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Tastatur und Bildschirm gehören zum Schlechtesten auf dem Markt

Die Tastatur gehört zu den schlechtesten, die wir kennen. Vielschreiber müssen sich stark umgewöhnen. Schon die ersten Sätze nach dem Auspacken fallen extrem schwer, insbesondere Blindschreiben. Das wird mit der Zeit leider nicht besser. Wir haben uns nur mit Mühe an die zu kleine Umschalttaste auf der rechten Seite gewöhnt. Viel zu oft trafen wir stattdessen die Cursor-Taste nach oben. Besonders nervig sind zudem die kleine Leertaste und die allgemein zu kleinen Tasten. Obendrein folgt die Tastatur eher einem typischen US-Layout mit einer verkleinerten Enter-Taste und darüberliegenden Tasten. Manche Tasten sind schlicht an der falschen Stelle. Dazu gehören etwa die spitzen Klammern, die neben der Leertaste liegen. Beim Markieren von Text und dem anschließenden Versuch, Alt-Tab zu drücken löschten wir regelmäßig den gerade markierten Text und ersetzten ihn durch eine spitze Klammer.

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Dabei ist diese Minitastatur anscheinend gar nicht nötig, weil rechts und links und auch nach unten genug Platz für eine größere Tastatur ist. Laut Panasonic wird dieser Platz aber für die Stabilität benötigt. Es ist offenbar ein Kompromiss, den Panasonic eingehen musste. Wir hoffen, dass der Nachfolger für Europa eine deutlich bessere Tastatur bekommt.

Schreiben ist ermüdend

Auch beim Schreiben dieses Tests inklusive der Einbindung einiger Kommandos für unser Redaktionssystem mussten wir ständig auf die Tastatur schauen und griffen mit schöner Regelmäßigkeit daneben, was ungewöhnlich viel Frust beim Tippen erzeugte. Wir können mit der Touchscreen-Tastatur des CF-AX2 deutlich besser und ermüdungsfreier tippen als mit der physischen Tastatur. Selbst einige gewöhnungsbedürftige Netbook-Tastaturen, wie die des Dell Linux-Netbooks Inspiron Mini sind einfacher in der Handhabung. Zwei Seiten dieses Tests sind auf dem CF-AX2 in mühsamer Kleinarbeit entstanden und mussten im Nachgang trotzdem auf einem anderen Rechner korrigiert werden. Irgendwann nervte uns die Tastatur so sehr, dass wir die Probleme einfach hinnahmen und Schreibfehler nicht mehr korrigierten, denn auch die Korrektur ist wegen der seltsam positionierten Entfernen-Taste anstrengend.

  • Das Toughbook CF-AX2 hat ein schlichtes Design. Auffallend ist allenfalls die türkisleuchtende LED des japanischen Notebooks. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Neben einem externen Schiebeschalter hat Panasonic viele Statusanzeigen und separate Knöpfe verbaut. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Auch die Ausstattung der Anschlüsse ist für ein Ultrabook ungewöhnlich. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • SD-Karten, Ethernet und VGA sind ohne Adapter möglich. Rechts ist der WLAN/WWAN-Schalter. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die rechte Seite hat einen BC- und einen normalen USB-3-Anschluss sowie den HDMI-Ausgang. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Panasonic verzichtet auf eine  schlank aussehende Keilform. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Ein Ultrabook mit austauschbarem Akku haben wir selten. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Im Akkuschacht... (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • ...befindet sich der Schacht für SIM-Karten. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Er nimmt reguläre 2SFF-Karten auf. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die Gelenkkonstruktion wirkt stabil und ermöglicht ein komplettes Umklappen des Displays. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Durch die Füße wird das Ultrabook zwecks besserer Belüftung etwas angehoben. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Display ist entspiegelt. Leider nicht stark genug, um auch in hellen Umgebungen gut arbeiten zu können.(Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Im normal aufgeklappten Zustand sieht man noch nicht...(Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • ...die Besonderheit des Gelenks. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das CF-AX2 ist aber nicht nur ein Notebook,... (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • ... sondern auch ein Convertible,... (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • ... das in ein Tablet verwandelt werden kann. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Im Tabletmodus stört die Blickwinkelabhängigkeit des Displays. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die Tastatureingaben werden im Tablet-Modus ignoriert. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die Windows-Taste am Display ist für den Tabletbetrieb wichtig. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Auch umgeklappt sind fast alle Schnittstellen normal erreichbar. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
Das Display ist entspiegelt. Leider nicht stark genug, um auch in hellen Umgebungen gut arbeiten zu können.(Foto: Nina Sebayang/Golem.de)

Das Touchpad gehört dafür zu den besseren. Es hat separate Mausersatztasten und eine schön große Fläche. Leider gibt es bei den Windows-8-Gesten wie auch schon beim Vaio Pro keine ordentliche Fehlerkennung. Der versehentlich ausgelöste Taskwechsel gehört auch bei diesem Windows-8-Notebook zum Alltag. Trotz separater Maustasten ermöglicht auch Panasonics Touchpad nicht das Drücken zweier Maustasten gleichzeitig. Einige Gesten des Opera-Browsers setzen darauf. Das ist das erste Mal, dass wir diese sonst nur von tastenlosen Touchpads bekannte Einschränkung bei einem klassischen Touchpad sehen. Zugegebenermaßen ist das nur für wenige Nutzer ein Problem. Für Spieler ist das Notebook ohnehin nicht geeignet und Opera-Nutzer, die gleichzeitig die erweiterte Steuerung verwenden, sind eine sehr kleine Minderheit.

Display wie beim Billigtablet

Wer sich den Werbeprospekt des CF-AX2 anschaut, sieht auf dem Foto ein richtig schönes Display. Dort ist es blickwinkelstabil, bietet gute Schwarzwerte und Kontraste sowie kräftige Farben. Als wir das Gerät auspackten, wollten wir unseren Augen nicht trauen. Beim Nachstellen der in dem Prospekt dargestellten Winkel zeigt sich, wie schlecht der Bildschirm ist. Sogar innerhalb des TN-Bildschirmangebots gehört es zu den besonders schlechten Exemplaren. TN-Panel können durchaus vernünftige Farben wiedergeben. Panasonics TN-Panel kann das nicht.

Die Entscheidung für ein TN-Panel ist bei diesem Gerät an sich zu kritisieren. Das mag bei Arbeitsnotebooks noch in Ordnung sein, schließlich ist der Einblickwinkel halbwegs konstant. Doch für ein Convertible ist diese Displaytechnik absolut ungeeignet und auch ungewöhnlich. Fast alle Convertibles, die wir kennen, haben ein IPS-Panel, und der Nachfolger CF-AX3 bekommt tatsächlich auch eins, sogar mit höherer Auflösung als beim hier getesteten CF-AX2. Bei unserem Testmuster kann das Display nur hochkant halbwegs angenehm benutzt werden. Im Querformat muss der Nutzer, je nach Einblickseite, entweder mit sehr schwachen oder invertierten Farben arbeiten. Beides nervt beim Arbeiten und ist für ein 2.000-Euro-Tablet sehr verwunderlich.

Selbst bei idealem Einblickwinkel sind die Farben so schlecht, dass der Anwender lieber gar nicht versucht, Fotos zu begutachten. Es macht schlicht keinen Spaß, mit dem blassen Display zu arbeiten. Immerhin ist es entspiegelt. Doch richtig matt ist das Bild nicht und der Bildschirm ist nicht hell genug. Wer im Büro im Rücken ein helles Fenster hat, muss sich umsetzen, um Reflexionen zu vermeiden.

 Ein Ultrabook mit umfassender AusstattungAkkulaufzeiten und Tausch des Akkus im laufenden Betrieb 
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Anonymer Nutzer 01. Sep 2013

Ich will zwar keine Oculus Rift aber ich kanns verstehen und die Idee find ich auch...

sidmos6581 22. Aug 2013

...kostet ohne windows 399 ¤, hat eine super Tastatur und das Display ist auch Top (ok...

Zwangsangemeldet 21. Aug 2013

OK, ich fände 128GB dann trotzdem zu wenig, aber mit 256GB würde ich in dem Fall doch...

Kasabian 21. Aug 2013

mit der Tastatur könnte man zur Not noch leben oder klarkommen, wenn man keine...

AveN 20. Aug 2013

Opere User sind per se eine Minderheit, aber ich bin mir sicher, dass von dieser...


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