CDLA: Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen

Mit zwei neuen Open-Data-Lizenzen nach dem Vorbild von GPL und MIT will die Linux Foundation den Datenbedarf von AI- und Big-Data-Projekten rechtlich regeln. Um Datenschutz und lokale Gesetze müssen sich Nutzer aber selber kümmern.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin/
Die Linux Foundation möchte Open-Data-Projekte unterstützen.
Die Linux Foundation möchte Open-Data-Projekte unterstützen. (Bild: Linux Foundation/CC-BY 2.0)

Die Linux Foundation hat auf dem Open Source Summit Europe in Prag das CDLA (Community Data License Agreement) vorgestellt, das dem wachsenden Bedarf von Nutzern wie auch der Produzenten von Daten etwa für KI-Systeme auf der rechtlichen Ebene Rechnung tragen soll. Zur Wahl stehen genau genommen zwei verschiedene neue Lizenzen, die nun erstmals verfügbar sind: CDLA-Sharing und CDLA-Permissive.

Stellenmarkt
  1. Cloud Engineer / Cloud Architect mit Fokus auf Google Cloud Platform (m/f/x)
    Wabion GmbH, Stuttgart, Köln, deutschlandweit (Home-Office)
  2. Inhouse Berater SAP (m/w/d)
    über Hays AG, Giengen an der Brenz
Detailsuche

Die erste ist eine Copyleft-Lizenz ähnlich wie die GPL. Wer die Daten verwendet und dabei verändert, muss sie per Lizenz an die Community zurückgeben. Die zweite ist eine freizügige Lizenz nach dem Vorbild der MIT-Lizenz: Nutzer dürfen mit den Daten machen, was sie wollen, es besteht keine Pflicht, veränderte Daten wieder zu veröffentlichen.

Nach Vorstellung der Linux Foundation können sich Communitys künftig auf eine der beiden Lizenzen stützen, um die Daten mit anderen Projekten zu teilen. Die Lizenzen sollen sie zudem explizit ermutigen, dies zu tun. Die Linux-Foundation will mit dem beiden Lizenzen auch Regierungen und andere öffentliche Institutionen ansprechen, damit diese ihre Daten wiederum mit der Öffentlichkeit teilen.

Über die Zulässigkeit des Sammelns der Daten sowie deren Umfang machen die beiden Lizenzen jedoch keinerlei Aussagen. Die Linux Foundation verweist hier auf die jeweilige nationale Gesetzeslage. In den FAQ zu den Lizenzen heißt es dazu sehr deutlich. "Jede Einzelperson und jedes Unternehmen ist für die Einhaltung der für sie geltenden Gesetze verantwortlich." Die Vereinbarungen der Linux Foundation regeln insofern nur die Weitergabe von legal erhobenen Daten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sam Zeloof
Student baut Chip mit 1.200 Transistoren

In seiner Garage hat Sam Zeloof den Z2 fertiggestellt und merkt scherzhaft an, Moore's Law schneller umgesetzt zu haben als Intel selbst.

Sam Zeloof: Student baut Chip mit 1.200 Transistoren
Artikel
  1. Xbox Cloud Gaming: Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden
    Xbox Cloud Gaming
    Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden

    Call of Duty, Fallout oder Halo: Neue Spiele bequem am Business-Laptop via Stream zocken, klingt zu gut, um wahr zu sein. Ist auch nicht wahr.
    Ein Erfahrungsbericht von Benjamin Sterbenz

  2. IBM: Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft
    IBM
    Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft

    Mit Francisco Partners greift eine große Investmentgruppe zu, das Geschäft mit Watson Health soll laut IBM darunter aber nicht leiden.

  3. Geforce RTX 3000 (Ampere): Nvidia macht Founder's Editions teurer
    Geforce RTX 3000 (Ampere)
    Nvidia macht Founder's Editions teurer

    Die Preise der FE-Ampere-Grafikkarten steigen um bis zu 100 Euro, laut Nvidia handelt es sich schlicht um eine Inflationsbereinigung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MediaMarkt & Saturn: Heute alle Produkte versandkostenfrei • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 114,90€ • Alternate (u.a. DeepCool AS500 Plus 61,89€) • Acer XV282K UHD/144 Hz 724,61€ • MindStar (u.a. be quiet! Pure Power 11 CM 600W 59€) • Sony-TVs heute im Angebot [Werbung]
    •  /