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CD Projekt Red: 13 Millionen Einheiten von Cyberpunk 2077 verkauft

Da wird selbst GTA 5 neidisch: Das Entwicklerstudio CD Projekt Red hat innerhalb von zwei Wochen rund 13 Millionen Cyberpunk 2077 abgesetzt.
/ Peter Steinlechner
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Szene aus Cyberpunk 2077 (Bild: Bild: CD Projekt Red/Screenshot: Golem.de)
Szene aus Cyberpunk 2077 Bild: Bild: CD Projekt Red/Screenshot: Golem.de

Trotz Problemen mit den Versionen für die Playstation 4 und die Xbox hat das Entwicklerstudio CD Projekt Red seit dem Verkaufsstart am 10. Dezember 2020 weltweit über 13 Millionen Exemplare des Rollenspiels Cyberpunk 2077 abgesetzt. Das hat das polnische Unternehmen in einer offiziellen Mitteilung bekannt gegeben.

Zum Vergleich: Rockstar Games hat von GTA 5 weltweit rund 135 Millionen Exemplare verkauft – aber dafür nicht drei Wochen, sondern über sieben Jahre benötigt.

In den Zahlen von CD Projekt Red(öffnet im neuen Fenster) sind die Rückgaben weitgehend enthalten, das Studio bezeichnet die Angaben deshalb als "durchverkauft" – also als endgültig an Kunden abgesetzte Exemplare. Offiziell waren Retouren bis zum 21. Dezember möglich, während die Mitteilung vom 22. Dezember 2020 stammt.

Hier könnte sich wohl noch etwas ändern, weil etwa Gamestop in den USA – soweit man das von hier aus über Presseberichte auf Kotaku(öffnet im neuen Fenster) mitbekommt – erst in den letzten paar Tagen angefangen hat, auch geöffnete Exemplare zurückzunehmen.

Die Angaben von CD Projekt Red sind offiziell nur Schätzungen, allerdings ist dieses Vorgehen branchenüblich und wird so gut wie immer später bestätigt.

Cyberpunk 2077 – Hinter den Kulissen
Cyberpunk 2077 – Hinter den Kulissen (30:12)

Am Veröffentlichungstag von Cyberpunk 2077 hatte das Entwicklerstudio offiziell mitgeteilt, dass rund acht Millionen Exemplare per Vorbestellung verkauft wurden. Davon entfielen 59 Prozent auf die Plattform PC, der Rest auf Konsolen – weiter aufgeschlüsselt wurde das nicht.

Von den Vorbestellungen wurden 74 Prozent über digitale Kanäle abgesetzt und nur der Rest über den stationären Handel. Bei den digitalen Kanälen wäre interessant zu wissen, wie viele Exemplare nicht über Steam, sondern über den Onlineshop Gog.com gekauft wurden.

Gog.com gehört zu CD Projekt, so dass die Firma mehr oder weniger alle Einnahmen behalten kann. Auf Steam gehen 20 Prozent der Umsätze als Provision an Valve.


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