CD Projekt Red: So spielt sich Cyberpunk 2077

Hacker statt Hexer, Ich-Sicht statt Dritte-Person-Perspektive und Auto statt Pferd: Die Witcher-Entwickler haben ihr neues Großprojekt Cyberpunk 2077 im Detail vorgestellt.

Artikel von veröffentlicht am
Artwork von Cyberpunk 2077
Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)

Zumindest einer ist von Cyberpunk 2077 bislang nicht begeistert: der Schriftsteller William Gibson. "Der Trailer zu Cyberpunk 2077 kommt mir vor wie GTA mit einer generischen 80er-Retro-Zukunft - aber hey, das bin nur ich", schrieb Gibson vor ein paar Tagen auf Twitter. Der Autor erfand immerhin die Begriffe Cyberspace und Cyberpunk - er sollte sich damit also auskennen.

Inhalt:
  1. CD Projekt Red: So spielt sich Cyberpunk 2077
  2. Implantate für eine Handvoll Euro-Dollar

Andererseits: Gibson hat nur den Trailer gesehen. Gameplay wurde erst zum Start der E3 2018 am 12. Juni 2018 präsentiert, und Golem.de war bei einer der ersten Vorführungen dabei. Und um gleich den wesentlichen Eindruck vorwegzunehmen: Selten zuvor hat uns der erste Blick auf ein neues Spiel so erschlagen wie der auf Cyberpunk 2077 - was positiv gemeint ist. Das Programm basiert übrigens nicht auf Werken von Gibson, stattdessen dienen vor allem die Rollenspiele des US-Designers Mike Pondsmith als Grundlage.

Im Laufe der gut einstündigen Session auf der E3 2018 stellte CD Projekt Red ständig neue Inhalte, Funktionen, Ideen und Figuren vor. Von kleinen Texturfehlern und nicht perfekten Animationen abgesehen wirkte das Spiel schon recht fertig, aber das gilt möglicherweise nur für die gezeigten Stellen. Einen Erscheinungstermin nannten die Entwickler noch nicht. Unser Eindruck war jedoch, dass wir noch länger auf die Veröffentlichung warten müssen, die für Xbox One, Playstation 4 und Windows-PC geplant ist.

Mal ganz grundsätzlich: In Cyberpunk 2077 treten Spieler als Söldner V an; der "Wii" ausgesprochene Buchstabe ist der gesamte Name. Vor dem Start wählt der Spieler noch zwischen einem männlichen Held oder weiblichen Protagonistin, die im entsprechenden Menü übrigens als nackte Ganzkörperfigur mit ausgepixelten Geschlechtsteilen zu sehen sind. Spieler wählen keine Klasse, sondern vergeben Punkte für Stärke, Gesundheit, Intelligenz, Reflexe, Technikkönnen und Coolness.

  • Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
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Die Steuerung erfolgt aus der Ich-Perspektive, eine alternative Schulterkamera ist nicht vorgesehen. Das hat unter anderem den Grund, dass V in erster Linie mit Schusswaffen kämpft, die man - zumindest nach Auffassung der Entwickler - so besser unter Kontrolle hat. Allein das Arsenal an Pistolen, Schrotflinten, Sturmgewehren und so weiter ist offenbar riesig.

Dazu kommen Autos: V kommt per Luxusschlitten von A nach B. Das ist nicht mal im Ansatz so wie in GTA, was Offenheit der Umgebung und Verkehrsfluss angeht, sondern wohl eher als Ersatz für das Pferd von Hexer Geralt in The Witcher 3 zu verstehen. Immerhin gibt's auch Schießereien und Verfolgungsjagden.

Die Schusswaffen haben ebenso wie sämtliche andere Ausrüstung auf Werten basierende Vor- und Nachteile - wer die entsprechenden Nebenquests absolviert oder sich in der offenen Welt zum reichen Supersöldner mausert, kann etwa die besonders effektiven Waffen des Militärs kaufen. Diese haben teils besondere Fähigkeiten: So kann der Spieler per Zeitverlangsamung beim Zielen über eine eingeblendete Linie einen Gegner um eine Ecke herum anvisieren, Feinde durch Mauern hindurch erledigen oder Wände zerstören - zumindest ein Teil der Umgebungen in Cyperpunk 2077 lässt sich in Schutt und Asche legen.

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Implantate für eine Handvoll Euro-Dollar 
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MickeyKay 20. Jun 2018

"R" Rating bedeutet dann in den USA allerdings, dass auch Kinder ab 6 zuschauen dürfen...

MickeyKay 18. Jun 2018

Klar, dagegen sage ich ja auch nichts. Aber das Spiel bringt es nicht optimal rüber...

Anonymer Nutzer 16. Jun 2018

da braucht ihr nichts suchen, euer werbenetzwerk wurde kompromittiert, was aubzusehen...

Tommy-L 16. Jun 2018

Der letzte Trailer ist ziemlich genau 6 Jahre alt :-)



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