Für den blauen Wasserstoff wird es eng

Die Veröffentlichung von Jacobson und Howarth dürfte für Kontroversen sorgen. Was die Autoren zeigen konnten, ist, dass blauer Wasserstoff in vielen Fällen und unter durchaus verschiedenen Annahmen eine sehr schlechte Klimabilanz aufweist.

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Am Ende weisen die Autoren noch darauf hin, dass man durch eine Nutzung von erneuerbarem Strom sowohl bei der Prozessenergie als auch bei der CCS-Technologie eine bessere Klimabilanz erreicht; trotzdem sind die Emissionsreduktionen begrenzt. Howart und Jacobson halten es für sinnvoller, den erneuerbaren Strom an anderer Stelle zu nutzen.

Manche andere Möglichkeiten, die Klimabilanz des blauen Wasserstoffs zu verbessern, werden in der Studie nicht berücksichtigt. So verweist etwa Gniewomir Flis, der für den Thinktank Agora Energiewende arbeitet, darauf hin, dass die Autoren nur die klassische Dampfreformierung und nicht die effizientere autotherme Reformierung (ATR) betrachten.

Bei niedrigen Methanemissionen, hohen Kohlendioxid-Abscheidungsraten oder dem Einsatz von neuen Technologien könnte der blaue Wasserstoff immer noch eine gute Klimabilanz aufweisen. Doch dafür muss einiges zusammenkommen. Klar dürfte durch diese Studie zumindest eins sein: Blauer Wasserstoff ist nicht automatisch klimafreundlich.

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 CCS-Technologie vermeidet nie die kompletten Kohlendioxidemissionen
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