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Fernsehzukunft laut Intel
Fernsehzukunft laut Intel (Bild: Intel)

CE5300: Dual-Core-Atom mit H.264-Encoder

Fernsehzukunft laut Intel
Fernsehzukunft laut Intel (Bild: Intel)

Intel hat sein erstes 32-Nanometer-SoC für Geräte der Unterhaltungselektronik vorgestellt. Der Atom CE5300, Codename Berryvill, soll nicht wie früher geplant in Fernsehern, sondern in Set-Top-Boxen und Media Gateways zum Einsatz kommen.

Intel hat nicht wie vielfach berichtet mit der Auflösung seiner Abteilung "Digital Home Group" im Oktober 2011 sein Engagement für Unterhaltungselektronik beendet. Das macht die Ankündigung des CE5300 nun klar. Vielmehr, so das Unternehmen in einem Blogpost, soll die neu geschaffene "Service Provider Division" die Atom-SoCs für andere Geräte als Fernseher weiterentwickeln.

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Der CE5300 findet sich zwar noch nicht auf Intels Produktseite oder in der ARK-Datenbank, ein paar technische Details gibt es aber doch. Der Chip besitzt zwei x86-Kerne, die per Hyperthreading vier Threads parallel ausführen können. Von den bisherigen 32-Nanometer-Atoms wie dem N2800 (Cedar Trail) unterscheidet den CE5300 vor allem ein Hardwareencoder für H.264-Videos.

Für Set-Top-Boxen und Media Gateways

Das ist eine der Voraussetzungen für den Einsatz in sogenannten Media Gateways. Damit beschreiben Pay-TV-Anbieter und ISPs erweiterte Set-Top-Boxen, die beispielsweise über den Rückkanal von Kabelanschlüssen auch für Videochats tauglich sind. Zu den Fähigkeiten bei der Videowiedergabe macht Intel bisher keine Angaben, die Netbook-Atoms mit ähnlicher Architektur haben bei Full-HD-Videos bisweilen Probleme. Das kann sich Intel für einen Mediachip aber kaum erlauben.

Berryville, alias CE5300, ist bereits Intels vierter Chip für den Einsatz in Mediengeräten. Der erste Baustein, CE3100, Codename Canmore, war bereits 2008 vorgestellt worden. Dabei war noch vorgesehen, durch Kooperationen mit Yahoo und später Google interaktives Fernsehen mit Intel-Plattformen zu etablieren. Die Gerätehersteller haben jedoch, wie beispielsweise Samsung mit seinem "SmartTV", Eigenentwicklungen vorgezogen - sie basieren meist auf ARM-Bausteinen.


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gaym0r 20. Mär 2012

Ich hoffe nicht :)



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