Challenger 2: Geheime Panzer-Daten von Gamer an War Thunder weitergegeben

Ein Spieler hat zur Verbesserung des Spiels War Thunder geheime Daten online gestellt, damit die Macher den Panzer im Game besser machen können.

Artikel veröffentlicht am ,
Challenger 2 des britischen Royal Tank Regiments
Challenger 2 des britischen Royal Tank Regiments (Bild: Royal Tank Regiment)

Der Challenger 2 wird als Kampfpanzer im Spiel War Thunder dargestellt. Nach Ansicht eines ganz besonderen Fans ist die Darstellung aber wohl nicht realitätsgetreu. Der Spieler hat deshalb geheime Daten im Forum des Games online gestellt, um die Genauigkeit des Panzerdesigns im Spiel zu verbessern, wie das UK Defence Journal berichtet.

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Der Gamer nannte seinen Namen nicht, bezeichnet sich aber als Challenge- 2-Kommandant aus Tidworth. Dort ist das Royal Tank Regiment beheimatet, das mit dem Panzer ausgerüstet ist.

Die mittlerweile gelöschten Daten stammen angeblich aus einer sogenannten Army Equipment Support Publication, also einem Benutzerhandbuch. Damit sollte den Spieleentwicklern offenbar gezeigt werden, was sie an dem Panzermodell im Spiel ändern müssen, um es wirklichkeitsnah zu modellieren.

War Thunder ist ein Multiplayer-Game des russischen Entwicklerstudios Gaijin Entertainment.

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In dem Dokument befanden sich verschiedene geschwärzte Abschnitte und ein durchgestrichener Stempel mit der Aufschrift "Geheim" sowie eine neue Markierung "freigegeben". Andere Nutzer machten von dem Dokument offenbar Screenshots, die erhalten geblieben sind.

Der Hersteller ließ über den Community Manager des Forums verlauten: "Wir wollen deutlich zum Ausdruck bringen, dass wir kein Quellenmaterial verarbeiten werden, wenn es nicht öffentlich zugänglich und vollständig deklassifiziert ist und dies auch bewiesen werden kann."

Ein Moderator veröffentlichte den Zusatz, wonach die schriftliche Bestätigung des britischen Verteidigungsministeriums vorliege, dass dieses Dokument geheim bleibe. "Indem Sie es weiterverbreiten, verstoßen Sie gegen den Official Secrets Act, wie die Warnung auf dem Umschlag des Dokuments besagt, ein Vergehen, das bei strafrechtlicher Verfolgung mit bis zu 14 Jahren Gefängnis geahndet werden kann." Was es mit den Stempeln auf dem Dokument auf sich hat, ist nicht klar. Vermutlich war die angebliche Freigabe gefälscht oder ein Irrtum.

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Muhaha 19. Jul 2021

Achja, das Gewhine über den angeblichen Russian Bias ... wenn Du entsprechende...

Bremsklotz 19. Jul 2021

Ja aber die sind die Bösen und wir die Guten

trinkhorn 19. Jul 2021

Ich war da einmal arg in Versuchung. Ich hatte tatsächlich keine explizite NDA, sondern...

Waswei... 18. Jul 2021

Wird sich zeigen, wenn es eine entsprechende Würdigung des Informationsgebers gibt...



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