Celestron Origin: Verfügbarkeit und Fazit
Das Celestro Origin kostet in der Vollausstattung beim Hersteller derzeit rund 7.000 Euro.
Fazit
Das erste Smart-Teleskop von Celestro hinterlässt einen durchwachsenen Eindruck. Auf der einen Seite erweitert es bewährte Hardware für die Astronomie und Astrofotografie um ein großes Maß an Automatisierung, womit Celestron auch Unerfahrene ansprechen will. Die Modularität verspricht einfache zukünftige Updates der Hardware und die Möglichkeit, das System an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.
Hohe Komplexität
Das geht allerdings mit einer deutlich größeren Komplexität einher als bei allen anderen Smart-Teleskopen auf dem Markt. Damit stellt sich die Frage nach der Zielgruppe, denn der Schritt ist nicht mehr weit zu einem selbst zusammengestellten Set-up, das gegebenenfalls preiswerter und noch flexibler bei gleicher Komplexität ist – zumal noch einige Funktionen fehlen, die für den professionellen Einsatz wichtig oder zumindest wünschenswert sind.
Für Einsteiger ist das Origin durchaus nutzbar, aber die Lernkurve ist deutlich steiler als bei kleineren, monolithischen Geräten. Dafür kann man über lange Zeit mit dem Gerät sein Wissen und seine Fertigkeiten entwickeln.
Unausgereifte Software
Erfahrene Nutzerinnen finden ein schnelles RASA-Teleskop mit einer vereinfachten Steuerung per App und fertig zusammengestellten Komponenten für die Astrofotografie, allerdings mit einigen Einschränkungen, die allerdings per Software behoben werden können.
Die Software selbst ist im Moment noch der größte Schwachpunkt des Systems, hier kann der Hersteller noch deutlich nachbessern. Das kommt dann aber auch allen aktuellen Nutzern zugute.
Gute Bildqualität
Bleibt die Frage nach der Qualität der Bilder und ob diese den stolzen Preis rechtfertigen. Das liegt wortwörtlich im Auge des Betrachters. Im Test hat sich jedenfalls gezeigt, wie schnell das Teleskop aufgrund des kleinen Öffnungsverhältnisses Licht sammelt. Das ermöglicht sehr tiefe Deep-Sky-Aufnahmen und macht es auch für das Aufspüren und Beobachten von sehr lichtschwachen Objekten wie Asteroiden und Kometen interessant.
Die Bildqualität direkt aus der App ist gut, aber nicht viel besser als die Ergebnisse der preiswerteren Smart-Teleskope. Die Stärke liegt hier in den Rohdaten und der Möglichkeit, diese auf dem eigenen Rechner zu verarbeiten.
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