Chang'e 4: China stellt neuen Mondrover vor

Der neue Mondrover ist fertig: Die chinesische Raumfahrtbehörde CNSA hat das Fahrzeug präsentiert, das demnächst die dunkle Seite des Mondes erforschen soll. Was noch fehlt, ist ein Name.

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Mondrover Chang'e 4: der Rover für die dunkle Seite
Mondrover Chang'e 4: der Rover für die dunkle Seite (Bild: CCTV/Screenshot: Golem.de)

Der Jadehase hat einen Nachfolger bekommen: Die chinesische Raumfahrtbehörde China National Space Administration (CNSA) hat einen neue Mondrover vorgestellt. Er ist das erste Mondfahrzeug, das die Rückseite des Mondes erkunden soll.

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Chang'e 4 heißt die Mission offiziell. Anlass für die Veranstaltung war die Suche nach einem Namen für das Mondfahrzeug. Die CNSA hat die Öffentlichkeit aufgefordert, Vorschläge einzureichen. Der Start von Chang'e 4 ist für Dezember vorgesehen.

Das nur 140 Kilogramm schwere Mondauto hat sechs Räder. Zwei Solarpaneele versorgen es mit Strom, eine Antenne dient zur Kommunikation mit der Erde. Der Rover ist mit einer Reihe von Kameras und Instrumenten ausgestattet. Darunter ist ein Bodenradar, um erstmals einen geologischen Querschnitt der Rückseite des Mondes zu erstellen. Davon versprechen sich die Wissenschaftler neue Erkenntnisse über die Entstehung des Mondes.

Der Rover basiert auf dem Vorgänger, dem Rover mit dem Namen Yutu, Jadehase, den die CNSA im Dezember 2013 auf den Mond geschossen hatte. Er sei jedoch verbessert und damit zuverlässiger geworden, sagte Wu Weiren, der Chefingenieur des chinesischen Mondprogramms, der offiziellen, englischsprachigen Tageszeitung China Daily. Yutu hatte ein Problem mit der mechanischen Steuerung gegeben und konnte deshalb im Januar 2014 für die Mondnacht nicht richtig in Ruhezustand versetzt werden.

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Die CNSA hatte den Rover bereits aufgegeben. Im Februar meldete er sich dann aber doch wieder. Er funktioniere seither einwandfrei und sei immer noch im Einsatz, sagte Wu. Ziel von Chang'e 4 ist, die Rückseite des Mondes zu erkunden. Der Landeplatz ist der Krater Aitken, ein Einschlagskrater am lunaren Südpol. Dort soll der Lander aufsetzen und den Rover aussetzen. Um mit dem Rover kommunizieren zu können, hat die CNSA im Mai bereits einen Satelliten ins All geschossen. Über ihn wird die Kommunikation mit dem Rover auf der erdabgewandten Seite des Mondes abgewickelt.

Mond und Erde befinden sich in einem Zustand einer gebundenen Rotation. Der Mond dreht sich zwar um die eigene Achse. Aber von der Erde aus ist immer dieselbe Seite zu sehen. Entsprechend wissen wir sehr viel weniger über die Rückseite des Mondes.

Der CNSA steht bereits die nächste Mondmission vor. Ziel von Chang'e 5 wird sein, Proben auf dem Mond zu sammeln und dann zur Erde zurückzubringen.

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