Challenger 2: Geheime Panzer-Daten von Gamer an War Thunder weitergegeben

Ein Spieler hat zur Verbesserung des Spiels War Thunder geheime Daten online gestellt, damit die Macher den Panzer im Game besser machen können.

Artikel veröffentlicht am ,
Challenger 2 des britischen Royal Tank Regiments
Challenger 2 des britischen Royal Tank Regiments (Bild: Royal Tank Regiment)

Der Challenger 2 wird als Kampfpanzer im Spiel War Thunder dargestellt. Nach Ansicht eines ganz besonderen Fans ist die Darstellung aber wohl nicht realitätsgetreu. Der Spieler hat deshalb geheime Daten im Forum des Games online gestellt, um die Genauigkeit des Panzerdesigns im Spiel zu verbessern, wie das UK Defence Journal berichtet.

Stellenmarkt
  1. SAP Solution Architekt (m/w/d)
    Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München
  2. Informatiker / Fullstack Java Entwickler - Webanwendung/JEE (m/w/d)
    L-Bank, Karlsruhe
Detailsuche

Der Gamer nannte seinen Namen nicht, bezeichnet sich aber als Challenge- 2-Kommandant aus Tidworth. Dort ist das Royal Tank Regiment beheimatet, das mit dem Panzer ausgerüstet ist.

Die mittlerweile gelöschten Daten stammen angeblich aus einer sogenannten Army Equipment Support Publication, also einem Benutzerhandbuch. Damit sollte den Spieleentwicklern offenbar gezeigt werden, was sie an dem Panzermodell im Spiel ändern müssen, um es wirklichkeitsnah zu modellieren.

War Thunder ist ein Multiplayer-Game des russischen Entwicklerstudios Gaijin Entertainment.

Golem Karrierewelt
  1. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    29./30.08.2022, virtuell
  2. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

In dem Dokument befanden sich verschiedene geschwärzte Abschnitte und ein durchgestrichener Stempel mit der Aufschrift "Geheim" sowie eine neue Markierung "freigegeben". Andere Nutzer machten von dem Dokument offenbar Screenshots, die erhalten geblieben sind.

Der Hersteller ließ über den Community Manager des Forums verlauten: "Wir wollen deutlich zum Ausdruck bringen, dass wir kein Quellenmaterial verarbeiten werden, wenn es nicht öffentlich zugänglich und vollständig deklassifiziert ist und dies auch bewiesen werden kann."

Ein Moderator veröffentlichte den Zusatz, wonach die schriftliche Bestätigung des britischen Verteidigungsministeriums vorliege, dass dieses Dokument geheim bleibe. "Indem Sie es weiterverbreiten, verstoßen Sie gegen den Official Secrets Act, wie die Warnung auf dem Umschlag des Dokuments besagt, ein Vergehen, das bei strafrechtlicher Verfolgung mit bis zu 14 Jahren Gefängnis geahndet werden kann." Was es mit den Stempeln auf dem Dokument auf sich hat, ist nicht klar. Vermutlich war die angebliche Freigabe gefälscht oder ein Irrtum.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Muhaha 19. Jul 2021

Achja, das Gewhine über den angeblichen Russian Bias ... wenn Du entsprechende...

Bremsklotz 19. Jul 2021

Ja aber die sind die Bösen und wir die Guten

trinkhorn 19. Jul 2021

Ich war da einmal arg in Versuchung. Ich hatte tatsächlich keine explizite NDA, sondern...

Waswei... 18. Jul 2021

Wird sich zeigen, wenn es eine entsprechende Würdigung des Informationsgebers gibt...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Native ARM-Version ausprobiert
Microsoft Teams für Apple Silicon endlich benutzbar

Die native ARM-Version von Teams für Macs mit Apple Silicon hat es in sich: Neben deutlichen Performance-Gewinnen überrascht die Akkulaufzeit.
Ein Bericht von Martin Böckmann und Marc Sauter

Native ARM-Version ausprobiert: Microsoft Teams für Apple Silicon endlich benutzbar
Artikel
  1. Microsoft: Bug in Windows 11 und Server 2022 führt zu Datenschäden
    Microsoft
    Bug in Windows 11 und Server 2022 führt zu Datenschäden

    Fast alle Maschinen mit modernen CPUs von AMD und Intel sind von dem Fehler betroffen, wenn sie Daten verschlüsseln - etwa per Bitlocker.

  2. Wegen Twitter-Deal: Elon Musk verkauft Tesla-Aktien im Milliardenwert
    Wegen Twitter-Deal
    Elon Musk verkauft Tesla-Aktien im Milliardenwert

    Der Tesla-CEO bereitet sich auf den "hoffentlich unwahrscheinlichen" Fall vor, dass er Twitter tatsächlich kaufen muss.

  3. Antivirensoftware: Wie das BSI Kaspersky zur Bedrohung erklärte
    Antivirensoftware
    Wie das BSI Kaspersky zur Bedrohung erklärte

    Interne Dokumente des BSI zeigen, wie es zu der Warnung vor Kaspersky kam - inklusive eines Gefallens für GData.
    Von Moritz Tremmel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Grafikkarten zu Tiefpreisen (Gigabyte RTX 3080 Ti 1.089€, Gigabyte RTX 3080 12GB 859€) • MSI-Sale: Gaming-Laptops/PCs bis -30% • Sharkoon PC-Gehäuse -53% • Philips Hue -46% • Günstig wie nie: Samsung SSD 2TB Heatsink (PS5) 219,99€ • Der beste Gaming-PC für 2.000€ [Werbung]
    •  /