Akkulaufzeiten und Tausch des Akkus im laufenden Betrieb
Für ein Ultrabook ist die Akkukonstruktion in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich. Das CF-AX2 gehört zu den wenigen Ultrabooks mit austauschbarem Akku. Panasonic beweist hierbei, dass auch mit einem Tauschakku ein schlankes Design möglich ist. Der Austauschakku wird vorne eingesetzt. Dafür verzichtet Panasonic auf eine Keilform, die meist nur ein dünnes Notebook suggeriert. Der Akku ist vergleichsweise klein und leicht und bietet nur 30 Wattstunden. Im Notebook befindet sich außerdem ein fest verbauter Akku mit weiteren 15 Wattstunden. Laut Panasonic kann er nicht vom Anwender ersetzt werden, im Rahmen der immerhin dreijährigen Garantie wird aber getauscht.
Mit diesem 15-Wattstunden-Miniakku ermöglicht der Hersteller das Hot-Swapping der Batterie. Der Anwender tauscht also mitten im Betrieb den 30-Wh-Akku aus, ohne das System herunterzufahren, einen Upload zu unterbrechen oder irgendetwas speichern zu müssen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Anwender einen leeren Primärakku rechtzeitig bemerkt und nicht auch den Sekundärakku leerlaufen lässt. Da die Akkus 188 Gramm leicht und schön flach sind, kann der Anwender locker ein Paar davon mitnehmen. Er spart dann immer noch Gewicht, denn das 80-Watt-Netzteil wiegt mit 450 Gramm fast halb so viel wie das Ultrabook selbst.
Im Unterschied zu Kondensatoren kann der Notakku durchaus einige Zeit, selbst unter Last, überbrücken. Ohne den Hauptakku konnten wir immerhin zwei Stunden normal arbeiten. Das ist deutlich mehr, als für reinen Reservestrom zum Akkuwechsel notwendig wäre. Selbst wer die Notwendigkeit des Wechsels trotz rotleuchtender Warn-LED zunächst übersieht, hat viel Zeit für einen Austausch. Beim reinen Idle und niedriger Displaybeleuchtung reicht der Reserveakku für immerhin 3 Stunden und 27 Minuten.
Insgesamt kommt das System mit beiden Akkus ohne Last (niedrige Helligkeit, WLAN an) auf Laufzeiten von über 9 Stunden. Der Powermark 1.2 schätzt im Performance-Test 7 Stunden und 24 Minuten nach einer 81-Prozent-Messung mit mittlerer Helligkeit und aktivem WLAN. Wir mussten auf den Powermark 1.2 wechseln, da der Vorgänger keine Multiakkusysteme beherrscht. Die Ergebnisse sollen aber vergleichbar sein. Uns interessierte zusätzlich, welche Auswirkungen WWAN und volle Displayhelligkeit auf die Laufzeit haben. Hier kamen wir im Powermark-Test auf gute 6 Stunden und 21 Minuten. Das schlechte Display hat offenbar seine Vorteile. Unter Last mit Diablo 3, maximaler Helligkeit und einer zusätzlich angeschlossenen Maus reduziert sich der Wert auf die Ultrabook-typischen 2 Stunden (1:58). Der Anwender kann also durchaus mal ein Video rendern, wenn es trotz des schlechten Displays notwendig ist.
USB-Ladegerät für Ersatzakkus
Beim Entladen und Laden verhält sich das System so, wie wir es von Geschäftskundennotebooks gewohnt sind. Zuerst wird der austauschbare Hauptakku entladen und beim Laden wird der interne Notakku zuerst gefüllt. Zwei gut sichtbare LEDs an der Frontseite informieren über den Status der beiden Akkus.
Da das Aufladen mehrerer Akkus ziemlich umständlich mit nur einem Notebook ist, gibt es ein externes Ladegerät (CF-VCBAX11EA), das sogar per USB angeschlossen werden kann und dann einen Ersatzakku auflädt. Laut der Anleitung lädt das Ladegerät am Battery-Charge-Anschluss den Akku innerhalb von 6 Stunden auf. Über den normalen USB 3.0 dauert es 9 Stunden. Das ist damit eine ziemlich langwierige Prozedur.
Bei den Benchmarks gab es wenige Auffälligkeiten. Im Cinebench R11.5 (x64) erreichten wir im 3D-Test 15,53 BpS und im CPU-Test 2,57 Punkte. Für Diablo 3 reichte das nicht, das Spiel ruckelte ab und an. Allerdings ist das Toughbook CF-AX2 wegen des schlechten Displays ohnehin nicht zum Spielen geeignet. Die SSD ist mit 260 MByte/s beim Schreiben schnell genug für die meisten USB-3-Sticks. Daten werden mit maximal 450 MByte/s ausgelesen.
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| Tastatur und Bildschirm gehören zum Schlechtesten auf dem Markt | Überschaubare Konkurrenz für Panasonics Toughbook |










Ich will zwar keine Oculus Rift aber ich kanns verstehen und die Idee find ich auch...
...kostet ohne windows 399 ¤, hat eine super Tastatur und das Display ist auch Top (ok...
OK, ich fände 128GB dann trotzdem zu wenig, aber mit 256GB würde ich in dem Fall doch...
mit der Tastatur könnte man zur Not noch leben oder klarkommen, wenn man keine...