• IT-Karriere:
  • Services:

Chatsoftware: Apple schuldlos an tödlichem Autounfall mit Facetime

Ein US-Berufungsgericht hat eine Klage abgewiesen, die Apple für den Tod eines Kindes bei einem Autounfall verantwortlich machen wollte. Der Verursacher nutzte zum Zeitpunkt des Auffahrunfalls mit Todesfolge die App Facetime.

Artikel veröffentlicht am ,
Autofahren und Chatten passen nicht zusammen.
Autofahren und Chatten passen nicht zusammen. (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Apple hat keine Mitschuld an einem Autounfall, bei dem 2014 ein fünfjähriges Mädchen ums Leben kam, weil der Fahrer offenbar durch die Nutzung der Videochatfunktion Facetime abgelenkt war. Ein US-Berufungsgericht in Kalifornien wies eine entsprechende Klage der Familie des getöteten Kindes zurück (PDF). Die Kläger könnten nicht nachweisen, dass das iPhone eine unmittelbare Ursache für die erlittenen Verletzungen gewesen sei. Die Familie hatte Apple vorgeworfen, Facetime böte keine Sicherheitswarnungen oder eine Funktion zur Deaktivierung des Systems für IP-Telefonie und Videokonferenzen.

Stellenmarkt
  1. Pfennigparade SIGMETA GmbH, München
  2. Stadt Essen, Essen

Apple hatte damals zwar schon eine Technik dazu patentiert, aber nicht auf iOS umgesetzt. Der Autofahrer, der den tödlichen Unfall verursachte, nutzte Facetime auf seinem iPhone 6. Die Polizei fand heraus, dass das Telefon auch nach dem Unfall noch die Videochat-App ausführte. Die Klage gegen Apple wurde schon in erster Instanz abgewiesen.

In iOS 11 wurde eine "Beim Fahren nicht stören"-Funktion implementiert. Im Automatikmodus werden Bewegungen erkannt, die zu einer Autofahrt passen. Wird eine Freisprecheinrichtung per Bluetooth verbunden, wird "Beim Fahren nicht stören" ebenfalls aktiviert. Zudem lässt sich festlegen, wer eine automatische Antwort während der Fahrt erhalten soll. Diese lässt sich individuell anpassen. Dazu muss der Kontakt allerdings eine Mitteilung über Apples Nachrichten-App geschrieben haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 159,90€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. HP Pavilion 32 Zoll Monitor für 229,00€, Steelseries Arctis Pro wireless Headset für 279...
  3. ab 62,99€
  4. (aktuell u. a. HyperX Alloy Elite RGB Tastatur für 109,90€, Netgear EX7700 Nighthawk X6 Repeater)

Trollversteher 21. Dez 2018

Wurde zwar hier im Artikel nicht so detailliert beschrieben, aber im Grunde sagt der...

ldlx 20. Dez 2018

Beten werden weder die noch ich - es heißt "zur Kasse bitten" *SCNR*

Anonymer Nutzer 20. Dez 2018

Korrekt. :)

Trollversteher 20. Dez 2018

Da bin ich ja beruhigt ;-)

Eheran 19. Dez 2018

Zu zitierst schön alles, aber welchem Teil genau widersprichst du denn nun?


Folgen Sie uns
       


Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert

Das Trucker Jacket mit Googles Jacquard-Technologie hat im Bund des linken Ärmels eingewebte leitende Fasern. Diese bilden ein Touchpad, das wir uns im Test genauer angeschaut haben.

Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert Video aufrufen
Social Engineering: Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung
Social Engineering
"Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung"

Prävention reicht nicht gegen Social Engineering und die derzeitigen Trainings sind nutzlos, sagt der Sophos-Sicherheitsexperte Chester Wisniewski. Seine Lösung: Mitarbeiter je nach Bedrohungslevel schulen - und so schneller sein als die Kriminellen.
Ein Interview von Moritz Tremmel

  1. Social Engineering Mit künstlicher Intelligenz 220.000 Euro erbeutet
  2. Social Engineering Die unterschätzte Gefahr

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


    Tesla-Fabrik in Brandenburg: Remote, Germany
    Tesla-Fabrik in Brandenburg
    Remote, Germany

    Elon Musk steht auf Berlin, doch industrielle Großprojekte sind nicht die Stärke der Region. Ausgerechnet in die Nähe der ewigen Flughafen-Baustelle BER will Tesla seine Gigafactory 4 platzieren. Was spricht für und gegen den Standort Berlin/Brandenburg?
    Eine Analyse von Dirk Kunde

    1. Gigafactory Tesla soll 4 Milliarden Euro in Brandenburg investieren
    2. 7.000 Arbeitsplätze Tesla will Gigafactory bei Berlin bauen
    3. Irreführende Angaben Wettbewerbszentrale verklagt Tesla wegen Autopilot-Werbung

      •  /