Chatsystem: Blizzard testet Verknüpfung von Twitch und Battle.net

Wer sich im Chat nicht anständig benimmt, ist über sein Nutzerkonto auf Battle.net einigermaßen eindeutig identifizierbar: Das ist die Idee hinter einer neuen Verknüpfung mit Twitch, die Blizzard im Rahmen eines Overwatch-Turniers ausprobiert.

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Artwork aus Overwatch
Artwork aus Overwatch (Bild: Blizzard)

Im Kampf gegen Beleidigungen, Hetze und Hass probiert Blizzard einen neuen Ansatz aus. Konkret geht es während der Übertragung von E-Sport-Matches um das Chatsystem von Twitch, in dem natürlich jede Menge problematischer Inhalte zu finden sind. Nun macht Blizzard testweise die Verwendung des Chats nur noch den Zuschauern möglich, die ihr Nutzerkonto auf Battle.net damit koppeln.

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Der Versuch findet vom 28. Dezember 2018 bis zum 12. Januar 2019 während des Overwatch Contenders statt, so Blizzard in einem Blog. Contenders ist ein Turnier mit Halbprofis, die sich für die höchste Overwatch-Liga qualifizieren möchten. Die Verknüpfung der Nutzerkonten auf Twitch und Battle.net muss über das Einstellungsmenü von Twitch aktiviert werden - Unterpunkt: Verbindungen. Wer versucht, ohne die Verbindung an dem Chat teilzunehmen, bekommt nur einen automatisch generierten Hinweis zu sehen.

Blizzard will nach der Veranstaltung analysieren, ob die "Gesamtwirkung des Programms für ein positiveres Zuschauererlebnis" gesorgt hat. Falls ja, dürfte das Verfahren künftig öfter zum Einsatz kommen. Das Unternehmen sagt nicht, welche Folgen etwa eine Beleidung oder ein anderweitig nicht passender Kommentar haben könnte.

Theoretisch könnte es je nach Schwere von einer Sperrung des Nutzerkontos auf Twitch bis zur Anzeige bei den Strafverfolgungsbehörden gehen - sofern auf allen Accounts korrekte Namen und Adressen eingetragen sind.

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Hass aller Art etwa in Chats gilt in der Spielebranche als großes Problem, das viele potenziell interessierte Zuschauer davon abhält, sich in der Community zu engagieren. Anfang 2018 haben Firmen wie Blizzard, Epic, Twitch, CCP Games, Riot Games und Microsoft deshalb die Fair Play Alliance gegründet. In dem Verbund wollen sie gemeinsam daran arbeiten, dass Spieler bei der Ausübung ihres Hobbys fair und freundlich miteinander umgehen.

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gelöscht 31. Dez 2018

Psssst. Holocaust ist doch für viele wieder so was wie der Klimawandel. Eine "Theorie...

ffrhh 30. Dez 2018

Hmm, hast Du einen battle.net Account? Man riskiert bei "Fehlverhalten" - auf welchem...

Dangerzone94 28. Dez 2018

Da stimme ich dir zu. Aber das ist bereits bei jedem größerem Stream der fall. Das letzte...



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