Abo
  • Services:

Chat-App: Facebook bringt Autoplay-Videowerbung im Messenger

Statische Werbung sehen Nutzer von Facebooks Chat-App Messenger bereits seit längerem, jetzt soll das Unternehmen auch Videowerbung in die App einbauen. Diese spielt automatisch ab, wenn der Nutzer drüber scrollt - was im Alltag sehr stören dürfte.

Artikel veröffentlicht am ,
Nutzer des Facebook Messengers müssen sich auf ungebetene Videos einstellen.
Nutzer des Facebook Messengers müssen sich auf ungebetene Videos einstellen. (Bild: Josh Edelson/AFP/Getty Images)

Facebook hat damit begonnen, automatisch abspielende Werbung in seine Chat-App Messenger einzubauen. Wie das Unternehmen der Internetseite Quartz mitteilt, soll die neue Funktion "schrittweise und bedacht" verteilt werden. Betroffen soll zunächst eine kleinere Nutzergruppe sein, wahrscheinlich, um die Reaktionen zu messen und notfalls gegensteuern zu können.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Neckarsulm
  2. DESY Deutsches Elektronen Synchrotron, Hamburg

"Die Nutzer des Messengers sind unsere Toppriorität, und sie werden die Kontrolle über die Benutzererfahrung behalten", sagt Facebook. Ausschalten lassen sich die Werbevideos, die automatisch beim Durchscrollen der Chat-Liste starten sollen, aber nicht. Nutzer können nur bestimmte Videos melden und ausblenden. Dann dürfte allerdings schlicht ein anderes gezeigt werden.

Neue Videoanzeigen dürften eher nervig sein

Aus einer Aussage des Chefs von Messengers Werbeanzeigenabteilung, Stefanos Loukakos, lässt sich ablesen, dass sich Facebook offenbar selbst noch nicht so ganz sicher ist, welchen Erfolg die neuen Anzeigen bringen werden. "Toppriorität für uns ist die Nutzererfahrung", sagt Loukakos der Internetseite Recode.

"Wir wissen noch nicht, ob die neuen Anzeigen funktionieren werden. Bisher gibt es keine Anzeichen dafür, dass Anwender ihre Nutzungsgewohnheiten wegen der statischen Werbeanzeigen ändern. Bei Videoanzeigen kann das anders sein, wir glauben das aber nicht."

Nutzer des Messengers dürften diese Einschätzung eher nicht teilen. Die bisherigen statischen Werbeanzeigen stören tatsächlich nicht besonders, ein von selbst abspielendes Video ist aber eine viel stärkere Ablenkung - besonders in einer Chat-App, in der Nutzer in der Übersicht keine bewegten Bilder erwarten. Die Verteilung der neuen Funktion soll Ende Juni 2018 beginnen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 249,90€ (bei Zahlung mit Masterpass zusätzlich 25€ Rabatt mit Gutschein: SOMMER25) - Bestpreis!
  2. (u. a. Toshiba N300 4 TB für 99€ statt 122,19€ im Vergleich, Samsung C24FG73 für 239€ statt...
  3. 49,97€ (Bestpreis!)

TC 21. Jun 2018 / Themenstart

Nach einer Woche schon bei 64kbit/s

Snooozel 21. Jun 2018 / Themenstart

ACK. Und den Traffic für die Werbung zahlen die doofen Nutzer dann auch noch.

Kleba 21. Jun 2018 / Themenstart

Auch wenn das Video witzig ist: ob man nun kostenfrei im Radio Musik hört (wo es in der...

Seismoid 21. Jun 2018 / Themenstart

Ach, wenn es nicht _genug_ stört, dann schaltet Facebook einfach automatisch die...

eidolon 21. Jun 2018 / Themenstart

Dann werdet ihr sehen und lernen.

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Smartphones Made in Germany - Bericht

Gigaset baut Smartphones - in Deutschland.

Smartphones Made in Germany - Bericht Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

    •  /