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Chanje: Fedex ordert 1.000 Elektrolieferwagen von China-Startup

Der US-Paketdienstleister Fedex will seine Fahrzeugflotte weiter elektrifizieren und hat 1.000 Elektrofahrzeuge von Chanje geordert. Das Startup hat einen Lieferwagen entwickelt, der etwa 240 km weit fährt. Auch die Konkurrenz schickt sich an, den städtischen Lieferverkehr zu elektrifizieren.

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Chanje V8100
Chanje V8100 (Bild: Chanje)

Fedex will die 1.000 Elektrofahrzeuge von Chanje als Teil des Lieferwagenbestandes in den USA einsetzen. Fedex kauft dazu 100 der Fahrzeuge von Chanje und least 900 von Ryder System, das mit Chanje zusammenarbeitet. Es handelt sich nur um eine von mehreren Elektrifizierungsmaßnahmen des Paketdienstleisters, der auch 20 Elektro-Sattelschlepper von Tesla bestellt hat.

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Bei der Vorstellung des Lieferwagens V8100 im August 2017 hieß es noch, dass er eine Reichweite von rund 100 km bei voller Beladung mit 3 Tonnen aufweisen und bei halber Zuladung rund 160 km weit mit einer Akkuladung fahren kann. Mittlerweile hat das Unternehmen die Reichweitenangabe auf seiner Website auf 240 km erhöht. Das Laderaumvolumen wurde von 16 auf 19 Kubikmeter erhöht.

Chanje scheint sich auf Fuhrunternehmen zu konzentrieren und hat daher keine Preisinformationen für den Lieferwagen veröffentlicht, der in Hangzhou, China, hergestellt wird.

  • Chanje V8100 (Bild: Chanje)
  • Chanje V8100 (Bild: Chanje)
  • Chanje V8100 (Bild: Chanje)
  • Chanje V8100 (Bild: Chanje)
  • Chanje V8100 (Bild: Chanje)
  • Chanje V8100 (Bild: Chanje)
  • Chanje V8100 (Bild: Chanje)
Chanje V8100 (Bild: Chanje)

Chanje beschäftigt eine Reihe von Mitarbeitern, die zuvor bei namhaften Unternehmen der Branche arbeiteten, darunter James Chen, der bei Tesla und Faraday Future arbeitete, Jörg Sommer, der Volkswagen für Faraday Future verließ, und Jeff Robinson, der bei Tesla, Ford, Mazda und General Motors als Fertigungsspezialist tätig war.

Elektrische Lkw sind in der gesamten Branche ein Thema

Daimler will bis 2020 dem Paketdienst Hermes 1.500 Elektrotransporter der Reihen Vito und Sprinter liefern. Die Deutsche Post und ihre Tochtergesellschaft Streetscooter wollen zusammen mit Ford batteriebetriebene Lieferfahrzeuge bauen. DHL will mindestens 2.500 Stück der Fahrzeuge bis Ende 2018 im Lieferverkehr einsetzen - allerdings nur in Innenstädten. Neben den neuen Fahrzeugen will Streetscooter die bisherigen Modelle weiterbauen. Jährlich sollen bis zu 20.000 Einheiten des kleineren Zustellfahrzeugs mit Elektromotor in verschiedenen Varianten gebaut werden. Bisher sind rund 2.500 im Einsatz.

Auch wenn solche Fahrzeuge noch selten sind, könnten sie künftig Vorreiter der Elektromobilität sein. Eine Studie des Öko-Instituts und des Verbandes der Elektrotechnik (VDE) sieht die Zukunft für Elektroautos eher in der gewerblichen Nutzung. Kurier- und Paketdienste könnten die mit Elektromotoren angetriebenen Fahrzeuge sinnvoller nutzen als Privatpersonen.



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stormi 21. Nov 2018

Habe ich auch sofort gedacht. Einige auffällige Designmerkmale wurden fast exakt kopiert.


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