Ceconomy: Media Markt und Saturn wachsen stark trotz Corona

Wegen der Corona-Schutzmaßnahmen sind die meisten Media-Markt- und Saturn-Märkte zwar zu, das Geschäft läuft bei Ceconomy trotzdem gut.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Unter anderem bei Media Markt läuft das Onlinegeschäft gut.
Unter anderem bei Media Markt läuft das Onlinegeschäft gut. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Trotz des Lockdowns hat der Elektronikhändler Ceconomy (Media Markt, Saturn) im Weihnachtsgeschäft 2020 gute Geschäfte gemacht. Dank boomender Online-Shops und erfolgreicher Rabattaktionen im November 2020 lagen die Umsätze währungs- und portfoliobereinigt um rund 11,4 Prozent über dem Vorjahresniveau, wie der Konzern am 20. Januar 2021 auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Auch der operative Gewinn des Elektronikhändlers stieg kräftig. Dennoch warnte der Konzern vor erhöhten Unsicherheiten in den nächsten Monaten.

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Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 (Oktober bis Dezember) bekamen die Ceconomy-Ketten Media Markt und Saturn in ihren Ladengeschäften die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie europaweit zu spüren. Im November 2020 waren nach Unternehmensangaben durchschnittlich rund 31 Prozent und im Dezember sogar durchschnittlich rund 62 Prozent der Filialen aufgrund von Covid-19 zeitweise geschlossen, darunter die Märkte in Deutschland, Österreich und den Niederlanden sowie die Mehrzahl der Märkte in Polen.

Entlassungen trotz steigenden Gewinns

Doch konnte der Konzern die dadurch verursachten Umsatzeinbußen mithilfe des boomenden Online-Handels und dank guter Geschäfte in den stationären Märkten vor deren Schließungen mehr als ausgleichen. Auch das bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern lag mit 346 Millionen Euro um fast 20 Prozent über dem Vorjahresniveau. Ausschlaggebend dafür seien das starke Umsatzwachstum sowie rückläufige Personal- und Sachkosten gewesen. Doch auch staatliche Unterstützungsleistungen in der Pandemie hätten dazu beigetragen, hieß es.

Ceconomy hatte im März 2020 Staatshilfen bei der Bundesregierung beantragt und teilweise Mietzahlungen für seine Märkte eingestellt. Bereits im Mai 2020 konnte das Unternehmen die Onlineumsätze um 300 Prozent steigern, was Ceconomy nicht davon abgehalten hat, im August 2020 3.500 Stellen abzubauen.

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Trotz des guten Starts in das Geschäftsjahr 2020/21 bewertete der Elektronikhändler die Zukunftsaussichten vorsichtig. Die Entwicklung in den nächsten Monaten sei angesichts der weiter schwer abschätzbaren Dauer der Covid-19-Pandemie sowie der neuen und verlängerten Lockdown-Regelungen in einer Vielzahl von Ländern "mit deutlich erhöhten Unsicherheiten behaftet", betonte das Unternehmen.

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