Ceconomy: Media Markt Saturn baut 3.500 Stellen ab

Hintergrund ist eine starke Verschiebung auf das eigene Onlinegeschäft bei den Elektronikmärkten Media Markt Saturn.

Artikel veröffentlicht am ,
Media Markt und Saturn schließen Filialen und streichen Tausende Stellen .
Media Markt und Saturn schließen Filialen und streichen Tausende Stellen . (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Die Elektronikketten Media Markt und Saturn setzen den vor kurzem angekündigten massiven Stellenabbau um. Wie die Betreibergesellschaft Ceconomy mitteilte (PDF), sollen europaweit rund 3.500 Vollzeitstellen wegfallen. Mindestens 14 Filialen werden geschlossen, drei davon in Deutschland. Ceconomy-Chef Bernhard Düttmann machte am 13. August 2020 in einer Telefonkonferenz nach Bekanntgabe der Quartalszahlen keine Angaben dazu, welche Standorte betroffen seien.

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"Angesichts rückläufiger Kundenfrequenzen infolge von COVID-19 überprüfe Media Markt Saturn auch europaweit" sein Angebot an Stores, erklärte Ceconomy. Die Unternehmensgruppe habe bereits entschieden, 14 defizitäre Märkte dauerhaft zu schließen. "Die Zahl der europäischen Märkte kann sich in den kommenden Monaten darüber hinaus gehend nochmals leicht verringern."

Der Abbau der Arbeitsplätze werde in den kommenden 24 bis 36 Monaten vollzogen. Das Unternehmen hat europaweit rund 45.000 Beschäftigte auf Vollzeitbasis. Ceconomy erwartet durch die Implementierung der Maßnahmen Einsparungen von knapp über 100 Millionen Euro pro Jahr. Die Umsetzung der Abbaumaßnahmen werde voraussichtlich 180 Millionen Euro kosten.

"Kürzungen und Personalabbau sind Zeugnis von Managementversagen und haben noch nie Unternehmen gerettet", erklärte der Verdi-Bundesfachgruppenleiter Handel, Orhan Akman.

Media Markt Saturn: Stellenabbau trotz Umsatzsteigerung

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Media Markt und Saturn konnten nach dem Ende der coronabedingten Ladenschließungen schnell wieder die Umsätze steigern: Im Mai lagen die Umsätze mit 1,55 Milliarden Euro um 3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Juni übertrafen die Verkaufszahlen mit 1,75 Milliarden Euro den Vorjahreswert um 12 Prozent. Zwar sank der Umsatz im dritten Quartal um zehn Prozent auf rund 4,1 Milliarden Euro, dies sei aber auf Ladenschließungen und Einschränkungen im April zurückzuführen, sagte Finanzvorständin Karin Sonnenmoser.

Doch entscheidenden Anteil an dem schnellen Comeback der Elektronikketten hatte der Erfolg des Onlinegeschäfts, das zwischen April und Juni um rund 145 Prozent wuchs und mittlerweile mehr als ein Drittel des Gesamtumsatzes liefert. In den Filialen hingegen blieben viele Kunden fern. "Die Pandemie hat definitiv als Beschleuniger für unser Onlinegeschäft gewirkt", sagte Ceconomy-Chef Bernhard Düttmann im Juli.

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Thegod 16. Aug 2020

Wenn du nicht online bestellst hast du jedoch auch keine 14 Tage Rückgaberecht! Und...

iu3h45iuh456 16. Aug 2020

Dieser Punkt kann tatsächlich nerven. Man stellt eine klare Suchanfrage und als Ergebis...

Sportstudent 16. Aug 2020

Geiler Vergleich, hat mich kurz auflachen lassen bei deiner gedanklichen Akrobatik :D.

most 16. Aug 2020

Naja, dafür ist die Auswahl aber auch deutlich kleiner und auf dem Weg zu Mediamarkt und...

Anonymer Nutzer 16. Aug 2020

Ich stand vor 10-15 Jahren mal ein paar Minuten bei den externen Festplatten und habe...



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