Abo
  • Services:
Anzeige
Centriq 2400
Centriq 2400 (Bild: Modern Workload)

Centriq 2400: Qualcomm erläutert 48-Kern-ARM-Chip

Centriq 2400
Centriq 2400 (Bild: Modern Workload)

Der Centriq 2400 ist die erste Server-CPU mit 10-nm-Fertigung und basiert auf von Qualcomm entwickelten Falkor-Kernen mit ARM-Technik. Die haben allerdings wenig mit den Snapdragons zu tun, sondern nutzen ein paar andere Tricks.

Qualcomm hat auf der Hot Chips 29 im kalifornischen Cupertino den Centriq 2400 besprochen. So heißen die für Server gedachten CPUs auf Basis von 48 ARM-Kernen, die gegen die ARM-, die x86- und die Power-Konkurrenz antreten sollen. Die Chips wurden im Dezember 2016 angekündigt, jedoch abseits der Core-Anzahl ohne Details zur Falkor-Technik. Das ist der englische Name für Fuchur, den Glücksdrachen aus dem Film Die unendlichen Geschichte.

Anzeige
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)

In Cupertino beschränkte sich Qualcomm weitestgehend auf die Architektur, Informationen zur Geschwindigkeit - es sollen über 2 GHz sein - oder zur Leistungsaufnahme gab es nur unter der Hand. Die Centriq 2400 werden in einem 10-nm-Verfahren hergestellt, als Auftragsfertiger wurde wohl TSMC gewählt. Der Prozessor nutzt sechs ECC-Speicherkanäle für DDR4-2667 und kann zwei Riegel pro Channel ansprechen, eine Kompression erhöht die effektive Bandbreite. Peripherie wird über 32 PCIe-Gen3-Lanes angebunden.

Die Falkor-Kerne selbst bestehen aus einem Dualcore-Pärchen mit 24 KByte L0-Instruktionen-Buffer sowie L1D/L1I (32+64 KByte) und teilen sich einen L2-Cache unbekannter Größe. Die Cores und der Puffer können unabhängig voneinander in ihre Schlafmodi versetzt werden. Die Kern-Blöcke sind mit dem RAM-Controller, dem PCIe-Root-Complex, den DMA-Engines, dem L3-Cache und einer Southbridge (GPIO, Sata, USB, etc) per kohärentem Ring verknüpft. Mit im Chip steckt eine Hardware-Beschleunigung für AES, SHA1 und SHA2-256.

  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
  • Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)
Centriq 2400 mit Falkor-Kernen (Bild: Qualcomm)

Wenig überraschend basieren die Cores auf ARM v8 mit 64 Bit und arbeiten nach Out-of-Order-Prinzip. Sie decodieren im Frontend vier Befehle pro Takt und der Scheduler verteilt sie über acht Ports an das Backend. Falkor kann 1 x 128 Bit Load oder Store ausführen, hinzu kommen einfache Rechenwerke (ALUs) und Multiplizier-Einheiten. Im Blockdiagramm sind auch mehrere VX-Pipelines zu sehen, was auf Vektorberechnungen für Gleitkomma hinweist.

Qualcomm verteilt derzeit Samples an Datacenter-Partner, die Serienproduktion der Centriq 2400 soll Ende 2017 starten. Die Spezifikationen des Mainboards sind Teil des Open Compute Project, im Rahmen des Project Olympus werden die Centriq 2400 auch von Microsoft mit Windows Server verwendet.


eye home zur Startseite
Limit 24. Aug 2017

Wie bereits erwähnt geht es weniger um höhere Geschwindigkeit, sondern in erster Linie...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bechtle Onsite Services GmbH, Stuttgart
  2. diconium marketing GmbH, Hamburg
  3. Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH, München
  4. Unfallkasse Baden-Württemberg, Karlsruhe, Stuttgart


Anzeige
Top-Angebote
  1. 34,99€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis 77€)
  2. für 44,99€ statt 60,00€
  3. (u. a. Echo Dot für 34,99€ statt 59,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Fraunhofer Fokus

    Metaminer soll datensammelnde Apps aufdecken

  2. Onlinehandel

    Bundesgerichtshof greift Paypal-Käuferschutz an

  3. Verbraucherschutz

    Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um

  4. Core-i-Prozessoren

    Intel bestätigt gravierende Sicherheitsprobleme in ME

  5. Augmented Reality

    Apple kauft Vrvana für 30 Millionen US-Dollar

  6. Lootboxen

    "Battlefront 2 ist ein Star-Wars-Onlinecasino für Kids"

  7. Stadtnetzbetreiber

    Von 55 Tiefbauunternehmen hat keines geantwortet

  8. Steuerstreit

    Irland fordert Milliardenzahlung von Apple ein

  9. Zensur

    Skype ist in chinesischen Appstores blockiert

  10. Eizo Flexscan EV2785

    Neuer USB-C-Monitor mit 4K und mehr Watt für Notebooks



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
Gaming-Smartphone im Test
Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
  1. Razer Phone im Hands on Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  3. Razer-CEO Tan Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
Firefox 57
Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
  1. Mozilla Wenn Experimente besser sind als Produkte
  2. Firefox 57 Firebug wird nicht mehr weiterentwickelt
  3. Mozilla Firefox 56 macht Hintergrund-Tabs stumm

Fire TV (2017) im Test: Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
Fire TV (2017) im Test
Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
  1. Neuer Fire TV Amazons Streaming-Gerät bietet HDR für 80 Euro
  2. Streaming Update für Fire TV bringt Lupenfunktion
  3. Streaming Amazon will Fire TV und Echo Dot vereinen

  1. Re: Apple-Hater-News

    slead | 19:35

  2. Fehler

    rafterman | 19:34

  3. Liste der Telekom-2012 Städte unvollständig?

    rotanid | 19:32

  4. Re: Ja, am Ende. Ist klar.

    pandarino | 19:30

  5. Re: mit 5G brauchen wir keine Kabel mehr

    bombinho | 19:29


  1. 17:45

  2. 17:20

  3. 17:06

  4. 16:21

  5. 15:51

  6. 15:29

  7. 14:59

  8. 14:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel