Ceconomy: Mutterkonzern von Mediamarkt und Saturn streicht 500 Stellen

In den Zentralen von Ceconomy und Media-Saturn müssen 500 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Der Konzern will damit mindestens 110 Millionen Euro einsparen und dadurch langfristig Wachstum schaffen. Erst einmal sind aber Kosten eingeplant.

Artikel veröffentlicht am ,
Mediamarkt und Saturn wollen Geld durch Stellenabbau sparen.
Mediamarkt und Saturn wollen Geld durch Stellenabbau sparen. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Ceconomy, der Mutterkonzern der Elektronikfachmärkte Mediamarkt und Saturn, baut wohl 500 Stellen ab. Das sei eine Maßnahme, um Kosten einzusparen, schreibt die Wirtschaftszeitung Handelsblatt. Der Unternehmenschef Jörn Werner und der Vorstand der Aktiengesellschaft Ceconomy haben entsprechende Pläne angekündigt, "mit dem Ziel, die Prozesse, Strukturen und Geschäftsaktivitäten der Gruppe zu straffen, Kosten zu senken und so die Grundlagen für profitables Wachstum zu schaffen".

Stellenmarkt
  1. Leiter Kundenservice / Software-Support (m/w/d)
    Hottgenroth Software AG, Köln
  2. Systemadmininstrator:in Leitsystem (m/w/d)
    SWT-AöR, Trier
Detailsuche

Die Annahme vom Stellenabbau ist vor einigen Tagen in Medien und auch bei Golem.de gemeldet worden. Zu diesem Zeitpunkt war bereits vom Streichen mehrerer Hundert Stellen die Rede. Werner will die Unternehmenskosten laut eigenen Angaben um 110 bis 130 Millionen Euro senken. Allerdings wird das erst einmal 150 Millionen bis 170 Millionen Euro Kosten verursachen.

Trennung von Diensten außerhalb des Kerngeschäfts

Die Sparmaßnahmen sollen sich vor allem auf die Konzernzentralen von Ceconomy in Düsseldorf und das Hauptquartier von Media-Saturn in Ingolstadt beziehen. Einsparungen von mindestens 110 Millionen Euro bezogen auf eine vergleichsweise relativ geringe Zahl von 500 Mitarbeitern lassen darauf schließen, dass unter ihnen viele besser bezahlte Stellen, beispielsweise Leitungspositionen, wegfallen.

Im Jahr 2018 hatten viele Umstrukturierungen und die Trennung vom Metro-Konzern dazu geführt, dass Verluste erwirtschaftet wurden, wenn die roten Zahlen aus dem mittlerweile verkauften Russlandgeschäft einberechnet werden. Außerdem hat sich der Konzern im April 2019 vom Streamingdienst Juke getrennt, der eine Konkurrenz zu Diensten wie Spotify sein sollte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Eheran 30. Apr 2019

Das kann man bei geringen Gehältern so rechnen. Aber bei den Summen ist der "Overhead...

Der schwarze... 30. Apr 2019

Japp, musste kürzlich ein defektes Netzteil (PC) tauschen. Im Markt hab ich erst mal drei...

ibsi 30. Apr 2019

Hast doch sicher die Auswahl gehabt zwischen verschiedenen Modellen von Hama, was...

Nait_Chris 30. Apr 2019

und nicht beim gemeinen Fußvolk wie sonst auch immer. Ich hab sowieso noch nie verstanden...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesarbeitsgericht
Arbeitgeber müssen Arbeitszeiten zwingend erfassen

Das vollständige Urteil des BAG zur Arbeitszeiterfassung liegt nun vor. Diese muss zwingend erfolgen, aber nicht unbedingt elektronisch.

Bundesarbeitsgericht: Arbeitgeber müssen Arbeitszeiten zwingend erfassen
Artikel
  1. Cyberkriminalität: Jeder vierte Jugendliche ist ein Internettroll
    Cyberkriminalität
    Jeder vierte Jugendliche ist ein Internettroll

    Einer Umfrage zufolge ist bedenkliches bis illegales Verhalten von Jugendlichen im Internet zur Normalität geworden. In Deutschland ist der Anteil sehr hoch.

  2. I am Jesus Christ angespielt: Der Jesus-Simulator lässt uns vom Glauben abfallen
    I am Jesus Christ angespielt
    Der Jesus-Simulator lässt uns vom Glauben abfallen

    Kein Scherz, keine geplante Gotteslästerung: In I am Jesus Christ treten wir als Heiland an. Golem.de hat den kostenlosen Prolog ausprobiert.
    Von Peter Steinlechner

  3. ChatGPT: Der geniale Bösewicht-Chatbot mit Stackoverflow-Bann
    ChatGPT
    Der geniale Bösewicht-Chatbot mit Stackoverflow-Bann

    ChatGPT scheint zu gut, um wahr zu sein. Der Chatbot wird von Nutzern an die (legalen) Grenzen getrieben.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • NBB: Samsung Odyssey G5 WQHD/165 Hz 203,89€ u. Odyssey G9 49"/DQHD/240Hz 849,90€ • ViewSonic VX3258 WQHD/144 Hz 229,90€ • Elgato Cam Link Pro 146,89€ • Mindstar: Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 199€ • Alternate: Tt eSPORTS Ventus X Plus 31,98€ • 4x Philips Hue White Ambiance 49,99€ [Werbung]
    •  /