Ceconomy: Mutterkonzern von Mediamarkt und Saturn streicht 500 Stellen
Ceconomy, der Mutterkonzern der Elektronikfachmärkte Mediamarkt und Saturn, baut wohl 500 Stellen ab. Das sei eine Maßnahme, um Kosten einzusparen, schreibt die Wirtschaftszeitung Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster). Der Unternehmenschef Jörn Werner und der Vorstand der Aktiengesellschaft Ceconomy haben entsprechende Pläne angekündigt(öffnet im neuen Fenster), "mit dem Ziel, die Prozesse, Strukturen und Geschäftsaktivitäten der Gruppe zu straffen, Kosten zu senken und so die Grundlagen für profitables Wachstum zu schaffen".
Die Annahme vom Stellenabbau ist vor einigen Tagen in Medien und auch bei Golem.de gemeldet worden. Zu diesem Zeitpunkt war bereits vom Streichen mehrerer Hundert Stellen die Rede. Werner will die Unternehmenskosten laut eigenen Angaben um 110 bis 130 Millionen Euro senken. Allerdings wird das erst einmal 150 Millionen bis 170 Millionen Euro Kosten verursachen.
Trennung von Diensten außerhalb des Kerngeschäfts
Die Sparmaßnahmen sollen sich vor allem auf die Konzernzentralen von Ceconomy in Düsseldorf und das Hauptquartier von Media-Saturn in Ingolstadt beziehen. Einsparungen von mindestens 110 Millionen Euro bezogen auf eine vergleichsweise relativ geringe Zahl von 500 Mitarbeitern lassen darauf schließen, dass unter ihnen viele besser bezahlte Stellen, beispielsweise Leitungspositionen, wegfallen.
Im Jahr 2018 hatten viele Umstrukturierungen und die Trennung vom Metro-Konzern dazu geführt, dass Verluste erwirtschaftet wurden, wenn die roten Zahlen aus dem mittlerweile verkauften Russlandgeschäft einberechnet werden. Außerdem hat sich der Konzern im April 2019 vom Streamingdienst Juke getrennt, der eine Konkurrenz zu Diensten wie Spotify sein sollte.
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