CEO Tavares tritt zurück: Führungsvakuum bei Stellantis
Der multinationale Autohersteller Stellantis (Opel, Jeep, Fiat und Peugeot) hat keinen Chef mehr(öffnet im neuen Fenster) . Carlos Tavares ist überraschend und mit sofortiger Wirkung zurückgetreten, nachdem es offenbar zu strategischen Meinungsverschiedenheiten auf höchster Führungsebene kam, berichtet der Guardian(öffnet im neuen Fenster) .
Tavares, von dem erwartet wurde, dass er bis Anfang 2026 an der Spitze des Unternehmens bleiben würde, hinterlässt bei dem nach seinem Verkaufsvolumen viertgrößten Autohersteller der Welt ein schwieriges Erbe. Seine Amtszeit begann mit der Gründung von Stellantis Anfang 2021, als er die Fusion zwischen Fiat Chrysler und der PSA-Gruppe leitete.
Anfang dieses Jahres gab Stellantis eine Gewinnwarnung für 2024 heraus, in der ein erheblicher Liquiditätsverlust von bis zu 10 Milliarden Euro prognostiziert wurde, der hauptsächlich auf schleppende Verkäufe und Überbestände auf dem nordamerikanischen Markt zurückzuführen ist.
Die Stellantis-Aktien verloren in diesem Jahr etwa 40 Prozent an Wert.
Als Reaktion auf das Führungsvakuum hat Stellantis einen Interims-Exekutivausschuss unter dem Vorsitz von Verwaltungsratschef John Elkann eingerichtet.
Vor kurzem kündigte Stellantis Pläne zur Schließung seines Vauxhall-Lieferwagenwerks in Luton an, wodurch möglicherweise 1.100 Arbeitsplätze durch Streichung oder Verlagerung betroffen sein werden.
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