• IT-Karriere:
  • Services:

Charter Communications: Kabelnetzbetreiber könnte 185-Milliarden-Angebot erhalten

Schon wieder will jemand den großen US-Kabelnetzbetreiber Charter kaufen. Seit einem Vorstoß der Softbank ist der Preis sogar noch gestiegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Altice-Chef Dexter Goei (links) bei der Bekanntgabe der Cablevisions-Übernahme
Altice-Chef Dexter Goei (links) bei der Bekanntgabe der Cablevisions-Übernahme (Bild: Altice USA)

Altice bereitet ein Angebot für den US-Kabelnetzbetreiber Charter Communications in Höhe von 185 Milliarden US-Dollar vor. Das berichtet die britische Financial Times unter Berufung auf mehrere informierte Quellen. Altice ist ein niederländischer Netzbetreiber und gehört dem französischen Milliardär Patrick Drahi.

Stellenmarkt
  1. Leading Systems GmbH, Köln, Sachsenheim
  2. Gasnetz Hamburg GmbH, Hamburg

Altice hat noch kein formales Kaufangebot vorgelegt und könnte von dem Plan noch Abstand nehmen. Ein Problem werde sein, die Finanzierung zu erhalten, um ein Angebot für den viel größeren Konkurrenten machen zu können.

Charter ist der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber der USA und gehört mit 21 Prozent mehrheitlich dem größten Aktionär Liberty Broadband. Liberty Global besitzt mit Unitymedia den zweitgrößten Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Charter Communications erhielt erst im April 2016 die Freigabe für den Kauf von Time Warner Cable für 55 Milliarden US-Dollar.

In den USA hatte Altice die Netzbetreiber Cablevision Systems und Suddenlink Communications übernommen. Altice USA versorgt 4,6 Millionen Haushalte in 20 Bundesstaaten. Altice startet den Ausbau in den USA im kommenden Jahr und will ihn in fünf Jahren abschließen. Altice hatte erklärt, den TV-Kabelnetzstandard Docsis 3.1 zu überspringen und das Koaxialkabel durch Glasfaser ersetzen.

Wert von Charter Communications gestiegen

Die Charter-Aktie stieg zuletzt um 2,9 Prozent auf 400,90 US-Dollar, wodurch der Betreiber eine Marktkapitalisierung von rund 121 Milliarden US-Dollar hat. Zusammen mit den Schulden von 62,5 Milliarden US-Dollar könnte der Kaufpreis bei über 185 Milliarden US-Dollar liegen.

Nachdem Charter Communications eine Fusion mit Sprint abgelehnt hatte, plante Sprint laut einem Medienbericht ein direktes Angebot für den Kabelnetzbetreiber.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (u. a. Ryzen 7 5800X 469€)

Folgen Sie uns
       


Librem Mini - Fazit

Der Librem Mini punktet mit guter Linux-Unterstützung, freier Firmware und einem abgesicherten Bootprozess.

Librem Mini - Fazit Video aufrufen
Elektromobilität: Diese E-Autos kommen 2021 auf den Markt
Elektromobilität
Diese E-Autos kommen 2021 auf den Markt

2020 war ein erfolgreiches Jahr für die Elektromobilität. Dieser Trend wird sich fortsetzen: ein Überblick über die Neuerscheinungen 2021.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Prototyp vorgestellt VW-Laderoboter im R2D2-Style kommt zum Auto
  2. E-Auto VDA-Chefin fordert schnelleren Ausbau von Ladesäulen
  3. Dorfauto im Hunsrück Verkehrswende geht auch auf dem Land

Notebook-Displays: Tschüss 16:9, hallo 16:10!
Notebook-Displays
Tschüss 16:9, hallo 16:10!

Endlich schwenken die Laptop-Hersteller auf Displays mit mehr Pixeln in der Vertikalen um. Das war überfällig - ist aber noch nicht genug.
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. Microsoft LTE-Laptops für Schüler kosten 200 US-Dollar
  2. Galaxy Book Flex2 5G Samsungs Notebook unterstützt S-Pen und 5G
  3. Expertbook B9 (B9400) Ultrabook von Asus nutzt Tiger Lake und Thunderbolt 4

Google vs. Oracle: Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten
Google vs. Oracle
Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten

Der Prozess Google gegen Oracle wird in diesem Jahr enden. Egal welche Seite gewinnt, die Entscheidung wird die IT-Landschaft langfristig prägen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner


      •  /