Celsius-Workstations: Fujitsu bringt sichere Notebooks und kabellose Desktops

Die neuen Celsius-Geräte von Fujitsu sind für den professionellen Arbeitsalltag gebaut. Das sollen Xeon-Prozessor und Quadro-Grafik gewährleisten. Außerdem sollen das Notebook durch Palmsecure sicher und die Desktops wartungsfreundlich sein.

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Die neuen Celsius-Workstations richten sich an Businesskunden.
Die neuen Celsius-Workstations richten sich an Businesskunden. (Bild: Fujitsu/Montage: Golem.de)

Der japanische Elektronikkonzern Fujitsu hat neue Desktop-PCs und mobile Workstations vorgestellt. Es handelt sich laut der dazugehörigen Pressemitteilung um einen Midi-Tower-PC, ein Small-Form-Factor-System (SFF) und ein 15,6-Zoll-Notebook. Die Geräte der Celsius-Reihe richten sich mit Sicherheitsmechanismen und selbsterstelltem Bios an Businesskunden. Das wird auch an der verbauten Hardware sichtbar: Intel-Xeon-Prozessoren und Nvidia-Quadro-Grafikkarten für Bild- und Videobearbeitung richten sich an den B2B-Markt.

  • Celsius H770 (Bild: Fujitsu)
  • Celsius H770 (Bild: Fujitsu)
  • Celsius H770 (Bild: Fujitsu)
  • Celsius H770 (Bild: Fujitsu)
  • Celsius W570 Power+ (Bild: Fujitsu)
  • Celsius W570 Power+ (Bild: Fujitsu)
Celsius H770 (Bild: Fujitsu)

Der Celsius J550/2 ist ein Computer im Micro-Tower und soll trotzdem für leistungsfordernde Anwendungen ausgestattet sein. Das Produkt ist eine Weiterentwicklung des ursprünglichen Celsius J550 mit neuer Grafikkarte, in diesem Fall die Nvidia Quadro P2000. Zusammen mit der integrierten Grafikeinheit des Xeon-Prozessors sollen bis zu elf Monitore gleichzeitig angesteuert werden können. Die Hardware wird in einem 10-Liter-Gehäuse untergebracht.

Der zweite Desktop-PC ist der Celsius W570, in dessen Midi-Tower-Gehäuse ebenfalls ein Xeon-Prozessor und eine Quadro-P4000-Grafikkarte untergebracht sind. In der der Power+-Variante sollen M.2-SSDs Platz verbaut werden. Datenkabel und Stromverbindungen sind komplett in die Hauptplatine integriert, wodurch im Gehäuse keine Kabel zu finden sind. Außerdem lassen sich Laufwerke über die Schnellzugangsschächte austauschen.

Notebook mit Xeon-Prozessor und sicherem biometrischen Sensor

Das 15,6-Zoll Notebook wird Celsius H770 genannt. Die Wahl des Prozessors ist für ein mobiles Gerät eher ungewöhnlich: ein Xeon E3-1500M mit vier Kernen. Dazu verbaut Fujitsu eine Quadro-Grafikkarte mit bis zu 1024 CUDA-Kernen. Die eigentliche Besonderheit ist jedoch der biometrische Sensor, mit dem sich der Nutzer am Betriebssystem anmeldet. Palmsecure scannt die komplette Handfläche des Nutzers und dessen Aderstruktur, Blutzirkulation und Kernwärme des Körpers. Dieses System sei bis jetzt unknackbar, heißt es von Fujitsu.

Alle drei Celsius-Systeme sind bereits verfügbar. Die Micro-Tower-Workstation J550/2 und der W570-PC kosten 780 Euro. Für die W570-Power+-Version verlangt das Unternehmen 820 Euro. Die mobile Arbeitsstation H770 beginnt bei einem Preis ab 1.400 Euro.

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mainframe 29. Mai 2017

Würde mich auch mal interessieren! Ich verwende seit über 15 Jahren Fujitsu und bin nach...

mainframe 29. Mai 2017

Ich hatte schon JAHRE keine weißen oder grauen Fujitsus mehr... Bei uns sind diese alle...

MarioWario 25. Mai 2017

Aber wenigstens ein Xeon-Notebook haben sie Apple voraus.

David64Bit 25. Mai 2017

Wann die ersten Ryzen Workstations kommen. Abgesehen von den Sicherheitsfeatures (die AMD...



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