Ein Ultrabook mit umfassender Ausstattung
Die Ausstattung des Notebooks ist umfassend. Auffällig sind die vielen externen Bedienungselemente. Es gibt beispielsweise einen Flugmodus-Schiebeschalter, der viel schneller bedient werden kann als die Funktion unter Windows 8. Für die Lautstärke gibt es zwei Tasten, und der An- und Ausschalter ist nicht einfach ein Knopf, sondern ein Schiebeschalter. Trotz Außenposition wird damit die Fehlbedienung minimiert. Ein Druck in der Tasche schaltet das Notebook nicht ein. Der Hold-Knopf, der die gesamte Tastatur deaktiviert, ist zudem leicht versenkt. Er ist wichtig, wenn das Notebook nicht komplett in eine Tabletposition gebracht wird. Zwar erkennt das Notebook die Tabletposition des Gelenks, aber einige Zwischenstufen, die etwa für Präsentationen praktisch sind, arbeiten sonst mit aktiver Tastatur.
Bei den Anschlüssen ist Panasonic erfreulich gut. Externe Bildschirme können per HDMI angeschlossen werden. Bei Geschäftskundengeräten sind aber Displayport-Anschlüsse häufiger zu finden. Da der Analogausgang separat ist, ist das aber kein großer Nachteil. Projektoren mit langen Kabelwegen schließt der Anwender nämlich per VGA an der linken Seite an. Dazu hat das Gerät eine Gigabit-Ethernet-Buchse (RJ45, Intel), die bei Ultrabooks selten ist. Der SDXC-Kartenleser hat sogar eine Zugriffs-LED. Das ist sehr praktisch, um zu beurteilen, ob ein Datentransfer wirklich abgeschlossen wurde.
Fürs Projektgeschäft gibt es noch einen Platz für einen Smartcard-Reader, der bei unserem Testmuster fest mit einem Spacer verschlossen war. Zwei USB-3.0-Anschlüsse auf der rechten Seite gehören ebenfalls zur Ausstattung. Einer davon kann als Aufladeanschluss in den Systemeinstellungen (Panasonic Dashboard) definiert werden. Auch wenn es ausgeschaltet ist, lädt das Notebook dann beispielsweise ein Smartphone auf. Einen Headset-Anschluss gibt es leider nicht. Es gibt dafür je einen separaten Mikrofoneingang und Stereoaudioausgang.
Mobilfunkmodem mit guter Frequenzabdeckung
Im Inneren setzt sich die gute Ausstattung meist fort. Dual-Band-WLAN (Intel 6205) ist vorhanden. Für Peripherie hat das Notebook Bluetooth 4.0. Es gelang uns allerdings nicht, eine Low-Energy-Maus zu koppeln. Unter dem Akkuschacht befindet sich ein kleiner Schacht für die SIM-Karten der 2. Generation (2FF), die derzeit am weitesten verbreitet sind. Der Schacht ist sehr unscheinbar. Eine kleine Beschriftung, wie herum die Karte eingelegt werden muss, fehlt. Das wäre insbesondere deswegen hilfreich, weil die SIM-Karte bei uns erst nach einem Neustart erkannt wurde.
Das Modem ist ein Sierra Wireless MC8305. Laut Datenblatt beherrscht es HSPA+ bis 14 MBit/s und auch EV-DO (CDMA) mit 3 MBit/s, was für Reisen in die USA oder Japan wichtig ist, will man sich nicht nur auf AT&T und den AWS-Band-Betreiber T-Mobile USA verlassen. Das MC8305 gehört zudem laut Datenblatt zu den wenigen Modems, die das AWS-Band beherrschen, bei dem zwei weit voneinander entfernte Frequenzen benötigt werden. Neben AWS werden im W-CDMA-Bereich auch 850, 900, 1.900 und 2.100 MHz unterstützt. Zusammen mit CDMA und Quadband-GSM lässt sich das Modem damit in sehr vielen Bereichen der Erde einsetzen.
Trotz der guten Ausstattung hat Panasonic an einigen Stellen zuviel gespart. Der Arbeitsspeicher mit 4 GByte ist für ein 2.000-Euro-Gerät knapp bemessen. Dasselbe gilt für die nur 128 GByte fassende SSD. Mit der Tastatur und dem Bildschirm waren wir im Test besonders unzufrieden, denn die machen das eigentlich vorbildliche Konzept zunichte.
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| Stabile und widerstandsfähige Konstruktion | Tastatur und Bildschirm gehören zum Schlechtesten auf dem Markt |










Ich will zwar keine Oculus Rift aber ich kanns verstehen und die Idee find ich auch...
...kostet ohne windows 399 ¤, hat eine super Tastatur und das Display ist auch Top (ok...
OK, ich fände 128GB dann trotzdem zu wenig, aber mit 256GB würde ich in dem Fall doch...
mit der Tastatur könnte man zur Not noch leben oder klarkommen, wenn man keine...