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Golem Plus Artikel
Chat over IMAP:
Gut gemeint ist leider nicht gut gemacht

Ein freies Chat- und Messenger -System, das Nutzer aus den Silos großer Unternehmen wie Facebook befreien soll und trotzdem direkt einsetzbar ist, ist ein fantastisches Versprechen. In der Realität kann das leider nur scheitern.
/ Sebastian Grüner
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Chat over IMAP soll übliche Messenger ersetzen, schafft das wohl aber nicht. (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
Chat over IMAP soll übliche Messenger ersetzen, schafft das wohl aber nicht. Bild: Heiko Raschke/Golem.de

Mit Apps wie Signal, Telegram und Whatsapp und gibt es eine große Anzahl an Messengern, die nicht kompatibel zueinander sind und Nutzer so in Silos zwängen, wie es das Unternehmen Open Xchange beschreibt(öffnet im neuen Fenster) . Darüber hinaus sind Nutzer in den meisten Fällen abhängig von einem einzelnen Unternehmen. Die E-Mail-Spezialisten von Open Xchange haben sich dazu eine vielversprechende Alternative überlegt. Diese ist aber leider mit zu vielen Problemen konfrontiert, als dass sie sich tatsächlich durchsetzen könnte.

Die Idee ist einfach und nachvollziehbar: Statt ein neues zentralisiertes System zu erstellen, für das Nutzer einen weiteren Account oder Zugang benötigen, soll das am weitesten verbreitete föderierte Netzwerk weltweit wiederverwendet werden - die E-Mail.

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