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ChatGPTs Agent-Modus:
Autonom, aber unausgereift

OpenAIs Agent soll Aufgaben eigenständig planen und ausführen. In der Praxis scheitert die KI jedoch oft an den eigenen Ansprüchen.
/ Nils Matthiesen
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Der neue Agent-Modus von ChatGPT: Unsere Aufgaben wurden nicht zu unserer Zufriedenheit gelöst. (Bild: Screenshot: Nils Matthiesen)
Der neue Agent-Modus von ChatGPT: Unsere Aufgaben wurden nicht zu unserer Zufriedenheit gelöst. Bild: Screenshot: Nils Matthiesen

OpenAI hat mit dem neuen Agent-Modus den nächsten großen Schritt in der Entwicklung seiner KI-Plattform eingeleitet. Bisher war ChatGPT vor allem ein reaktiver Assistent, der auf Eingaben antwortete. Jetzt soll die KI eigenständig handeln, Aufgaben in Teilschritte zerlegen, recherchieren und Ergebnisse liefern, ohne dass der Nutzer jeden Schritt einzeln anstoßen muss. Das Konzept signalisiert eine klare Abkehr vom klassischen Dialogmodell hin zu einem autonomen, ausführenden Werkzeug.

Vom Prompt zur Prozesskette: Was der Agent leisten soll

Die zentrale Idee des Agent-Modus: Nutzer formulieren ein Ziel, zum Beispiel "Plane einen Wochenendtrip nach Paris mit Wettervorhersage, Hotels und Restaurantempfehlungen" und überlassen der KI die Planung. Der Agent strukturiert die Aufgabe in logische Teilschritte, in sogenannte Operators; er entscheidet selbst, wann eine Webrecherche nötig ist, wann Daten gespeichert oder berechnet werden müssen oder welche Tools er einsetzen soll.

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