CD Projekt Red: TV-Serie zaubert The Witcher 3 wieder auf die Verkaufsliste

Genau 94.601 Spieler haben Ende Dezember 2019(öffnet im neuen Fenster) gleichzeitig die PC-Version von The Witcher 3 über Steam gespielt - das ist ein neuer Höchststand. Direkt nach der Veröffentlichung des Titels im Sommer 2015 kämpften rund 92.000 Spieler gleichzeitig als Geralt von Riva gegen Waldschrate und Moderhäute.
Auch in den Verkaufscharts auf Steam steht der Hexenmeister wieder oben. Allerdings nicht ganz an der Spitze, sondern auf Platz 2 - der Wilde Westen und somit Red Dead Redemption 2 fanden noch mehr Käufer.
Zahlen von anderen Plattformen liegen nicht vor. Vor allem über das Onlineportal Gog.com dürfte The Witcher 3(öffnet im neuen Fenster) ebenfalls stark laufen, weil dort alle Einnahmen an das Entwicklerstudio CD Projekt Red fließen, und weil die Fassung dort ohne DRM-Maßnahmen vertrieben wird.
In Foren und sozialen Netzwerken finden sich auch wieder auffällig viele Beiträge zur Konsolenversion, zumal das Spiel kürzlich erst für Nintendo Switch auf den Markt kam - für Playstation 4 und Xbox One ist es ja schon länger erhältlich.
Unterdessen gibt es weitere Hinweise darauf, wie es mit der über Netflix ausgestrahlten Serie weitergeht. Anfang 2020 sollen die Dreharbeiten für die zweite Staffel in London beginnen, alle wesentlichen Hauptdarsteller sind wieder mit dabei.
Autorin und Showrunnerin Lauren S. Hissrich ist sehr aktiv auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) , dort und in mehreren Interviews deutete sie an, sich später weitere Fortsetzungen vorstellen zu können. Einmal spricht sie von Plänen für insgesamt sieben Staffeln, ein anderes Mal sagt sie, dass es sogar noch mehr werden könnten.

In der Community wird derzeit wieder über die Besetzung des Witcher-Mentors Vesemir diskutiert. Der taucht in der ersten Staffel nicht auf, dürfte aber irgendwann schon zu sehen sein.
Viele wünschen sich Mark Hamill als Schauspieler, was einen Hintergrund hat: Bereits Anfang 2018 gab es entsprechende Forderungen. Hamill hatte darauf auf Twitter mit einem Scherz(öffnet im neuen Fenster) reagiert: "Ich habe keine Ahnung was das ist, oder worum es geht - aber ich finde auch, dass ich es spielen sollte."
Mit Spielen kennt sich Hamill übrigens aus: Er hat bei vielen Projekten mitgewirkt, unter anderem mehrfach als Darsteller für die Zwischensequenzen von Wing Commander und ebenfalls unter der Regie von Chris Roberts bei Squadron 42.



