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CFast 2.0: Speicherkarten mit 600 MByte/s

Die Compactflash Association hat einen Entwurf für CFast 2.0 veröffentlicht, mit dem Compactflash-Speicherkarten Datenraten von 600 MByte/s erreichen sollen. Noch in diesem Jahr soll CFast 2.0 fertig sein.

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CFast-1.0-Karte mit 200 MByte/s
CFast-1.0-Karte mit 200 MByte/s (Bild: Supertalent)

Das Board der Compactflash Association hat den Entwurf für CFast 2.0 bereits abgesegnet, nun haben die Mitglieder der Vereinigung noch 90 Tage Zeit, letzte Kommentare abzugeben. Noch im vierten Quartal 2012 soll die Spezifikation auch für Außenstehende veröffentlicht werden.

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CFast 2.0 erhöht die Bandbreite von Compactflash-Karten auf 600 MByte/s. Dazu nutzt CFast 2.0 Serial ATA mit 6 GBit/s alias SATA III zur Datenübertragung, so dass Hersteller von Host-Chips und Speicherkarten ihr SATA- und SSD-Know-how einbringen können.

Die höhere Geschwindigkeit soll vor allem dem professionellen Videomarkt zugutekommen, wo mit Auflösungen von 2K und 4K entsprechend große Datenbanken übertragen werden müssen und konstant hohe Bandbreiten gefordert sind, um Aufzeichnungen in hoher Qualität zu garantieren. Daher wird das neue Format auch mit dem Kürzel VPG für "Video Performance Guarantee" versehen. Aufnahmen mit einer Auflösung von 2K bei 120 Bildern pro Sekunde erfordern hier Datenraten von 200 bis 250 MByte/s, bei 4K fällt die vierfache Datenmenge an, so dass 4K bei 30 Bildern pro Sekunde bereits 200 bis 250 MByte/s benötigt. Die Spezifikation CF 6.0 aus dem Jahre 2010 sieht aber nur Datenraten von 167 MByte/s vor.

Das 2008 spezifizierte CFast 1.0 auf Basis von SATA mit 3 GBit/s bringt es immerhin auf 300 MByte/s, ist aber nicht kompatibel mit herkömmlichen Compactflash-Karten und -Leser nicht kompatibel, da CFast auf Serial ATA (SATA) setzt, während Compactflash bis hin zu CF 6.0 auf Parallel ATA (PATA) aufbaut.



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Raumzeitkrümmer 20. Sep 2012

Ich finde diese Entwicklung sehr spannend. Wie lange mag es noch dauern, bis man bei...

ji (Golem.de) 20. Sep 2012

Stimmt und ist jetzt korrigiert. Danke! Jens Ihlenfeld (Golem.de)


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