Abo
  • Services:

Chaos Computer Club: Wieder Sicherheitslücke im elektronischen Personalausweis

Über einen Trojaner lässt sich ein Rechner angreifen, um dann die PIN des elektronischen Personalausweises abzugreifen. Die Lücke hat der Chaos Computer Club dem ARD-Magazin Report München präsentiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Chaos Computer Club: Wieder Sicherheitslücke im elektronischen Personalausweis
(Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Der elektronische Personalausweis lässt sich erneut angreifen. Das berichtet das ARD-Magazin Report München unter Berufung auf einen Experten des Chaos Computer Clubs. Dem sei es gelungen, den Computer mit einem Trojaner zu infizieren, um die PIN einer Nutzerin auszulesen und so ihren Rentenversicherungsverlauf und damit Informationen über ihre Berufstätigkeit auszulesen. Der Experte konnte auch ein Bankkonto unter der Identität der Nutzerin eröffnen.

Stellenmarkt
  1. PROFLEX Software GmbH, Weßling
  2. PARI GmbH, Starnberg

Die Bundesdruckerei vermutet, dass es sich um dasselbe Problem wie vor drei Jahren handelt, sagte eine Sprecherin Golem.de auf Anfrage. Weitere Informationen soll es in der Fernsehsendung am 27. August 2013 um 21:45 Uhr in der ARD oder im Livestream der Mediathek geben.

Bereits im August 2010 hatte der Chaos Computer Club eine Schwachstelle an den Basislesegeräten für den elektronischen Personalausweis gefunden. Danach war es möglich, die PIN und andere Daten abzufangen. Das Lesegerät erlaubt es, sich mit dem Personalausweis am heimischen Computer für Onlinegeschäfte zu identifizieren.

Das BSI räumte ein, dass über die Schadsoftware bei der Verwendung von Basislesegeräten ein Sicherheitsproblem besteht. Die IT-Behörde argumentierte aber, dass die PIN nur in Kombination mit der Ausweiskarte genutzt werden könne. Daher rät das BSI: "Der Ausweis sollte nur für die Dauer der tatsächlichen Nutzung auf das Lesegerät gelegt werden."

Allerdings wies das BSI darauf hin, dass dies nur für die Ausweisfunktion des Ausweises gelte, und nicht für dessen rechtsverbindliche Signaturfunktion. Diese könne ausschließlich mit einem Komfortlesegerät mit integriertem PIN-Pad und Display verwendet werden, wo der Angriff nicht möglich war.

Nachtrag vom 27. August 2013, 17:50 Uhr

Nach Angaben des CCC handelt es sich um die alte Sicherheitslücke von 2010, die aber immer noch besteht. Aber auch die neue Version der AusweisApp bringe Software mit Exploits auf den PC. Bereits die mitgelieferte veraltete Java-Version (Java Platform SE 7U9) enthält eine Menge Exploits, wird aber nicht im System installiert. "Insgesamt hinterlässt die AusweisApp einen extrem unprofessionellen Eindruck", so die Hacker.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,99€
  2. 28,49€ (erscheint am 15.02.)
  3. 19,95€

0xDEADC0DE 29. Aug 2013

Dann war gestern, bei der Post, wohl ein Jubeljahr... hab ich öfter im Jahr, da ich zu...

Himmerlarschund... 29. Aug 2013

Trotzdem ist der Ausweis Eigentum der BRD und damit ist das, was du vorschlägst eine...

Test_The_Rest 28. Aug 2013

Ich finde doch schon die Überschrift des und die Aussagen des CCC extrem irreführend. Tut...

Wise Guy 28. Aug 2013

Und unbemerkt Ausfunken kann man den Perso noch dazu....Echt sicher das Teil...

Polecat42 27. Aug 2013

ich hab' damit mein Dings, mein "Punktekonto" in Flensburg abfragen können... weiß gerade...


Folgen Sie uns
       


Nubia Red Magic Mars - Hands on (CES 2019)

Das Red Magic Mars von Nubia ist ein Gaming-Smartphone mit guter Hardware - und einem ziemlich guten Preis.

Nubia Red Magic Mars - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Honor Magic 2 im Test: Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben
Honor Magic 2 im Test
Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben

Ein Smartphone, dessen vordere Seite vollständig vom Display ausgefüllt wird: Diesem Ideal kommt Honor mit dem Magic 2 schon ziemlich nahe. Nicht mit Magie, sondern mit Hilfe eines Slider-Mechanismus. Honor verschenkt beim Magic 2 aber viel Potenzial, wie der Test zeigt.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Honor Neues Magic 2 mit Slider und ohne Notch vorgestellt
  2. Huawei Neues Honor 8X kostet 250 Euro
  3. Honor 10 vs. Oneplus 6 Oberklasse ab 400 Euro

EU-Urheberrecht: Die verdorbene Reform
EU-Urheberrecht
Die verdorbene Reform

Mit dem Verhandlungsergebnis zur EU-Urheberrechtsrichtlinie ist eigentlich niemand zufrieden. Die Einführung von Leistungsschutzrecht und Uploadfiltern sollte daher komplett gestoppt werden.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform
  2. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

Honor View 20 im Test: Schluss mit der Wiederverwertung
Honor View 20 im Test
Schluss mit der Wiederverwertung

Mit dem View 20 weicht Huawei mit seiner Tochterfirma Honor vom bisherigen Konzept ab, altgediente Komponenten einfach neu zu verpacken: Das Smartphone hat nicht nur erstmals eine Frontkamera im Display, sondern auch eine hervorragende neue Hauptkamera, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei Honor View 20 mit 48-Megapixel-Kamera kostet ab 570 Euro
  2. Huawei Honor 10 Lite mit kleiner Notch kostet 250 Euro
  3. Huawei Honor View 20 hat die Frontkamera im Display

    •  /