Chat: Matrix 2.0 soll Chaterlebnis beschleunigen
Das Team des freien Chatprotokolls Matrix gibt bekannt, dass alle der wichtigen Funktionen für Matrix 2.0(öffnet im neuen Fenster) nun in Element X getestet werden können. Element X ist ein neu erstellter Client, unter anderem auf Grundlage von Matrix 2.0, der die Leistung typischer Messenger-Anwendungen wie Whatsapp, iMessage oder Telegramm übertreffen soll, wie die Entwickler von Element ankündigen(öffnet im neuen Fenster) . Das Start-up Element gilt als Hauptentwickler von Matrix, warnte aber Ende vergangenen Jahres davor , die Entwicklung des Open-Source-Projekts nicht mehr allein übernehmen zu können.
Umgesetzt werden soll die angekündigte Beschleunigung durch die Verknüpfung mehrerer Neuerungen, die Matrix 2.0 bieten soll. Die wohl wichtigste dabei ist der sogenannte Sliding Sync. Damit sollen ein sofortiger Start, Login und Sync des Clients möglich werden. Dazu werden zunächst nur die Daten geladen, die absolut notwendig sind, um das UI des Clients zu rendern. Erst danach benötigte Daten sollen später von Server geladen werden.
Ein weiterer wichtiger Baustein für Matrix 2.0 sei eine native Videochat-Funktion für Gruppen, die vollständig Ende-zu-Ende verschlüsselt sein und sich gut skalieren lassen soll. In der ersten Umsetzung der Idee nutzte das Team noch einen Mesh-Ansatz mit 1-zu-1-Anrufen aller Teilnehmenden, was bei Hunderten Gruppenmitgliedern jedoch nicht gut skaliere. Die aktuelle Architektur basiere inzwischen auf Livekit, heißt es. Eine Unterstützung für MLS zur Verschlüsselung soll folgen.
Zu Matrix 2.0 hinzu kommt außerdem die Unterstützung für OpenID Connect (OIDC) zur Authentifizierung. Damit soll die Sicherheit und Pflegbarkeit der Matrix-Authentifizierung langfristig verbessert werden. Details dazu erklärt das Team in einem gesonderten Blog-Posting.
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