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ChatGPT: OpenAI lehnt Musks Übernahmeangebot ab

Abfuhr für Elon Musk: Der Verwaltungsrat von OpenAI weist ein Kaufangebot in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar einstimmig zurück.
/ Friedhelm Greis
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OpenAI will sich nicht von Elon Musk kaufen lassen. (Bild: Dado  Ruvic/Reuters)
OpenAI will sich nicht von Elon Musk kaufen lassen. Bild: Dado Ruvic/Reuters

Das US-amerikanische Softwareunternehmen OpenAI hat ein Übernahmeangebot von Tesla-Chef Elon Musk zurückgewiesen. "OpenAI steht nicht zum Verkauf, und der Verwaltungsrat hat den jüngsten Versuch von Musk, seine Konkurrenz zu stören, einstimmig zurückgewiesen", teilte der Verwaltungsratschef des ChatGPT-Entwicklers, Bret Taylor, am 14. Februar 2025 auf X mit(öffnet im neuen Fenster). Jede mögliche Umstrukturierung von OpenAI werde die gemeinnützige Organisation sowie deren Mission stärken, sicherzustellen, dass Systeme der generativen Künstlichen Intelligenz (AGI) der gesamten Menschheit zugutekommen, fügte Taylor hinzu.

Musk hatte vor wenigen Tagen ein Übernahmeangebot für das KI-Start-up vorgelegt. Eine Gruppe von Investoren wollte demnach für 97,4 Milliarden US-Dollar die gemeinnützige Organisation kaufen, die OpenAI kontrolliert. Das Angebot erfolgte mitten in den Verhandlungen von OpenAI mit Microsoft und anderen Interessengruppen über die Verteilung der Anteile in der geplanten gewinnorientierten Struktur. Das Kaufangebot könnte diesen Prozess verkomplizieren, da es als Marktwert interpretiert werden kann.

Machtkampf zwischen Musk und Altman

OpenAI-Chef Sam Altman hatte den Vorschlag umgehend zurückgewiesen. Im Gegenzug schlug er vor, Musks Kurznachrichtendienst X für 9,74 Milliarden US-Dollar zu kaufen.

Musk versucht schon seit längerem, die Umwandlung von OpenAI in ein profitorientiertes Unternehmen zu verhindern. Seine eigenen Unternehmen wie Tesla und xAI setzen jedoch selbst stark auf Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI). Seiner Ansicht nach hat das von xAI entwickelte Modell Grok "sehr mächtige Reasoning-Fähigkeiten" und steche die Konkurrenz in bisherigen Tests aus. Die Angaben ließen sich bislang jedoch nicht unabhängig überprüfen.


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