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ChatGPT: Die letzte Diät?

Ökotrophologie versus KI . Kann uns ChatGPT den ultimativen Ernährungsplan erstellen? Zwei Experten machen das Experiment – mit prompter Antwort.
/ Marc Favre
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Ist ChatGPT ein guter Ernährungsberater? (Bild: congerdesign auf Pixabay)
Ist ChatGPT ein guter Ernährungsberater? Bild: congerdesign auf Pixabay

Auf Knopfdruck einen individuellen, gesunden Ernährungsplan erstellen lassen, der die eigenen Ziele und Wünsche berücksichtigt – für eine ganze Woche und vielleicht auch noch umsonst? Das klingt verlockend. Kann das die künstliche Intelligenz inzwischen besser oder zumindest genauso gut leisten wie eine individuelle Beratung durch eine qualifizierte Fachkraft für Ökotrophologie?

Wir gehen den Fragen nach und lassen die studierte Ökotrophologin und zertifizierte Ernährungsberaterin VDOE (Berufsverband Oecotrophologie e. V.") Sarah Becker (Name von der Redaktion geändert) und den KI-Experten Marcus Kober, der als Programmierer und Full Stack Developer tätig ist, als Team zusammenarbeiten, teils von mir moderiert. Das Ziel: "Die letzte Diät" zu entwickeln – in fünf Stunden; das Zeitfenster, das beide Experten bereit sind zu investieren. Es werden fünf lustige, aber auch sehr mühsame Stunden, an deren Ende wir einen funktionsfähigen Prompt haben und immerhin keinen Brokkoli essen müssen.

KI-Ernährungsplan erstellen lassen – fünf Stunden, zwei Experten

Sarah Becker bringt über 14 Jahre Erfahrung als Ernährungsberaterin mit. Seit knapp einem Jahr arbeitet sie bei einem Pharmakonzern und möchte die Gelegenheit nutzen – sei der Ausgang auch ungewiss -, eine Lanze für ihre Kollegen zu brechen, die sich, wie viele Berufssparten heutzutage, Sorgen um die Zukunft ihrer Profession machen.

Diagnostische Tätigkeiten zählen zu den Kernkompetenzen der KI; die Frage, ob ein eigens entwickelter ChatGPT-4.0-Ernährungsberater-Prompt der Expertin das Wasser reichen kann, ist deshalb berechtigt. ChatGPT 3.5, so viel sei vorab verraten, kann es nicht wirklich gut. Auch die Frage, ob es einen solchen Diätplan umsonst geben kann, ist vom Tisch, denn ChatGPT 4.0 kostet aktuell 20 US-Dollar, also umgerechnet ca. 18,50 Euro pro Monat. Wer ein Microsoft-Konto sein Eigen nennt, kann Copilot(öffnet im neuen Fenster) , der auf Basis von ChatGPT 4.0 läuft, kostenlos nutzen. Den entwickelten Copy-&-Paste-Prompt zur Erstellung des Ernährungsplans gibt es am Ende dieses Artikels natürlich gratis.

Die Experten beginnen mit einigen Vorüberlegungen. Frau Becker erklärt uns zunächst, wie eine Ernährungsberatung mit dem Ziel, einen individuellen Ernährungsplan zu erstellen, üblicherweise abläuft. Klassisch ist demnach das persönliche Gespräch, in dem Informationen zur Gesundheit, zu den Lebensgewohnheiten, zu Vorlieben und Abneigungen gesammelt werden. Das kann auch als Onlineberatung stattfinden. Dabei wird die aktuelle Ernährung der Klienten analysiert, um Stärken, Schwächen und mögliche Mängel zu identifizieren. Die Körperstatur wird berücksichtigt, ebenso die Diätziele, also z.B. abnehmen, Gewicht halten, Umstellung auf vegane Ernährung oder Muskelaufbau.

Auf Basis dieser Informationen erstellen Ernährungsberater einen individuellen Ernährungsplan, der Vorlieben und Einschränkungen berücksichtigt. Die Fortschritte der Klienten werden später regelmäßig überprüft und der Ernährungsplan bei Bedarf angepasst.

Eher der Birnen- oder Apfeltyp?

Das bekommt die KI doch wohl hin, Herr Kober? "Ich denke mal positiv und sage: ja. Obwohl die persönliche Inaugenscheinnahme und Beurteilung des Körperbaus des Klienten durch die KI hier schwerlich umsetzbar sind – momentan noch schwerlich umsetzbar ist, muss man besser sagen," sagt Kober mit einem Augenzwinkern.

Tatsächlich, auch das vorweggenommen, scheitern die Versuchspersonen, die während des Versuchs den Prompt online testen, an der genauen Zuordnung ihrer Körperstatur. Ekto-, Meso- oder Endomorph? Apfeltyp (mehr Fett in der Bauchregion) oder Birnentyp (mehr Fett in den Hüften, Oberschenkeln und Gesäßbereich)? Athletisch, pyknisch, leptosom?

Selbst wenn man verschiedene Typbeschreibungen möglichst einfach formuliert und hinterlegt, fällt die Wahl offensichtlich schwer. Entscheidend aber: Die KI kann mangels bekannter Daten bzw. Studien keinen Faktor für Körpertypen berechnen, der für eine Analyse geeignet wäre. Die Frage wird deshalb gestrichen. Ein kleiner Malus für die KI.

Ein kleiner Schritt für eine KI, ein riesiger Sprung für unseren Plan

Bald machen wir aber einen großen Sprung nach vorn. "Ich denke, wir brauchen vielleicht erst mal eine Formel wie z.B. den BMI (Body-Mass-Index)" , breche ich das entstandene Schweigen. "Das ist einem Ernährungsberater zu wenig" , antwortet Becker. Der BMI sei ja lediglich das Gewicht geteilt durch die Körpergröße. Alter und Aktivitätsniveau spielten ebenfalls eine Rolle, also ermittele man normalerweise erst den Grundumsatz, die BMR (Basal Metabolic Rate). Die könne dann mit einem Faktor multipliziert werden, der die Eigeneinschätzung der Klienten bezogen auf ihr Aktivitätsniveau berücksichtige.

Kober wirft ein: "Wir brauchen keine Formel, die KI kennt ja alle Formeln. Es reicht, der KI zu sagen: Errechne aus den Angaben XYZ den Gesamtkalorienbedarf." Der erste Versuch eines Prompts hinkt jedoch, da die KI je nach Lust und Laune mal die sogenannte Harris-Benedict-Formel, mal die Mifflin-St.-Jeor-Gleichungen zur Berechnung heranzieht. Die Formel von Mifflin-St. Jeor gilt aber als moderner und vor allem als genauer.

Der KI zu sagen, sie solle zur Berechnung nur diese Formel verwenden, stellt das Prompten natürlich vor keine Herausforderung. Das Aktivitätsniveau fragt die KI selbstständig und eindeutig ab und rechnet es korrekt in eine erweiterte Formel ein. ChatGPT stellt aber leider alle Fragen auf einmal, das ist gar nicht nutzerfreundlich, da es mitunter ein Zurückscrollen erfordert – oder ein sehr gutes Gedächtnis. Mit der Anweisung an die KI: "Bitte die Antwort für die Frage abwarten, bevor du die nächste Frage stellst" , ist aber auch das scheinbar erledigt. Kober rät: "Für ein besseres Ergebnis hilft es außerdem, der KI zu Beginn des Prompts zu sagen, wer sie sein soll."

Ein wichtiger Schritt zur Erstellung eines Ernährungsplans, die Ermittlung des individuellen Gesamtkalorienbedarfs, gelingt dann mit dem Prompt: "Du bist jetzt ein Ernährungsberater und fragst mich nacheinander, welches Geschlecht ich habe, wie alt ich bin, wie viel ich wiege und wie groß ich bin und wie es mit meiner Bewegung aussieht. Bitte die Antwort für die Frage abwarten, bevor du die nächste Frage stellst. Dann errechnest du anhand der Mifflin-St.-Jeor-Formel und des Aktivitätsniveaus, wie viele Kalorien ich am Tag verbrauche."

Onlinetools, die das berechnen können, gibt es aber schon Dutzende im Netz, wenngleich nicht alle mit der zu bevorzugenden Mifflin-St.-Jeor-Formel. Unser KI-Ernährungsberater soll in jedem Fall mehr können.

Mama, ihm schmeckt's nicht

Welche Angaben benötigen wir nun, um einen gesunden Ernährungsplan mit leckeren Rezepten erstellen zu lassen? Wichtig sei grundsätzlich natürlich, dass die Ernährungsweise berücksichtigt wird, also vegan, vegetarisch oder z.B. mit Fleisch oder Fisch, sagt Becker. Wichtig sei auch zu wissen, wie viele Mahlzeiten pro Tag der Klient bevorzuge. Und in jedem Fall müssten eventuelle Unverträglichkeiten abgefragt werden. Herr Kober promptet die Fragen parallel.

Heraus kommen Rezepte für einen Tag, korrekt nach der Beispieleingabe für drei Mahlzeiten zusammengestellt. Ein Rezept enthält Rosenkohl. Herr Kober rümpft spontan die Nase: "Ich hasse Rosenkohl." "Und ich z.B. Brokkoli und Litschis, also muss in jedem Fall eine Abfrage der persönlichen, kulinarischen No-Gos enthalten sein" , bemerke ich.

Eines der Rezepte enthält dann Blumenkohl an Grünkohl. Wir verziehen ob dieser Kombination alle drei das Gesicht. Frau Becker ergänzt: "Ein Ernährungsplan für einen Tag ist etwas wenig, üblicherweise wird der Plan für eine ganze Woche aufgestellt."

Das Prompten – geprägt von Versuch und Irrtum

Die Zusatzfragen sind nach einer Viertelstunde integriert, nachdem wir ChatGPT erneut und mehrfach sagen mussten, dass er die Fragen doch bitte nacheinander stellen und erst die Antwort abwarten möge, bevor er die nächste Frage stellt.

Den Gesamtkalorienbedarf verliert die KI trotz mehrerer Formulierungsversuche immer wieder aus den Augen und die Zahlen stimmen auch nach deutlichem Hinweis nicht mit den zuvor von ihr berechneten Bedarf überein, sondern weichen teilweise um über 400 Kalorien pro Tag ab. Wo ist da die viel gerühmte exponentielle Lernkurve?

Das wird sicher lösbar sein, hoffe ich zu diesem Zeitpunkt, und es zeigt sich schon jetzt, nach knapp zwei Stunden, dass bei der Erstellung eines Prompts dieser Kategorie eine Menge Trial-and-Error im Spiel ist – und das, obwohl sich ein Profi im Team befindet.

Jetzt wird die KI zickig

Amüsant, aber kaum zielführend, ist auch einer der ersten Rezeptvorschläge: ein Auflauf mit Brokkoli, bei dem die KI, da wir das ungeliebte Gemüse vorher ausgeschlossen hatten, lediglich in Klammern dahinterschreibt: "ohne Brokkoli" . Sehr witzig.

Bei einem der nächsten Versuche bricht ChatGPT mit dem Hinweis ab: "Ich bevorzuge es, keine Fragen mehr zu beantworten." What? Die KI wird zickig? Okay, refresh, neues Thema angeklickt und es geht weiter. Diesmal stellt die KI die Fragen, trotz des Prompts, der bisher funktionierte, wieder alle auf einmal und nicht nacheinander. "Die KI denkt halt immer neu" , erklärt Kober. "Es ist selten, dass zweimal das Gleiche herauskommt."

Wir wollen andererseits zumindest ein konsistentes Ergebnis, das funktioniert. Ein weiterer Versuch. Jetzt erhalten wir als Antwort: "Entschuldigung, aber ich kann keine individuellen Ernährungspläne erstellen. Es ist wichtig, dass du dich an einen qualifizierten Ernährungsberater oder Arzt wendest, um eine auf deine individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Beratung zu erhalten."

Herr Kober gibt uns zu verstehen, dass er sich jetzt etwas mit der Logik beschäftigen möchte und dass das ein paar Minuten benötigen kann. Frau Becker und ich gehen einen Kaffee trinken. So arbeiten agile Teams heute! Dabei sind wir zugegeben leicht frustriert. Und ich muss an einen alten Freund denken, der in seiner ruppig-jovialen Art vermutlich gesagt hätte: "Ich fahr jetzt mal ins Rechenzentrum und klär das persönlich."

Ich bin ein KI-Modell und habe kein Geschlecht

Um den Bug mit den nacheinander zu stellenden Fragen zu fixen, weist Herr Kober dem KI-Ernährungsberater eine Eigenschaft zu. Dabei bezieht die KI, weil wir uns nicht genau genug artikuliert haben, die Fragen erst mal auf sich selbst und antwortet, dass sie kein Geschlecht habe, keine Alter besitze, ihr Gewicht nicht messbar sei, usw. Genauigkeit bei der Eingabe ist also wichtig. SiSo nennt man das Prinzip im Prozessmanagement: shit in, shit out. Mit der Formulierung: "Du bist jetzt ein Ernährungsberater und hast die Eigenschaft, immer meine Antwort auf eine Frage abzuwarten, bevor du deine nächste Frage stellst" , funktioniert es endlich.

Bei der kostenlosen Version von Microsoft Copilot erreichen wir mit unserem Prompt inzwischen die vorgegebenen 2.000 Zeichen. Herr Kober zeigt uns einen kleinen Trick und stellt bei der Einstellung Unterhaltungsstil von In höherem Maße ausgewogen auf die Option In höherem Maße genau um; dort stehen 4.000 Zeichen für den Prompt zur Verfügung.

Auf der Zielgeraden zum personalisierten Ernährungsplan?

Es ist wichtig, der KI genau zu sagen, was man erwartet, ansonsten arbeitet sie nach dem Motto "Planlos geht der Plan los". Wir konzentrieren uns deshalb nur auf die wesentlichen Fragen, die Frau Becker als wichtig bzw. unerlässlich einstuft: Welches Ziel verfolgt man mit dem Ernährungsplan (also z.B. Abnehmen), wie viele Mahlzeiten pro Tag möchte man zu sich nehmen, welchen Ernährungsstil wünscht man (vegetarisch, vegan usw.), welche Lebensmittel möchte man in dem Ernährungsplan vermeiden, damit es schmeckt, und gibt es Unverträglichkeiten und wenn ja, welche? Nun wähnen wir uns auf der Zielgeraden. Das ist auch notwendig, denn von den angesetzten fünf Stunden sind knapp vier vorbei.

Herr Kober schreibt die Fragen einfach herunter und ich bemerke: "Gibt es keine Auszeichnungen, die der KI helfen?" "Nicht unbedingt, es geht ja gerade darum, dass ChatGPT Alltagssprache versteht" , klärt mich Herr Kober auf. Darauf ist die KI trainiert. Man kann z.B. Markdown, eine vereinfachte Auszeichnungssprache, verwenden, um einen Text zu strukturieren, etwa in h1, h2, Aufzählungen usw., aber es geht schneller, wenn man einen Beispieltext eingibt und ChatGPT sagt, er solle einfach den nächsten Text nach diesem Muster aufbauen. "Für unsere Aufgabe hier ist das aber nicht relevant" , sagt Kober.

Der Prompt steht, wir schicken ihn unseren Versuchspersonen und testen ihn parallel selbst. Microsoft Copilot bleibt in einem Fall einfach hängen und sagt, es liefere uns gleich einen Ernährungsplan, wir mögen Geduld haben. Zehn Minuten vergehen, wir brechen ab.

Herr Kober erklärt, dass die kostenlose Version keinen Zugriff auf die erweiterten Analysefunktionen habe. Schwierigkeiten gibt es auch bei der genauen Kalorienangabe der Rezepte pro Tag, also geben wir ChatGPT mit +- 50 Kalorien etwas Spielraum. Bei der Eingabe in die kostenpflichtige Version von OpenAI funktioniert der Prompt einwandfrei. Die Rezepte werden sogar mit Kalorienangaben und Zubereitungshinweisen ausgegeben.

Der Prompt zur vorletzten Diät

Unser Prompt lautet am Ende: "Du bist jetzt ein Ernährungsberater und hast die Eigenschaft, immer meine Antwort auf eine Frage abzuwarten, bevor du deine nächste Frage stellst: Welches Geschlecht hast du? Wie alt bist du? Wie viel wiegst du? Wie groß bist du? Dann stellst du die Frage: Wie sieht es mit deiner Bewegung aus, und gibst mir dabei Auswahlmöglichkeiten aus 4 unterschiedlichen Aktivitätsniveaus. Ganz wichtig ist, dass du die Fragen einzeln nacheinander stellst und die Antwort pro Frage abwartest, bevor du die nächste Frage stellst. Dann errechnest du anhand der Mifflin-St.-Jeor-Formel und dem Aktivitätsniveau, wie viele Kalorien ich am Tag verbrauche, und sagst mir, wie viele das sind. Jetzt beginnst du mit der nächsten Frage, um einen Ernährungsplan zu erstellen, und hast dabei wieder die Eigenschaft, immer meine Antwort auf eine Frage abzuwarten, bevor du die nächste Frage stellt: Welches Ziel hast du? Langsam Muskeln und Masse aufbauen, langsam abnehmen oder dein Gewicht halten? Passe den von dir oben berechneten Gesamtkalorienbedarf aufgrund der Antwort an. Wie viele Mahlzeiten pro Tag bevorzugst du? Bevorzugst du Fleisch, Fisch oder eine vegetarische oder vegane Ernährung? Nach der Antwort stellst du die Frage: Hast du Allergien oder Unverträglichkeiten, die bei der Planung berücksichtigt werden sollen? Erst nach der Antwort stellst du die nächste Frage: Welche Lebensmittel möchtest du in deinem Ernährungsplan vermeiden? Erstelle dann aufgrund der Angaben einen Ernährungsplan für exakt sieben Tage mit unterschiedlichen Rezepten, die insgesamt pro Tag exakt dem angepassten Gesamtkalorienbedarf +- 50 Kalorien entsprechen. Gib für jedes Rezept die Kalorien an. Gib für jedes Rezept die Mengen der Lebensmittel an und Zubereitungshinweise."

Blut, Schweiß und Tränen wäre übertrieben, aber das kleine Projekt war etwas nerviger als gedacht. Mit obigem Prompt lässt sich nun zumindest über die Bezahlversion von ChatGPT 4.0 ein individueller Ernährungsplan erstellen. Bei anderen KI-Bot-Versionen kann eine mehrmalige Eingabe helfen, da die Ergebnisse nicht konsistent sind. In einigen Fällen, besonders bei ChatGPT 3.5, sagt die KI: "Lass mich das für dich berechnen" , tut es aber nicht. Mit der Eingabe "Berechne" macht sie dann weiter.

Es ist ein jedem Fall sehr hilfreich, dem KI-Bot zu Beginn eine Rolle zuzuweisen. Durch ein solches Rollenspiel wie in unserem Versuch ( "Du bist jetzt ein Ernährungsberater" ) nimmt ChatGPT die Perspektive des Experten ein und konzentriert sich auf themenspezifisches Wissen.

Hoffnung für die Ernährungsberaterin

Das Ergebnis des Versuchs entspricht insgesamt nicht ganz unseren hochgesteckten Erwartungen, was natürlich auch an dem strikten Zeitlimit für das Projekt liegt. Damit ersetzt die KI laut Frau Becker keinen Ernährungsberater, da dieser im persönlichen Gespräch mehr Informationen abfragen und genauere Informationen gebe, z.B. zu Nährstoffen. Der Prompt liefert allerdings eine recht genaue Einschätzung des Gesamtkalorienbedarfs und entwickelt aus den weiteren Angaben einen individuellen Ernährungsplan mit leckeren Rezepten.

Ist der KI-Bot mit dem Internet verbunden, erhält man bessere Rezeptideen und genauere Angaben. Ein KI-Ernährungsberater-Prompt, der uns die "letzte Diät" erstellt, ist es leider nicht geworden. Und wir müssen aus rechtlichen Gründen dazu sagen: Die Empfehlungen, die bei der Nutzung des Ernährungsberater-Prompts herauskommen, sind ohne Gewähr!

Über ergänzende Ideen zum Prompt freuen wir uns im Kommentarbereich unter diesem Artikel!


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