkeres Spitzenmodell auf den Markt.
Die neue Sportuhr richtet sich zwar stärker an Trailrunner und Ultraläufer in den Bergen, während die bisherige Cheetah 2 Pro primär für Straßenläufer gedacht war. Die Unterschiede zwischen diesen Gruppen sind aber sehr fließend, die Ultra bietet deutliche Vorteile für beide.
So bietet neue Sportuhr laut Amazfit bis zu 30 Tage Akkulaufzeit bei typischer Nutzung und bis zu 60 Stunden im hochpräzisen GPS-Modus. Die Cheetah 2 Pro kommt auf 17 Tage beziehungsweise 29 Stunden GPS-Laufzeit. Möglich wird das unter anderem durch einen wesentlich größeren 780-mAh-Akku.
Der zweite große Unterschied betrifft der Bildschirm: Die Ultra verwendet ein Display mit einer Größe von 1,5 Zoll und einer Auflösung von 480 x 480 Pixeln, die Pro bietet 1,32 Zoll und 466 x 466 Pixel. Beide haben eine Spitzenhelligkeit bis zu 3.000 Nits.
Amazfit Cheetah 2 Ultra: Verfügbarkeit und Preis
Gleichzeitig verdoppelt Amazfit den internen Speicher von 32 auf 64 GByte. Neu ist außerdem ein etwas schnellerer Prozessor, Details gibt es nicht. Trotz der umfangreicheren Ausstattung steigt das Gewicht ohne Armband nur moderat von 46 auf 52 Gramm.
Die Ultra-Version setzt auf ein Gehäuse mit Titan der Güteklasse 5, Saphirglas und sechs Militärstandard-Zertifizierungen. Dazu kommen Offlinekarten mit topografischen Daten, Sprachansagen ohne Internetverbindung, ein Dual-Antennen-GPS für schwieriges Gelände sowie eine integrierte Taschenlampe mit weißem und rotem Licht samt SOS-Modus.
Für ambitionierte Bergläufer interessant sind vor allem die erweiterten Trainings- und Erholungsmetriken. Amazfit verspricht Echtzeitdaten zu 80 von 84 Parametern, darunter steigungskorrigierte Pace, Höhenprofil, Körpertemperatur, Ermüdungsgrad, Laktatschwelle und HRV-basierte Analysen zum Zustand des Nervensystems.
Dazu kommen KI-gestützte Trainingspläne und Unterstützung für Plattformen wie Trainingpeaks, Runna, Strava, Intervals.icu oder Stryd. Die europäische Version unterstützt zudem NFC-Zahlungen.
Die Uhr erscheint mit zwei Armbändern aus Silikon und Nylon. Die Amazfit Cheetah 2 Ultra ist beim Hersteller(öffnet im neuen Fenster) ab sofort für 600 Euro erhältlich. Damit liegt sie rund 150 Euro über der Cheetah 2 Pro.
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