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Chandrayaan-2: Indien bereitet Mondlandung vor

Am frühen Samstagmorgen soll der indische Lander Vikram auf dem Mond aufsetzen. Er ist bereits vom Orbiter getrennt und auf dem Weg nach unten.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Mond: weitgehend unbekannte Südpolarregion
Der Mond: weitgehend unbekannte Südpolarregion (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Indien setzt zur Mondlandung an: Der Lander Vikram ist vom Raumfahrzeug Chandrayaan-2 getrennt und auf dem Abstieg zum Mond. Er soll in der Nacht zum Samstag unserer Zeit landen.

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Die indische Mondmission Chandrayaan-2 ist am 22. Juli gestartet. Sie besteht aus dem Chandrayaan-2-Orbiter sowie dem Lander Vikram, der noch den Rover Pragyaan an Bord hat. Ziel der Mission ist die lunare Südpolarregion.

Das Gespann aus Orbiter und Lander ist am 20. August in die Mondumlaufbahn eingetreten. Mit etwas Verspätung wurde Vikram erfolgreich am 2. September um 9:45 Uhr unserer Zeit abgetrennt.

An den beiden Folgetagen wurden jeweils für wenige Sekunden die Triebwerke des Landers gezündet, um den Abstieg einzuleiten. Nach Angaben der indischen Raumfahrtagentur Indian Space Research Organisation (ISRO) befindet sich Vikram derzeit in einer Umlaufbahn zwischen 35 km und 101 km über der Mondoberfläche.

Am frühen Samstagmorgen indischer Zeit wird es dann spannend: Der Abstieg soll laut ISRO zwischen 21:30 Uhr und 22:30 Uhr unserer Zeit beginnen und etwa eine halbe Stunde dauern. Das bedeutet zwischen 22:00 Uhr und 23:00 Uhr wird Vikram auf dem Mond aufsetzen. Etwa vier Stunden später, am 7. September zwischen 2.00 Uhr und 3.00 Uhr unserer Zeit soll der Rover aus dem Lander rollen.

Rover und Lander sollen die noch wenig bekannte Region am Südpol erforschen. Sie sollen mit ihren Instrumenten Daten über die Beschaffenheit des Mondbodens sammeln. Der Lander Vikram etwa soll die Temperatur des Mondbodens sowie die seismischen Aktivitäten messen. Der Rover Pragyaan soll etwa 500 Meter auf dem Mond zurücklegen und Bodenproben mit einem Alphapartikel-Röntgenspektrometer und mit einem Laser untersuchen. Beide werden etwa zwei Wochen im Einsatz sein.

Länger ist die Mission des Orbiters geplant: Er soll ein Jahr lang um den Mond kreisen. Dabei soll er die Mondoberfläche kartieren und die Atmosphäre des Mondes untersuchen. Zudem soll er nach Wasser suchen.

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Kay_Ahnung 05. Sep 2019

Ja ein großteil ist auch einfach "ego" und vor allem Machtdemonstration. Was mir noch...

Kleba 05. Sep 2019

Europa hat schon mehr als genug unter Beweis gestellt, dass sie Dinge in den Weltraum...

buggy 04. Sep 2019

Die Inder waren die ersten die es öffentlich gemacht hatten das es Lavatuben/Lava...

Lorphos 04. Sep 2019

Wie folgt man der Mission am Besten? Nur über https://www.isro.gov.in/launcher/gslv-mk...


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