Abo
  • Services:

Charger: Android-Ransomware tarnt sich als Batteriespar-App

Eine Batteriespar-App wünschen sich wohl viele Android-Nutzer. Offenbar Grund genug für Kriminelle, eine Ransomware darin zu verstecken. Im Vergleich mit bisherigen Trojanern ist die Lösegeldforderung happig.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Charger-Ransomware erpresst Nutzer mit persönlichen Informationen.
Die Charger-Ransomware erpresst Nutzer mit persönlichen Informationen. (Bild: Check Point)

Eine Android-Malware mit dem Namen Charger verbreitet sich über Googles offiziellen Playstore. Nutzer installieren die Malware nach Erkenntnissen der Sicherheitsfirma Check Point selbst, sie versteckt sich unter anderem in der App "EnergyRescue". Den Erkenntnissen der Forscher zufolge kopiert die App auf dem Smartphone gespeicherte SMS und Kontaktinformationen, außerdem wird das Display des Nutzers gesperrt und mit einem Hinweis versehen.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg vor der Höhe
  2. Funkinform Informations- und Datentechnik GmbH, Ettlingen

Darin werden die Nutzer erpresst, es wird gedroht, private Informationen "alle 30 Minuten auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen". In der Botschaft heißt es außerdem, dass die Schadsoftware "alle ihre persönlichen Daten" sammelt und herunterlädt, dazu gehörten Informationen über soziale Netzwerke, über Bankkonten und Kreditkarten. Dass die App tatsächlich Zugriff auf alle diese Informationen hat, ist eher unwahrscheinlich.

0,2 Bitcoin Lösegeld

Um das Gerät zu entsperren, wird ein Lösegeld von 0,2 Bitcoin gefordert, etwa 180 Euro. Bisherige Erpressungstrojaner für Mobilgeräte fordern bislang zumeist deutlich geringere Beträge. Neu ist zudem, dass es sich überhaupt um einen funktionalen Erpressungstrojaner für Smartphones handelt. Dominantes Geschäftsmodell von mobiler Malware war bislang der Verkauf gefälschter Werbeanzeigen, sogenannter Adware, oder App-Installationen.

Außerdem interessant: Die Malware kommt offenbar ohne Dropper aus, anders als die meisten Schädlinge für Android. Die App selbst beinhaltet dabei nur rudimentäre Informationen, um einen Command-and-Control-Server zu kontaktieren, von dem dann der eigentliche Schadcode geladen wird.

Charger hingegen soll einen Großteil der benötigten Werkzeuge bereits dabeihaben. Das erleichtert unter Umständen die Infektion, kann aber im Appstore auch einfacher entdeckt werden. Daher verwenden die Kriminellen mehrere Obfuskationstechniken, um die Entdeckung zu erschweren.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. HP Omen 17.3" FHD mit i7-8750H/8 GB/128 GB + 1 TB/GTX 1050 Ti 4 GB für 1.049€ statt 1...
  2. (u. a. Creative Sound BlasterX Katana für 189,90€ + Versand statt 229,88€ im Vergleich und...
  3. (u. a. WD Elements Desktop 4 TB für 89,99€ statt 103,28€ im Vergleich und WD My Cloud EX2...
  4. 295,99€ (Vergleichspreis ca. 335€) - Aktuell günstigste 2-TB-SSD!

FreiGeistler 27. Jan 2017

Das hier Betterbatterystats nicht genannt wird? Ist doch ein Urgestein. BBS detektiert...

XoGuSi 25. Jan 2017

Die Leute installieren sich immer mehr Apps und am Ende wundern sie sich, dass ihnen der...

Sascha Klandestin 25. Jan 2017

Manche Profis kennen Menschen, die keine Profis sind. Denen kann man dann professionell...

der_alte 25. Jan 2017

Genau das wollte ich gerade noch dazuschreiben. Danke dass du mir das ersparst :) Edith...

der_alte 25. Jan 2017


Folgen Sie uns
       


Infiltrator Demo mit DLSS und TAA

Wir haben die Infiltrator Demo auf einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti mit DLSS und TAA ablaufen lassen.

Infiltrator Demo mit DLSS und TAA Video aufrufen
Yara Birkeland: Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
Yara Birkeland
Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem

Die Yara Birkeland wird das erste elektrisch angetriebene Schiff, das autonom fahren soll. Das ist aber nicht das einzige Ungewöhnliche daran. Diese Schiffe seien ein ganz neues Transportmittel, das nicht nur von den üblichen Akteuren eingesetzt werde, sagt ein Experte.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen
  2. Yara Birkeland Norwegische Werft baut den ersten autonomen E-Frachter
  3. SAVe Energy Rolls-Royce bringt Akku zur Elektrifizierung von Schiffen

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  2. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf
  3. Masterplan Digitalisierung Niedersachsen will flächendeckende Glasfaserinfrastruktur

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

    •  /