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Chatsoftware: Microsoft will Teams zum Discord-Konkurrenten machen

Microsoft bringt das Community-Feature in Teams für Windows 11 . Außerdem können User mittels KI Bilder und Ankündigungskarten erstellen.
/ Oliver Nickel
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Die Communites von Microsoft Teams kommen auch für die Desktopversion. (Bild: Microsoft)
Die Communites von Microsoft Teams kommen auch für die Desktopversion. Bild: Microsoft

Microsoft bringt ein großes Update für die kostenlose Endkundenversion von Teams heraus. Die in Windows 11 vorinstallierte Software wird um sogenannte Communities erweitert. User können sich also eigene Chaträume und Kanäle erstellen und andere User dorthin einladen.

Teams konkurriert damit mit dem beliebten Community-Tool Discord oder mit Facebook-Gruppen. Bisher konnten Communities nur unter iOS und Android genutzt werden. Microsoft erweitert das Feature nun auf Windows 11. Später sollen Windows 10, MacOS und die Webversion folgen.

In seinem Blogpost(öffnet im neuen Fenster) kündigte das Unternehmen auch den Microsoft Designer für Microsoft Teams an. Dieses Tool verwendet den Bildgenerator Dall-E, um aus Texteingaben Bilder zu erstellen.

Aktuell ist die KI nur online nutzbar. Der Microsoft Designer kann dort in einer Previewphase zum Erstellen von Powerpoint-Folien, Grußkarten oder kreativen Etiketten genutzt werden.

Microsoft Designer für Teams

In Microsoft Teams kann der Designer künftig dazu verwendet werden, beispielsweise Ankündigungsposts mittels KI schnell und einfach innerhalb der App zu generieren. Nebenbei soll die Anwendung um diverse Kamerafunktionen erweitert werden. User können Videos auf ihren Mobilgeräten aufnehmen und diese mit speziellen Filtern bearbeiten. Parallel dazu sollen Community-Admins mehr Einstellungsmöglichkeiten bekommen, ihre Mitglieder zu verwalten oder kanalweite Abstimmungen vorzunehmen.

Diese und weitere Änderungen wird Microsoft nacheinander in Teams einführen. Dabei sollte beachtet werden, dass die private und die Business-Varianten der App nicht untereinander kompatibel sind. So können wir uns in der Endkundenversion nicht mit einem Enterprise-Account anmelden und müssen dafür ein normales Microsoft-Konto erstellen. Das ist von dem Anbieter auch so gewollt.


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