Ceconomy: Media-Markt-Saturn erwirtschaftet noch mehr Verlust
Ceconomy hat im April-Juni-Quartal noch höhere Verluste hinnehmen müssen. Das gab der Betreiber der Elektronikhandelsketten Media Markt und Saturn am 19. Juli 2021 bekannt (PDF)(öffnet im neuen Fenster) . In Deutschland war das Geschäft am stärksten von der Pandemie betroffen.
"Fast das gesamte laufende Geschäftsjahr war bisher von der COVID-19-Pandemie und den damit verbundenen temporären Marktschließungen, insbesondere in Deutschland, geprägt. Die Kundenfrequenz nach der Öffnung liegt noch unter dem Niveau von vor der Pandemie" , sagte Unternehmenschef Bernhard Düttmann. Das dritte Geschäftsquartal habe dabei keine Ausnahme gebildet.
Der Umsatz stieg nach den vorläufigen Angaben im dritten Finanzquartal um 7,3 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Alle Länder außer Deutschland und Portugal verzeichneten demnach einen Umsatzanstieg. In Deutschland gab es einen Rückgang durch die langen Marktschließungen und Öffnungsbeschränkungen.
Media-Markt-Saturn: Negatives Ebit hat sich fast verdoppelt
Der Online-Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,3 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro, der Online-Umsatzanteil betrug 33,9 Prozent des Gesamtumsatzes, ein Rückgang nach zuvor 35,2 Prozent. Das zeigt, dass die Elektronikkette es weiterhin nicht versteht, ihre Waren online so erfolgreich wie Amazon zu vermarkten. Hier wurde viel zu spät gestartet und anderen das Feld überlassen.
Der bereinigte operative Fehlbetrag (Ebit) stieg auf 93 Millionen Euro, nach 45 Millionen im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Den vollständigen Quartalsbericht wird der Konzern am 12. August 2021 vorlegen. Die am Dienstag präsentierten Zahlen waren vorläufig.
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