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Implantate für eine Handvoll Euro-Dollar

V lebt im Jahr 2077 in einer nordkalifornischen Metropole namens Night City, deren sechs Stadtteile frei zugänglich sind. Der Spieler besitzt eine eigene Wohnung, in der unter anderem die Ausrüstung verstaut wird, und in der er sich zu erotischen Treffen mit computergesteuerten Neben- oder Hauptfiguren treffen kann. Cyberpunk 2077 ist ähnlich wie The Witcher 3 relativ freizügig - und zwar im Hinblick auf Männer wie Frauen.

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Bei den ersten Schritten im Apartment, beim Durchstreifen von Night City und erst recht bei den beiden Missionen - dazu gleich mehr - beeindruckte uns vor allem eines: Cyberpunk 2077 steckt auf bislang unbekannte Art voller Details. So kommen wir an einer Art Fitnessstudio vorbei, in dem ein Sportler sich einen Faustkampf mit einem Roboter liefert.

Wir sehen aus den Augenwinkeln, wie die Polizei einen Bereich der Straße gesperrt hat und dort mit Hologrammen ein Verbrechen nachstellt. Jeder Passant sieht anders aus, alle paar Meter offenbart Night City neue Einblicke - über uns sausen Schwebebahnen, neben uns passiert ein Überfall, unter uns erhaschen wir offenbar kurz einen Blick in düstere Slums.

In der Präsentation zeigten die Entwickler zwei Missionen, die beide extrem aufwendig in Szene gesetzt waren. Wir geben nur die Kurzversion wieder: Zuerst soll V mit einem Kumpel namens Jackie - ein vom Computer gesteuerter muskelbepackter, schweigsamer Typ - eine junge Frau finden, wofür die beiden sich durch eine düstere Wohnanlage ballern müssen. Die Dame finden sie halbtot und nackt in einer Eiswanne, wo sie offenbar für Organentnahmen oder ähnliches gekühlt werden sollte.

Als sie fast schon gerettet ist, kommt aus dem Nichts mit einem Fluggleiter das sogenannte Trauma Team Medic angesaust - das ist eine Art Highend-Medizinservice für reiche Leute. Deren schwer bewaffnete Soldaten halten V und Jackie in Schach, während die junge Frau weggebracht wird. Wir vermuten, dass wir sie später wiedersehen.

  • Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
  • Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
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  • Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
  • Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
  • Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
  • Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
  • Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
  • Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
  • Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
  • Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
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  • Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
  • Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
  • Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
  • Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
  • Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
  • Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
  • Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)
Artwork von Cyberpunk 2077 (Bild: CD Projekt Red)

Die zweite Mission besteht aus noch wesentlich mehr Abschnitten. V muss sich zuerst neue Implantate einbauen lassen - was ebenfalls aufwendig direkt als Gameplay inszeniert ist. Dann soll V für einen Zuhältertyp, aber irgendwie auch für korrupte und reiche Konzernmitarbeiter, eine Kampfroboterhundespinne von einer Gang namens Maelstrom klauen. Allein schon der Bot ist eine Augenweide, wie er mit seinen vier Beinen nicht nur über den Boden wackelt, sondern auch an Wänden und der Decke hochklettert.

Im Quartier der Gang läuft vieles schief, jeder betrügt alle anderen. Dabei spielt Technologie eine entscheidende Rolle. Die Figuren in Cyberpunk 2077 verfügen am Hinterkopf über Anschlüsse. Darüber lassen sich etwa Erinnerungen in einer Art USB-Stick mitnehmen, V bekommt die Informationen über eine Mission per Kabel als Hologramm vor seinerm oder ihrem inneren Auge präsentiert. In einer Szene wird V so gehackt, dass er oder sie im Multiple-Choice-Dialog zwar lügen kann - aber der Gegner-Gesprächspartner das sofort merkt.

Eine weitere Rolle spielen die Implantate. Bei der Präsentation sahen wir zwei: Der Kiroshi Optical Scanner ist ein neues Auge, mit dem V sich per Zoom auch weit entfernte Gegenstände genauer anschauen kann, und mit dem der Spieler auf Wunsch wie bei einer Augmented-Reality-Anwendung etwa Zusatzinformationen über andere Personen erhält. Das zweite Implantat verbessert die Hand, so dass V besser mit Waffen umgehen und mehr Schaden anrichten sowie etwa auch per Handscanner gesperrte Pistolen verwenden kann. Nettes Detail: Für die Implantate ist eine Stange Geld fällig. Das nennen die Bewohner von Cyberpunk 2077 Eddie - eigentlich heißt die Währung aber Euro-Dollar.

 CD Projekt Red: So spielt sich Cyberpunk 2077
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MickeyKay 20. Jun 2018

"R" Rating bedeutet dann in den USA allerdings, dass auch Kinder ab 6 zuschauen dürfen...

MickeyKay 18. Jun 2018

Klar, dagegen sage ich ja auch nichts. Aber das Spiel bringt es nicht optimal rüber...

Anonymer Nutzer 16. Jun 2018

da braucht ihr nichts suchen, euer werbenetzwerk wurde kompromittiert, was aubzusehen...

Tommy-L 16. Jun 2018

Der letzte Trailer ist ziemlich genau 6 Jahre alt :-)

theFiend 14. Jun 2018

Shadowrun war halt immer die Mädchenversion von Cyberpunk (nicht abschätzig gemeint...


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