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Der überteure Monitor, der bald obsolet ist

144 Hz Bildfrequenz! 4K-Auflösung! HDR! G-Sync! Und das alles auf 65 Zoll. Da ist es klar, dass HPs übergroßer Gaming-Monitor Omen X Emperium 65 sehr viel Geld kosten wird - unser Beispiel Nummer drei der unsinnigen Gamer-Produkte auf der CES. 5.000 US-Dollar will das Unternehmen dafür haben. Wir schlagen nur die Hände über dem Kopf zusammen und denken uns: Warum nicht einfach einen guten Fernseher als Monitor verwenden?

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Die ungewöhnlich hohe Bildfrequenz des Emperium könnte für das HP-Produkt sprechen. Auf dem Markt sind 144 Hz und eine 4K-Auflösung bislang selten. Unkomprimiert schafft es allerdings nicht einmal die Displayport-1.4-Schnittstelle, diese Menge an Daten zu transportieren. Auch eine sehr schnelle Geforce RTX 2080 Ti - die für sich genommen bereits 1.300 Euro kostet - kann einige Spiele in 4K nicht so schnell beschleunigen.

Zielgruppe: alle, für die Geld wirklich so gar keine Rolle spielt.

Da stellen wir uns lieber einen noch größeren Fernseher mit OLED-Panel in das Spielezimmer. Im Hinblick auf den kommenden HDMI-2.1-Standard wird HPs Monitor, der auf der CES 2019 noch ein Hingucker ist, schnell überflüssig. Künftige Geräte mit diesem Standard werden nämlich ebenfalls 4K-Bilder in 120 Bildern pro Sekunde darstellen können - für vermutlich weit weniger als 5.000 US-Dollar.

Die viele Hardware in den vorgestellten Geräten brauchen wir auf LAN-Partys oder beim Zocken unterwegs überhaupt nicht. Gerade kompetitive Titel wie Unreal Tournament, League of Legends, Quake Champions, Counter Strike: Global Offensive oder Overwatch laufen auch mit weniger potenter Grafikeinheit.

Deswegen - und auch, wenn wir noch so gut verstehen können, dass man mit Technik gern herumspielt und ihre Möglichkeiten ausreizt: Liebe Hersteller, wie wäre es denn mal mit etwas Simplem? Nämlich einem gut nutzbaren Notebook mit ausreichend Akkulaufzeit, akzeptablem Gewicht und einer Geforce GTX 1060 oder RTX 2060? Dazu ein Core-i5-Prozessor oder äquivalenter AMD-Ryzen-Chip, 16 GByte RAM und eine einzelne NVMe-SSD sowie ein Full-HD-Display. Mehr ist nicht nötig, denn für alles andere haben wir Spieler sowieso einen Desktop-PC, samt guter Tastatur, Maus und Gaming-Monitor.

Das würde in unserer Topliste der nützlichsten Gamer-Produkte für die CES 2020 vielleicht sogar auf Platz 1 kommen. Weniger ist mehr!

 CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
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Achranon 14. Jan 2019

Ich würde sagen die tun sich da beide nicht viel was Innovationen angeht :) Zumindest...

Achranon 14. Jan 2019

Es geht einzig und allein um den Preis. Einen durchaus brauchbaren 65 Zoll TV der auch...

Achranon 14. Jan 2019

Du hast die Antwort gerade schon selbst gegeben :) Wenn man 10 cm weit von dem Monitor...

onek24 14. Jan 2019

Samsung 970 EVO 250GB: Lesen 3400MB/s Schreiben 1500MB/s Bei 3,4GB pro...

Hotohori 11. Jan 2019

Wie kommst du darauf das Gamer Ahnung von Computer hätten? Der Großteil kann die Teile...


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