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Centairstation: der Flughafen auf dem Bahnhof
Centairstation: der Flughafen auf dem Bahnhof (Bild: Bauhaus Luftfahrt)

Das Flugzeug startet mit Katapult

640 Meter lang müsste die Startbahn werden und 90 Meter breit. Das ist doppelt so lang wie die obere Bahnsteighalle des Berliner Hauptbahnhofs und etwa anderthalbmal so breit, dessen Halle misst an der breitesten Stelle 66 Meter. Die Startbahn ist lang genug, dass ein Regionalflugzeug starten kann, das Gebäude breit genug, um 15 dieser Flugzeuge abzufertigen.

  • Die Centairstation im Modell: Im Erdgeschoss kommen die Passsagiere mit der Bahn an. Im Stockwerk darüber ist der Wartebereich. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Noch eine Etage höher parken die Flugzeuge und werden abgefertigt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ein Lift bringt die Maschine auf das Oberdeck, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... von wo aus sie startet. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Da die Centairstation in der Stadt liegt, sollen die Reisezeiten kürzer werden. (Bild: Bauhaus Luftfahrt)
  • Wo Schienen verlegt sind, gibt es lange gerade Strecken, die sich für einen Flughafen eignen. (Bild: Bauhaus Luftfahrt)
  • Wer mit der Bahn an der Centairstation ankommt, soll schon 15 Minuten später ins Flugzeug einsteigen. (Bild: Bauhaus Luftfahrt)
  • Das Konzept der vertikalen Integration... (Bild: Bauhaus Luftfahrt)
  • ... ist von einem Flugzeugträger abgeschaut.  (Bild: Bauhaus Luftfahrt)
  • Auch hier wird das Flugzeug beim Start von einem Katapult unterstützt. (Bild: Bauhaus Luftfahrt)
  • Das Flugzeug, Citybird, wird eigens für den Flughafen in der Stadt entwickelt. (Bild: Bauhaus Luftfahrt)
Wer mit der Bahn an der Centairstation ankommt, soll schon 15 Minuten später ins Flugzeug einsteigen. (Bild: Bauhaus Luftfahrt)


Sie parken in der Mitte des zweiten Decks. An den beiden Seiten gibt es zwei Rollbahnen, auf denen die Flugzeuge zur Start- und Landebahn gelangen. In jeder der vier Ecken ist ein Lift. Sie bringen die Flugzeuge zum Start auf das Oberdeck oder nach der Landung von dort zur Abfertigung.

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Der Flugzeugträger liegt auf dem Trockenen

Für diese vertikale Integration gibt es durchaus Vorbilder: "Es ist, vereinfacht gesagt, ein fester Flugzeugträger mitten auf den Gleisen", sagt Hornung. Auch auf der Startbahn geht es zu wie auf einem Flugzeugträger: Ein Katapult beschleunigt das Flugzeug beim Start. Das sei allerdings harmloser als diejenigen, die das Militär für seine Düsenjets einsetze, beruhigt er. Die Beschleunigung gleiche in etwa der eines leistungsfähigen Sportwagens.

Ein Regionalflugzeug könnte auf den 650 Metern auch aus eigener Kraft starten. Das Katapult verschafft ihm mehr Schubleistung, damit das Flugzeug die Triebwerke nicht mit der vollen Leistung betreiben muss. Das reduziert den Lärm - und der ist ja ein wichtiger Grund dafür, dass Flugplätze außerhalb von Städten gebaut werden.

Auf dem Bahnhof starten nur kleine Flugzeuge

Allerdings sind solche Flugplätze nicht für lange Strecken gedacht. Dort werde also kein Airbus A320 oder gar ein A380 starten. Die Flugzeuge sind für Kurzstrecken, also bis etwa 2.500 Kilometer, und für 40 bis 70 Passagiere gedacht. Sie benötigen weniger Leistung als eine große Maschine und machen somit auch weniger Lärm.

Allerdings will das Bauhaus Luftfahrt auch keine aktuellen Flugzeuge dieser Größe dort starten und landen lassen. Regionalflugzeuge haben normalerweise einen Turboprop-Antrieb, der relativ laut ist. Für eine Centairstation soll ein neuer Flugzeugtyp entwickelt werden: der Citybird, der besonders leise sein soll. Das soll ein neuer Triebwerkstyp ermöglichen, ein Mantelstromtriebwerk mit neuem Kerntriebwerk, das auch weniger Schadstoffe ausstößt.

Der Citybird ist leise

Der Citybird soll über zwei solcher Triebwerke verfügen, die am Heck angebracht werden. Die Seitenleitwerke sitzen außen an den Heckflügeln. Die Triebwerke befinden sich also zwischen den Leitwerken, was ebenfalls für weniger Lärm sorgen soll. Schließlich sei es auch möglich, sagt Hornung, auf Flugzeuge mit Elektro- oder Hybridantrieb umzustellen.

  • Der Ce-Liner ist das Konzept für ein Regionalflugzeug mit Elektroantrieb. (Bild: Bauhaus Luftfahrt)
  • Es könnte in den späten 2030er-Jahren fliegen. (Bild: Bauhaus Luftfahrt)
  • Um das Flugzeug in einer halben Stunde abfertigen zu können, sind die Akkus in Containern unterbracht, die am Boden gewechselt werden. (Bild: Bauhaus Luftfahrt)
Der Ce-Liner ist das Konzept für ein Regionalflugzeug mit Elektroantrieb. (Bild: Bauhaus Luftfahrt)


Solche Konzepte gibt es: Der Flugzeughersteller Airbus hat 2014 auf der Ila ein Regionalflugzeug mit Hybridantrieb vorgestellt. Das Bauhaus Luftfahrt hat mit dem Ce-Liner ein Konzept für einen elektrisch betriebenen Regionalflieger erstellt. "Das ist eine Analyse, die wir auch noch machen wollen: Was wäre dafür notwendig, das auf Elektro- oder Hybridantrieb umzustellen?", fragt Hornung.

 Centairstation: Ein fester Flugzeugträger auf den GleisenWo könnte ein solcher Innenstadtflughafen entstehen? 

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kerub 27. Jun 2016

Kein Problem. Flugzeugbenzin kann keine Stahlträger schmelzen.

thepiman 21. Jun 2016

dann kommt so ein Flughafen/Bahnhof/Einkaufspassage aber nie nach Deutschland. Wir...

RipClaw 20. Jun 2016

Wie kommst du darauf das hier exorbitante Preise zu zahlen wären ? Es geht hier um...

alpha15 19. Jun 2016

-------------------------------------------------------------------------------- Das...

Rulf 19. Jun 2016

am oder unter?... kopf- oder durchgangsbahnhof?...



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