Chat-Software: Neuerungen für Microsofts Teams verfügbar

Microsoft Teams bringt mehr Überblick und Komfort bei Videokonferenzen. Die Chat-Neuerung ist schlecht umgesetzt.

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Teams zeigt bis zu neun Teilnehmer zugleich in einer Videokonferenz.
Teams zeigt bis zu neun Teilnehmer zugleich in einer Videokonferenz. (Bild: Microsoft)

Microsoft hat einige Neuerungen in Teams aktiviert, die zum Teil bereits vor Monaten angekündigt wurden. Die meisten Verbesserungen betreffen die Videokonferenzfunktionen. Bisher zeigte Teams maximal die vier zuletzt aktiven Teilnehmer zur gleichen Zeit im Programmfenster an. Diese Anzahl wurde auf neun Teilnehmer angehoben. Bei Besprechungen in großer Runde wird damit die Übersichtlichkeit erhöht.

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In Videokonferenzen gibt es außerdem die neue Funktion Hand heben. Damit können Teilnehmer virtuell die Hand heben, wenn sie etwas sagen wollen. Dieses Signal kann bei Konferenzen mit vielen Teilnehmern hilfreich sein. Durch Einsatz des Werkzeugs soll es nicht mehr so oft passieren, dass jemand dem aktuellen Sprecher ins Wort fällt.

Bereits seit einiger Zeit gibt es die Möglichkeit, angepasste Hintergründe bei Videokonferenzen zu nutzen. Dabei lassen sich auch eigene Hintergründe einbinden. Dies ist allerdings derzeit nicht besonders komfortabel möglich, da die Bilddateien manuell in das entsprechende Programmverzeichnis kopiert werden müssen. Es gibt noch keine Import-Funktion in Teams. Die Software merkt sich den zuletzt eingestellten Hintergrund derzeit nicht, sodass dieser mit Beginn jeder Konferenz erneut herausgesucht werden muss.

Neue Chat-Funktion in Teams

Eine weitere verfügbare Neuerung betrifft die Möglichkeit, einzelne Chats aus dem Hauptprogramm zu lösen und in einem eigenen Programmfenster zu zeigen. Aktiviert wird das Ganze im jeweiligen Direktchat. Für Teams-Räume steht die Funktion nicht zur Verfügung. Teams unterscheidet im Programm zwischen Gruppenräumen und Direkt-Chats. Derzeit ist auch nicht bekannt, ob sich später auch Teams-Räume in einzelnen Instanzen nutzen lassen. Es ist weiterhin nicht möglich, den Bereich für Gruppenräume und Einzel-Chats in einem jeweils eigenen Programmfenster zu verwenden.

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Das Auslagern von Chats soll die Nutzung der App komfortabler machen, wenn parallel Chats mit mehreren Personen laufen. Dann muss nicht mehr im Hauptprogramm zwischen den Bereichen gewechselt werden. Mehrere parallel laufende Chats sollen besser im Blick bleiben. Zudem soll das Risiko verringert werden, dass eine Nachricht an einen falschen Kontakt verschickt wird.

Direkt-Chats in Teams schlecht umgesetzt

Neue Nachrichten in einem Direkt-Chat werden nicht in den ausgelagerten Fenstern signalisiert. Haben wir einen Direkt-Chat in einem eigenen Fenster und erhalten dort eine neue Mitteilung, wird diese lediglich durch ein blinkendes Icon des Hauptprogramms angezeigt. Nutzende müssen also immer erst im Hauptprogramm nachsehen, von welchem Kontakt die Nachricht kam, um danach zum ausgelagerten Chat-Fenster zu wechseln. Der Nutzen der Funktion wird damit erheblich geschmälert. Eigentlich wäre es sinnvoll, dass das Icon für das ausgelagerte Chat-Fenster selbst neue Nachrichten signalisiert. In den Programmeinstellungen gibt es keine Option, dies zu ändern.

Einige dieser Neuerungen für Teams stellte Microsoft bereits im März 2020 in Aussicht. Damals wurde kein Termin genannt, bis wann die Neuerungen verfügbar seien. Die erhöhte Anzahl der zugleich sichtbaren Teilnehmer in Videokonferenzen wurde im April 2020 angekündigt.

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Duncan Idaho 20. Mai 2020

Webkonferenzen mit MS Teams funktionieren bei uns sowohl unternehmensintern als auch...

crazypsycho 19. Mai 2020

In größeren Meetings ist natürlich auch bei uns das Micro aus. Das wäre das zweite...



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