CD Projekt Red: 73 Millionen Euro Entwicklungskosten für The Witcher 3

Seit der Veröffentlichung von The Witcher 3 hat CD Projekt Red nach eigenen Angaben rund sechs Millionen Exemplare des Rollenspiels verkauft. Jetzt hat das Entwicklerstudio über die Kosten gesprochen und weitere Zahlen, etwa zu Gog.com, genannt.

Artikel veröffentlicht am ,
The Witcher 3
The Witcher 3 (Bild: CD Projekt Red)

Rund 72,6 Millionen Euro hat CD Projekt Red während der rund dreieinhalbjährigen Entwicklungsphase in The Witcher 3 investiert. Das gab das Unternehmen aus Warschau mit einer Reihe weiterer Zahlen bekannt. So sollen seit der Auslieferung des Rollenspiels weltweit über sechs Millionen Einheiten verkauft worden sein. Rund 1,5 Millionen Exemplare wurden vor der Veröffentlichung bestellt - allein 500.000 davon in den letzten beiden Tagen vor der Veröffentlichung am 19. Mai 2015.

Stellenmarkt
  1. Junior Software-Entwickler (m/w/d)
    efcom gmbh, Neu Isenburg
  2. Senior Software Requirements Engineer (w/m/d)
    AIXTRON SE, Herzogenrath
Detailsuche

Über das hauseigene Downloadportal Gog.com haben laut dem Unternehmen rund 700.000 Spieler das jüngste Abenteuer des Geralt von Riva mit der Software Galaxy aktiviert. Diese Kunden dürften für CD Projekt Red wertvoller als alle anderen sein, schließlich landet der Umsatz ohne weitere Vertriebskosten direkt in der Firmenkasse. Die Downloads sollen sich auf 21,5 Petabyte an Daten summiert haben. Insgesamt sollen Spieler auf Gog.com rund 15 Millionen Stunden als der Hexer verbracht haben.

Die Zahlen hat die Firma CD Projekt Capital Group bekannt gegeben, zu der Red und Gog.com gehören - beide sind in Warschau im gleichen Gebäudekomplex untergebracht. In einem offenen Brief an die Community hat sich Adam Badowski, Chefentwickler von The Witcher 3, bei den Spielern bedankt und für Erweiterungen und neue Projekte vollen Einsatz versprochen: "Wir können nicht schlafen, bis wir die korrekte Farbe für den Sonnenuntergang über Velen gefunden haben oder streiten über die Anordnung der Möbel in einem Haus, welches viele der Spieler vermutlich niemals sehen werden."

CD Projekt Red arbeitet derzeit unter anderem an zwei kostenpflichtigen Erweiterungen für The Witcher 3. Die erste namens Heart of Stone soll im Oktober 2015 erscheinen, die andere namens Blood and Wine im Laufe des Jahres 2016. Außerdem dürfte das Studio hinter den Kulissen allmählich die Produktion seines nächsten Großprojekts hochfahren, des futuristischen Rollenspiels Cyberpunk 2077.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Premiere Pro Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17./18.10.2022, Virtuell
  2. Container Technologie: Docker und Kubernetes - Theorie und Praxis: virtueller Drei-Tage-Workshop
    27.-29.09.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Auch das Angebot von Gog.com baut das Unternehmen weiter aus. Gerade erst hat die Plattform bekannt gegeben, einen großen Teil älterer Titel von Bethesda ohne Kopierschutz über seine Bibliothek zu offerieren, darunter Klassiker aus Serien wie Doom, Quake, Fallout und The Elder Scrolls.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 25. Sep 2015

Alles was ich über gog.com bekommen kann hole ich auch ausnahmslos von dort. Ansonsten...

Hotohori 28. Aug 2015

Ja, ich finds auch nervig und mir fiel das gleich in den ersten 30 Minuten auf nach dem...

theonlyone 28. Aug 2015

Das ist doch mal eine Arbeits-Moral ! Da sollten sich die anderen mal ein Beispiel dran...

Dwalinn 28. Aug 2015

Sowas zu hören macht einen Traurig :(



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Eichrechtsverstoß
Tesla betreibt gut 1.800 Supercharger in Deutschland illegal

Teslas Supercharger in Deutschland sind wie viele andere Ladesäulen nicht gesetzeskonform. Der Staat lässt die Anbieter gewähren.

Eichrechtsverstoß: Tesla betreibt gut 1.800 Supercharger in Deutschland illegal
Artikel
  1. Bitblaze Titan samt Baikal-M: Russischer Laptop mit russischem Chip ist fast fertig
    Bitblaze Titan samt Baikal-M
    Russischer Laptop mit russischem Chip ist fast fertig

    Ein 15-Zöller mit ARM-Prozessor: Der Bitblaze Titan soll sich für Office und Youtube eignen, die Akkulaufzeit aber ist fast schon miserabel.

  2. Quartalsbericht: Huawei steigert den Umsatz trotz US-Sanktionen wieder
    Quartalsbericht
    Huawei steigert den Umsatz trotz US-Sanktionen wieder

    Besonders im Bereich Cloud erzielt Huawei wieder Zuwächse.

  3. Maschinelles Lernen und Autounfälle: Es muss nicht immer Deep Learning sein
    Maschinelles Lernen und Autounfälle
    Es muss nicht immer Deep Learning sein

    Nicht nur das autonome Fahren, sondern auch die Fahrzeugsicherheit könnte von KI profitieren - nur ist Deep Learning nicht unbedingt der richtige Ansatz dafür.
    Von Andreas Meier

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Palit RTX 3080 Ti 1.099€, Samsung SSD 2TB m. Kühlkörper (PS5) 219,99€, Samsung Neo QLED TV (2022) 50" 1.139€, AVM Fritz-Box • Asus: Bis 840€ Cashback • MindStar (MSI RTX 3090 Ti 1.299€, AMD Ryzen 7 5800X 288€) • Microsoft Controller (Xbox&PC) 48,99€ [Werbung]
    •  /