Zukunftspläne

Derzeit können Privatkunden die Dienste von Chargery noch nicht in Anspruch nehmen. Ein Grund ist, dass es derzeit nur wenige Fahrzeuge gibt, die die Möglichkeit bieten, dass ein Dritter das Auto mit dem Smartphone öffnen kann. Das ist aber die Voraussetzung, dass das Auto geladen wird, ohne dass der Fahrer dabei vor Ort ist.

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Daneben ist die Abrechnung für Privatkunden schwierig. Abgerechnet wird voraussichtlich per Ladevorgang, weshalb der Service sich nur lohnt, wenn der Akku weitgehend leer ist. Das ist auch bei vielen Ladesäulen so, wie uns beim Test des E-Golfs im Herbst auffiel. Gerechter wäre eine Abrechnung nach Kilowattstunden. Doch bei diesem Modell kann es leicht zu Konflikten mit dem Eichgesetz kommen.

Chargery kommt nach Hamburg

2019 wollen die drei Gründer in das Privatkundengeschäft einsteigen. Vorher gibt es aber noch andere Pläne. So will das Unternehmen in diesem Jahr Niederlassungen in Hamburg sowie einer weiteren deutschen Stadt gründen. Für Automobilhersteller ist der Dienst interessant in Städten, in denen es kaum Ladeinfrastruktur gibt, etwa in Rom.

  • Der Akkuanhänger von Chargery im Einsatz. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Er wird ganz ökologisch mit dem Fahrrad zum Einsatz gezogen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Im Innern stecken zwölf Akkumodule. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Sie erinnern an den Koffer eines Akkuschraubers und werden zum Laden herausgenommen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Akkus haben genug Strom gespeichert, um die Akku eines BMW i3 zu laden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Gegründet wurde das Unternehmen von Christian Lang, ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... Philipp Anders ...  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und Paul Stuke. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Er wird ganz ökologisch mit dem Fahrrad zum Einsatz gezogen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

In Berlin soll sich im Laufe des Jahre das Geschäftsgebiet vergrößern, wenn der Akkulieferant Greenpack mit dem Aufbau einer Infrastruktur von Akku-Automaten beginnt. Das sind Ladestationen, an denen Nutzer leere gegen volle Akkus tauschen können. Mit den Akkus sollen sich beispielsweise Pedelecs, Elektroroller oder sogar elektrische Rasenmäher betreiben lassen.

Greenpack plant Akkutauschstationen

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Die Tauschstationen sollen beispielsweise auf Supermarktparkplätzen aufgestellt werden. Praktisch auch für Chargery: "Dann müssen wir nicht mehr zu einem zentralen Punkt zurückkehren, sondern können dort die Akkus tauschen", sagt Anders.

Schließlich soll Ende des Jahres der Nachfolger des aktuellen Anhängers fertig sein. Der wird die Ladezeiten deutlich verkürzen. Er ermöglicht das Laden mit Wechsel- und mit Gleichstrom. Mit Wechselstrom soll der Autoakku in etwa einer Stunde, mit Gleichstrom in einer halben Stunde geladen sein.

Apropos Anhänger: Die sind für die Chargery-Gründer die praktikable Lösung für die Gegenwart. Ihre ursprüngliche Idee waren kleine, robotische Ladefahrzeuge. Sie sollten autonom zu den Autos fahren, sich unter diese stellen und den Akku drahtlos per Induktion laden. Für den Moment sei das nicht realistisch, gibt Anders zu. Aber wer weiß: vielleicht irgendwann in der Zukunft? Die Idee hätten sie jedenfalls "immer noch im Hinterkopf". Und ein Patent ist zur Sicherheit schon mal angemeldet.

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 Strom aus dem Anhänger
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mucpower 20. Feb 2018

wie wäre es mit Abschleppen bis zur nächsten Ladestation ? Also quasi Prophet zum Berg...

mucpower 20. Feb 2018

DEINEN Akku ? Die sind doch nur gemietet.

FrankM 15. Feb 2018

Hast du den Artikel gelesen? "Aus Gründen der Praktikabilität arbeitet das Unternehmen...

robinx999 13. Feb 2018

Sind zwar Zahlen von 2013 http://www.handelsblatt.com/auto/test-technik/pannenstatistik...



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